Neu im Brunnenviertel: das kleine Kiezmagazin

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Das Cover der ersten Ausgabe des neuen Magazins.

Es ist klein, bunt und neu: gerade ist die erste Ausgabe des Kiezmagazins „brunnen“ erschienen. Am Sonnabend (12.9.) wird das Heft zwischen 15 und 19 Uhr auf dem Kiezfest in der Strelitzer Straße im Brunnenviertel verteilt. Mit dem Weddingweiser kooperiert die neue Redaktion. Viele Beiträge werden auch auf dem Blog veröffentlicht.

Das neue Magazin im A5-Format heißt „brunnen – Das kleine Magazin fürs ganze Viertel“. Im Juli hat die ehrenamtliche Kiezredaktion mit der Arbeit begonnen. An der ersten Ausgabe haben fast 20 Autoren und Fotografen mitgearbeitet.

Thematisch ist das kleine Magazin bunt gemischt. Es gibt Texte über die KiezSportLotsin, die Medienwerkstatt in der nahen Gartenstadt Atlantic, eine Kolumne von der Gleim-Oase, einen Aufruf zur Herbstputzaktion am Vinetaplatz und einen Text über den Bewegungsparcours im Viertel. Berichtet wird von den geplanten Baumaßnahmen in der Wattstraße und auf dem Gelände des ehemaligen Kaiser’s-Supermarktes sowie von den Plänen auf dem Gelände des ehemaligen Gymnasiums in der Putbusser Straße. Von der Roggenernte an der Bernauer Straße gibt es Fotoimpressionen und von der umgezogenen Kiezbibliothek einen Bericht. Dies und vieles mehr über das Brunnenviertel verteilt sich auf 20 A5-Seiten.

Die erste Redaktionssitzung. Foto: Hensel
Die erste Redaktionssitzung. Foto: Hensel

Die neue Publikation ist aus dem Kiezmagazin „brunnen ¼“ entstanden, das von 2011 bis 2013 im Brunnenviertel erschienen ist. Damals hatten bereits einige Nachbarn in der Zeitung der beiden Quartiersmanagements Artikel veröffentlicht. Nach dem Ende der Förderung hat sich die Gruppe von ehrenamtlichen Schreibern um Kiezreporterin Dominique Hensel weiter regelmäßig getroffen, um sich auszutauschen. Seit Juli und noch bis Ende 2017 bekommt die Kiezredaktion nun Fördermittel aus dem Programm „Soziale Stadt“. Danach soll die Redaktion finanziell auf eigenen Beinen stehen.

In diesem Jahr soll noch eine weitere Ausgabe des „brunnen“ gedruckt werden, die vor Weihnachten erscheint. In den folgenden Jahren erscheinen jeweils vier Hefte. Ergänzend soll Anfang kommenden Jahres ein Redaktionsblog eingerichtet werden. Die Initiative ist stark im Viertel vernetzt und plant unter anderem eine enge Kooperation mit der Wissensbörse und anderen Projekten und Akteuren im Brunnenviertel. Jeder Bewohner, Nachbar oder Aktive aus dem Brunnenviertel ist eingeladen, sich mit Themen oder anderen Ideen an die Bürgerredaktion zu wenden.

Koordiniert wird die Bürgerredaktion durch Kiezreporterin Dominique Hensel und Ann-Kathrin Mätzold. Dominique Hensel ist freiberufliche Journalistin, im Soldiner Kiez leitete sie bereits die ehrenamtliche Redaktion des „Soldiner“. Ann-Kathrin Mätzold ist Mitbetreiberin des Cafés Freysinn in der Jasmunder Straße. Die Kulturwissenschaftlerin hat ebenfalls journalistische Erfahrungen.

Die Bürgerredaktion ist ein Projekt des Quartiersmanagements Brunnenviertel-Brunnenstraße, das mit Mitteln aus dem Programm „Soziale Stadt“ gefördert wird.

Text und Foto: Bürgerredaktion

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