„Als ich starb“ – Weddinger Autorin veröffentlicht erstes Buch

Der Rettungssanitäter nimmt die Hand der Frau, die auf der Pritsche liegt. Er weiß, wie es um sie steht. „Was Sie auch tun – gehen Sie nicht ins Licht.“ Dieser Satz bleibt der jungen Frau Anne Daumann, die von einer Sekunde auf die andere aus dem Leben gerissen wird, noch im Ohr. Was tut man, wenn man weiß, dass man nur noch einige Stunden zu leben hat? Welche Rechnungen will man noch begleichen? Wer ist einem wirklich wichtig?

 

Anke von EckstaedtSo beginnt der stark autobiographisch gefärbte Roman „Als ich starb“ von Anke von Eckstaedt. Die Autorin, Jahrgang 1973, lebt seit 2003 im Wedding. Bereits als Jugendliche beschäftigte sich die gebürtige Berlinerin mit verschiedenen Religionen und Glaubensrichtungen. Ihren Berufsweg begann sie schon früh als Schauspielerin auf verschiedenen deutschen Bühnen. Ihr Interesse, den Fragen von Leben und Tod auf den Grund zu gehen, hat auch im Erwachsenenalter nicht nachgelassen. „Ich bin jeden Tag dabei, mein Leben und mich selbst neu zu erschaffen, andere Blickwinkel zu finden und ungewohnte Wege zu beschreiten“ – so beschreibt Anke von Eckstaedt ihren spirituellen Werdegang. Inzwischen hat sie sich zur Heilerin fortbilden lassen und gibt Seminare über „Die drei Ringe der Kraft“ oder „Matrix-Heilung“. Dadurch ist sie heute in der Lage, das Leben, die Liebe, den Frieden und die Heilung, die ihr selbst geschenkt wurden, auch an Andere weiterzugeben. „Ich bin davon überzeugt, dass sich äußerer Friede nur einstellen kann, wenn die Menschen auch ihren inneren Frieden gefunden haben. Gnade und Vergebung sind für mich die wichtigsten Schritte auf diesem Weg“, sagt Anke von Eckstaedt.

Trauerarbeit und Angstbewältigung

Das große Thema, das die Autorin begleitet, solange sie denken kann, ist die Bewältigung der Angst in all ihren Formen. Sie ist überzeugt, dass Menschen mit ihren Ängsten nicht allein sind: „Die Gewissheit, dass alle Menschen von Geistwesen umgeben sind, hat mir immer Trost gespendet und Kraft gegeben“, sagt Anke von Eckstaedt. Auch bei der Begleitung von Sterbenden ist ihre eigene Erfahrung mit dem Tod immer eine wichtige Inspirationsquelle gewesen. Dadurch erhält ihr Buch eine authentische und sehr persönliche Prägung, die weit über die reine Darstellung eines Schicksalsberichtes hinausgeht und beim Leser einen tiefen Eindruck hinterlässt. Die Folgen der Krankheit, aber auch die Erfahrungen mit dem Tod, werden Anke von Eckstaedt wohl ein Leben lang begleiten. Durch das Buch „Als ich starb“, das im Januar 2012 erschienen ist, haben viele Menschen die Möglichkeit, an ihren Erfahrungen teilzuhaben.

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  • ISBN-10: 3863861566
  • ISBN-13: 978-3863861568

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