Magic Mountain: Wo Engagement „die Wände hochgeht“

Um den Wedding mal ordentlich aufs Dach zu steigen, könnte man auf den Flakturm Humboldthain gehen – oder die Kletterhalle Magic Mountain gleich gegenüber besuchen. Was 2002 als Traumprojekt einer Privatperson gestartet ist, ist fast 17 Jahre später nicht nur ein Ort für Kletter- und Boulder-Fans geworden. Der Magic Mountain sollte von Anfang an gerade auch diejenigen erreichen, die sich so etwas nicht unbedingt leisten könnten. So gibt es neben dem Willkommens-Klettern für Flüchtlinge auch verschiedene Kurse für Kinder- und Jugendgruppen, um die Faszination für Berge und das Klettern nahe zu bringen. Ein Besuch auf dem Kunstberg.

Unweit des Bahnhofs Gesundbrunnen liegt die Kletterhalle, deren knallgelber Outdoor-Berg wie ein Signalfeuer strahlt. Was von draußen schon beeindruckend wirkt, ist innen um ein Vielfaches imposanter. Man betritt die Halle zwar ebenerdig, aber um an die meisten Wände im Innenbereich zu kommen, muss man erstmal in den „Keller“. Insgesamt warten rund 2200 qm Kletterfläche darauf, von den Kletter-Junkies und Besuchern bezwungen zu werden, wobei es dabei bis zu 15 Meter in die Höhe gehen kann.

Das Angebot reicht von Schnupperkursen, Kidstraining, Kursen mit vielen sozialen Komponenten, Kindergeburtstagen, Aktionen für Schulprojekte & Wandertage, Feriencamp, Kletter-AG (Ergänzung zum Schulsport), Mountain Yoga, Nachtkletter-Events bis zu Teambuilding, Betriebssport, Klettertrainerausbildung und vieles mehr. Genauso abwechslungsreich sind auch die 300 verschiedenen Kletterrouten – von Schwierigkeitsgrad 1 (kinderleicht) bis hoch zu 10, die regelmäßig umgebaut werden. Damit eine solch große Location überhaupt funktioniert und alles sicher ist, stehen zurzeit um die 30 Trainer zur Verfügung; viele weitere Mitarbeiter sorgen für den Wohlfühlfaktor.

Vorher stellt sich im Magic Mountain aber erst einmal die Frage, was man überhaupt machen möchte. Toprope (Klettern am Seil mit Sicherungspartner) oder „einfach nur“ bouldern (Klettern ohne Seil oder Gurt)? Auch die Wahl nach dem richtigen Equipment ist da nicht unwichtig, wobei Schnupperkurs-Teilnehmer am Anfang mit allem ausgestattet werden können. Oder man kauft sich die Sachen gleich im hauseigenen Shop. Für eine kleine Auszeit oder zur Stärkung lockt das gemütliche Kletter-Cafe im Eingangsbereich mit reichhaltigem Bio-Angebot.

Wer seine Skillz lieber unter freien Himmel verbessern möchte, kann im großen grünen Klettergarten des Outdoor-Bereiches den „Gipfel“ erklimmen. Hier findet man zu weiteren Wänden auch den weit sichtbaren gelben Kletterberg. Dazu laden im Sommer zusätzlich noch Hängematten und ein Lagerfeuer zum Verweilen ein.

Nachhaltigkeit wird ernst genommen

Eines der Hauptmerkmale des Magic Mountain ist die Nachhaltigkeit – egal ob es den Gas- und Stromverbrauch angeht, das Bio-Essen und die Getränke im Kletter-Cafe oder die Ausrüstung im Shop (möglichst in Europa produziert) betrifft.

Das alles schlägt sich auch im Preis für die Tageskarte nieder, die ein wenig teurer als bei anderen Hallen ist. Aber dafür unterstützt man den Magic Mountain bei seinem sozialen und nachhaltigen Engagement, hat mehr Auswahl an Routen und Wänden, kann den Cardio- und Fitnessbereich, die Sauna und den kompletten Außenbereich mitnutzen. Early-Bird-Tickets, 10er-Karten bis 50er-Karten, Studentenpreise und Mitgliedschaften machen das wieder wett und locken mit satten Rabatten.

Also falls ihr selbst mal „die Wände hochgehen“ wollt, ein Geschenk in Form eines Gutscheines sucht oder mit Freunden und Kollegen ein besonderes Event plant, dann ab nach Gesundbrunnen zur Kletterhalle Magic Mountain! Und wenn ihr den „Berg“ bezwungen habt, dann schickt uns gern eine Ansichtskarte von den Dächern des Wedding … danke!

Magic Mountain Kletterhallen GmbH
Böttgerstraße 20
13357 Berlin

030 88715790


http://www.magicmountain.de/

Mo-Mi, Fr: 13.00 – 23.30

Do: 8.00 – 23.30 Uhr

Sa/So 10.00 – 22.00 Uhr


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