Unser Zuhause: Dzień dobry, Wedding!

Wenn man lan­ge an einem Ort lebt, emp­fin­det man die­sen irgend­wann ganz selbst­ver­ständ­lich als Hei­mat. Den Wed­ding kön­nen nur die weni­ge sei­ner Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner als Geburts­ort ange­ben, die­ser Stadt­teil ist schon immer ein Ort der Ein­wan­de­rung und des Tran­sits gewe­sen. Wie­der ande­re Ber­li­ner sind hier auch nur gebo­ren, weil sich vie­le Kran­ken­häu­ser im Wed­ding befin­den, und haben nie im Stadt­teil gewohnt. Der Zuge­zo­ge­nen­at­las 2016 weist für den Wed­ding aus, dass über die Hälf­te sei­ner Bewoh­ner nicht in Ber­lin gebo­ren ist – nur rund um den Schil­ler­park lag die Quo­te der Ur-Ber­li­ner etwas höher.So ver­wun­dert es nicht, dass auch die meis­ten der Redak­ti­ons­mit­glie­der beim Wed­ding­wei­ser nicht aus der Regi­on Ber­lin-Bran­den­burg stam­men. In unse­rer Serie berich­ten wir von unse­ren Her­kunfts­or­ten  – und war­um wir in unse­rem Stadt­teil Wur­zeln geschla­gen haben.

Ob allein oder in Gruppen: Hauptsache gießen!

In vie­len Som­mern, vor allem im Jahr 2018, lit­ten nicht nur Mensch und Tier unter der Hit­ze, son­dern auch unse­re Pflan­zen. Gera­de in einem so grü­nen Stadt­teil wie dem Wed­ding mit sei­nen vie­len Stra­ßen­bäu­men kommt es dann auf das Enga­ge­ment sei­ner Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner an. Denn das Grün­flä­chen­amt kommt mit Wäs­sern nicht mehr hin­ter­her. Hier ein paar Tipps, wie ihr durch Bäu­me gie­ßen hel­fen könnt.