Zukunft für Stephanus als Kiezkirche denkbar

Auf dem Platz vor der Stephanuskirche im Soldiner Kiez Foto: Hensel
Foto: Hen­sel

Die evan­ge­li­sche Kir­chen­ge­mein­de an der Pan­ke ist bereit, die Ste­pha­nu­s­kir­che für den Kiez zu öff­nen. Pfar­re­rin Vero­ni­ka Kröt­ke spricht von einer denk­ba­ren „Umnut­zung des Kir­chen­ge­bäu­des“. Die Gemein­de hat vor, Part­ner für das Haus zu suchen. „Ziel ist, nicht allein Trä­ge­rin zu sein“, sagt Vero­ni­ka Kröt­ke. Par­al­lel hat der Quar­tiers­rat einen Brief zur Unter­stüt­zung die­ser Idee ver­öf­fent­licht, der in die­sem Arti­kel wei­ter unten ver­linkt ist.

Kampf gegen den Sperrmüll geht – punktuell – weiter

Wed­ding, der Sperr­müll gehört zu dei­nem Stra­ßen­bild. Das hat ver­schie­de­ne Grün­de. Zum Einen kön­nen vie­le Men­schen aus­ran­gier­te Möbel und Haus­rat nicht selbst zum Recy­cling­hof brin­gen, da sie kein Auto haben. Auf der ande­ren Sei­te gibt es aber auch vie­le, die gan­ze Woh­nungs­ein­rich­tun­gen ein­fach auf die Stra­ße stel­len und davon aus­ge­hen, dass sich jemand ande­res schon dar­um küm­mert. Das Bezirks­amt kämpft dage­gen an. Eine Erfolgs­ak­ti­on aus dem letz­ten Jahr wird nun wie­der­holt. Lei­der greift die­se zu kurz.

Pfarrer-Alltag am Gesundbrunnen

Pfarrerin Veronika Krötke
Foto: Amau­ry Wenger

Wie ist es, als evan­ge­li­sche Pfar­re­rin in einem Mul­ti-Kul­ti-Bezirk zu leben und zu arbei­ten? Vero­ni­ka Kröt­ke – seit 2016 im Kiez – erzählt aus ihrem Pfar­rer-All­tag am Gesund­brun­nen. Gemein­sam mit Andre­as Hoff­mann bil­det sie das Pfar­rer-Team in der Kir­chen­ge­mein­de an der Panke.

Die “Speisekammer” vor der Stephanuskirche in Gefahr

Foto: Robert Schimanek

24.11.2019 Eine der kon­flikt­träch­tigs­ten und häss­lichs­ten Ecken im Wed­ding hat inner­halb weni­ger Mona­te ihr Erschei­nungs­bild völ­lig ver­wan­delt: Die Sol­di­ner Stra­ße Ecke Prin­zen­al­lee wur­de durch einen Imbiss­wa­gen vor der Ste­pha­nu­s­kir­che und eine Sitz­ge­le­gen­heit enorm auf­ge­wer­tet. Lei­der liegt bis heu­te kei­ne Geneh­mi­gung des Wagens durch die Denk­mal­schutz­be­hör­de vor. Die­se wäre erfor­der­lich gewe­sen, weil die platz­be­herr­schen­de Kir­che ein Bau­denk­mal ist und durch den Imbiss teil­wei­se ver­deckt ist. Der Wei­ter­be­trieb der “Spei­se­kam­mer” ist ohne Geneh­mi­gung in Gefahr. Der Quar­tiers­rat Sol­di­ner Straße/Wollankstraße appel­liert nun an die Behör­de, die­se für den Zusam­men­halt so wich­ti­ge Insti­tu­ti­on nicht vom Platz zu verbannen.

Tagescafé Baobab in der Soldiner Straße

Das Café Baobab von außen
In der Sol­di­ner 41 ist das Bao­bab. Foto: And­rei Schnell

Noch neu ist das Café Bao­bab in der Sol­di­ner Stra­ße 41. Die Betrei­ber Györ­gyi Bòka und Vic­tor Mate­ko­le hat­ten zwar am 15. Dezem­ber 2017 ihren ers­ten Tag mit offe­nen Türen, doch kom­plett fer­tig sind sie noch nicht mit allem. Sie haben den Wed­ding­wei­ser gebe­ten, mit einem Arti­kel zu war­ten. Ja, wenn bloß Geduld eine Stär­ke die­ser Platt­form wäre, seufz. Hier ist unser ers­ter Arti­kel mit allen Infos, die jeder erhal­ten kann, der ein­fach mal in die­sem vege­ta­ri­schen Café im Sol­di­ner Kiez vor­bei­schaut. Wobei wir fin­den, dass ein Besuch sich schon jetzt lohnt.

Community Kitchen: Kakadu im Soldiner daheim

Guten Appetit im Kakadu! Foto: J. Schmidt
Guten Appe­tit im Kaka­du! Foto: J. Schmidt

Es ist Nach­mit­tag, ich habe Hun­ger. Ich über­le­ge mir, ob ich mir ein beleg­tes Bröt­chen in Mus­ta­fas Bäcke­rei kau­fe. Aber nein – ich sage mir: Heu­te gön­ne ich mir mal was Beson­de­res. Neben­an, in der Sol­di­ner Stra­ße 13, weckt ein gro­ßer, wei­ßer Kaka­du im Schau­fens­ter mein Inter­es­se. Ich gehe hin­ein und den­ke mir: Wie­der einer die­ser Läden, die ich eher im Prenz­lau­er Berg ver­mu­ten wür­de. Aber ich befin­de mich mit­ten im Sol­di­ner Kiez.

Soldiner Kiez? Ein schwieriges Pflaster!

Mei­nung Schon gese­hen? Das El Pepe in der Prin­zen­al­lee ist zu. Hier gibt es kei­ne Tapas und kei­nen Wein mehr. Am glei­chen Tag in der ver­gan­ge­nen Woche hat Regi­na Bie­lig ganz still ihren Laden aus­ge­fegt und abge­schlos­sen. Damit ist auch das Herr Bie­lig in der Sol­di­ner Stra­ße mit sei­nem klei­nen aber fei­nen Essens­an­ge­bot Geschich­te. Der Sol­di­ner Kiez ver­liert an einem Tag zwei kuli­na­ri­sche Hoff­nungs­trä­ger: Das ist schon ein Schlag in die Magengrube.

Familienfreundliche Cafés, die Zweite

Im Miss Ploff hat es auch Baby bequem. Foto Hannah Beitzer
Im Miss Ploff hat es auch Baby bequem. Foto Han­nah Beitzer

Der Win­ter ist ver­gan­gen – ich seh’ des Mai­en Schein? Haha, ein­mal kurz gelacht. Das schlech­te Wet­ter woll­te lan­ge ein­fach kein Ende neh­men. Trotz­dem kön­nen sich Eltern und ihre Kin­der ja nicht per­ma­nent zu Hau­se ver­krie­chen. Zeit für Teil zwei unse­rer Serie über fami­li­en­freund­li­che Cafés, dies­mal im Gesundbrunnen.