Support your local: Noch mehr Masken aus dem Kiez

Ate­lier Dani­el Kroh, Foto: S. Orsenne

Immer mehr Läden und Pri­vat­per­so­nen im Wed­ding nähen Stoff­mas­ken für Mund und Nase, damit die pro­fes­sio­nel­len Mas­ken in aus­rei­chen­der Zahl dem Pfle­ge­per­so­nal zur Ver­fü­gung ste­hen. Unser ers­ter Bericht über zwei Mode­ate­liers hat in der letz­ten Woche vie­le Wed­din­ger erreicht. Unse­re Lese­rin Eva schrieb uns eben­falls an: „Ich kon­tak­tie­re euch für aus Afgha­ni­stan stam­men­de Freun­de von mir hier, die im Spren­gel­kiez woh­nen und die Atem­schutz­mas­ken selbst nähen.“ Eine wei­te­re Wed­din­ge­rin näht eben­falls selbst  – für rein kari­ta­ti­ve Zwe­cke. Und zu guter Letzt stel­len wir euch ein Ate­lier vor, das kurz­fris­tig eben­falls auf Mas­ken­nä­hen umge­stellt hat.

Des Schneiders neue Räume

Vik­tor Ankobea
© Andaras Hahn

Die­ser Arti­kel beginnt bereits mit einer klei­nen Lüge, denn Vic­tor Ankobea ist nicht nur Schnei­der, son­dern eigent­lich Schnitt­tech­ni­ker, aber dazu spä­ter mehr. Wenn man die lau­te See­stra­ße ver­lässt, in die Lüde­ritz­stra­ße biegt und Rich­tung Him­mel guckt, dann sieht man Wim­pel im Wind flat­tern. Akku­ra­te, bun­te Drei­ecke, wel­che über die gesam­te Stra­ßen­brei­te gespannt sind. Der Wind spielt mit ihnen. Es sind die Über­bleib­sel des Stra­ßen­fes­tes im Som­mer 2018. Mit­or­ga­ni­siert von Vic­tor Ankobea. Ver­an­kert und wohn­haft im Kiez und Inha­ber des Ladens Vian­ko Mode seit 2004.