Schlagworte: Rehberge

Was, wann, wo im Wedding (24. Woche)

was wann woIm Wedding reicht es manchmal, sich ein paar Minuten auf die Straße zu stellen – ganz großes Kino. Es gibt aber auch kulturelle Ereignisse, die ebenfalls unsere Aufmerksamkeit verdienen. Deshalb gibt es bei uns einen Kurzüberblick über Veranstaltungen, die im Wedding und in Gesundbrunnen stattfinden. Diesmal: Disc Golf, eine Führung und die Lange Nacht im Sprengelkiez.

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Besondere Aussichtspunkte im Wedding

Rundblick Wedding Leo Amtsgericht
Blick auf den Wedding und Teile des Gesundbrunnens von der Humboldthöhe aus

Sich über die Stadt erheben, den Blick in die Ferne schweifen lassen oder einfach den Sonnenstrahlen beim Funkeln auf dem Wasser zuschauen: im Wedding und in Gesundbrunnen gibt es unzählige, bekannte und auch weniger bekannte Stellen mit besonders schönen Aussichten…
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Volkspark Rehberge und Goethepark

Wie alles begann…….

Im Goethepark
Im Goethepark

Erst gab es da die Jungfernheide, ein bis nach Spandau reichendes großes Forst – und Waldgebiet mit Flugsanddünen. Der Name des etwa 78 Hektar großen Volksparks weist auf den damaligen Wildbestand hin. Die Dünen wurden in vielfältiger Weise genutzt: als militärisches Übungsgelände und zum Sandabbau. Dieser feine Sand war bei den Hausfrauen der Stadt gefragt. Dann folgte eine kleine Öko – Katastrophe: In den kalten Wintern nach dem ersten Weltkrieg holzte die notleidende Bevölkerung den gesamten Waldbestand ab und die dünne Humusdecke wurde fortgeweht. Übrig blieb eine Sandwüste. Neben Sand, wenig zu essen, gab es auch wenig Arbeit. Dies beschreibt der Weddinger Maler Otto Nagel sehr eindrücklich in seinen Erinnerungen. Genossen verschafften ihm eine bezahlte Stelle in einem Beschäftigungsprogramm. Ein Volkspark soll entstehen. Das war 1922. Begonnen wurde mit dem Goethepark.

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Unnützes Wedding-Wissen Teil 1

In dieser Serie erfahrt ihr Dinge, mit denen ihr beim Small-Talk über den Wedding und Gesundbrunnen glänzen könnt; Funfacts, die beweisen, dass ihr vom Wedding mehr wisst als das Gerücht, er sei wieder mal “im Kommen”. Eine kleine Auswahl schräger Infos, die man nicht zum Überleben braucht, aber die es dennoch wert sind, erwähnt zu werden… Weiterlesen

Sonntag bis Donnerstag abends kein U-Bahnverkehr auf U 6-Teilstück

U-Bahn-WagenWegen Gleisbauarbeiten wird der U-Bahn-Betrieb auf dem Weddinger Abschnitt der U 6 in der Woche abends unterbrochen und ein Ersatzverkehr mit Bussen angeboten. Los geht es am Abend des Sonntag, den 7. Februar. Bis Freitag, den 22. April tauscht die BVG zwischen den U-Bahnhöfen Kurt-Schumacher-Platz und Wedding Gleise aus. Gleichzeitig finden auf dem U-Bahnhof Afrikanische Straße Grundinstandsetzungsarbeiten statt. Weiterlesen

Hat das Parkcafé Rehberge eine Zukunft?

(c) Marie Wieland
(c) Marie Wieland

Frischer Kuchen, heißer Kaffee und bei Bedarf eine kühle Berliner Weiße mit Schuss? Das Parkcafé im Herzen der Rehberge, direkt an der Catcherwiese gelegen, war über viele Jahre hinweg der Garant für einen gemütlichen Nachmittag in der Sonne. Wer einen Ausflug in den Volkspark unternahm oder das Wildtiergehege besuchte, der landete später oft an einem der Tische des Parkcafés. Seit dem 31. Dezember 2014 ist das beliebte Ausflugslokal nun schon geschlossen. Seitdem verfällt die bauliche Substanz zusehends, obwohl sich die Weddinger nichts sehnlicher wünschen, als dass es mit dem zur Institution gewordenen Ausflugslokal endlich weiter gehen kann.

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Rehberge: Entenpfuhl und Sperlingsee verlanden langsam

Sperlingsee2 (C) Frank Müller
Foto: Frank Müller

Am östlichen Rand des Volksparks Rehberge befinden sich drei eiszeitliche Rinnenseen, die gestalterisch in die Grünanlage integriert sind: der größere Möwensee, der Sperlingsee und der kleinere Entenpfuhl – direkt hinter der Freilichtbühne. Im Möwensee leben zahlreiche Fische, Enten, Blesshühner und andere Vogelarten. Sogar Graureiher kommen regelmäßig “zu Besuch”. Doch die beiden anderen Seen sind biologisch fast tot. Im Sperlingsee gibt es inzwischen nur noch vereinzelt Frösche; vor wenigen Jahren gab es dort noch eine große Kolonie. Der Entenpfuhl ist bereits völlig ausgestorben und verwaist. Weiterlesen

Zur Geschichte des Freiluftkinos Rehberge

Wo sich heute die Freilichtbühne Rehberge befindet, waren einst Sümpfe. Zur deren Trockenlegung waren um 1848 Notstandsarbeiter, die „Rehberger”, eingesetzt. Sie sollen bei Schnaps und Bier nur zur eigenen Belustigung geschaufelt haben und hätten ihre Arbeit vollends liegen gelassen, um sich an den damaligen revolutionären Ereignissen zu beteiligen. Auch der zweite Versuch im Jahre 1926, mit Notstandsarbeitern das unfruchtbare Dünenland zu kultivieren, war von Arbeitsverweigerungen und handfesten Auseinandersetzungen geprägt, damals wurden die geringe Entlohnung und der „Sauton“ der Vorarbeiter beklagt.

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Freiluftkino Rehberge: Gute Filme im Zauberwald

Programmflyer vor dem Eingang des Freiluftkinos Rehberge
Freiluftkino Rehberge

Windlichter weisen den Weg und führen die Besucher den bewaldeten Hang hinauf. Ich kann es kaum glauben, dass ich mich hier noch in Berlin-Mitte befinde. “Willkommen im verwunschensten Freiluftkino Berlins”, begrüßt der Vertreter des Kinobetreibers die Besucher zum diesjährigen Saisonauftakt in den Weddinger Rehbergen. Eine Waschbärfamilie wohnt auf dem Gelände, erzählt er, und ein Greifvogel habe sich auch schon einmal auf den Sitzbänken niedergelassen. Wer sich auf die Freilichtbühne Rehberge einlässt, glaubt, im Zauberwald angekommen zu sein.

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Tiere im Wedding: Wild Wedding

IgelGanz früh, kurz nach Sonnenaufgang unterwegs ist er, vor meiner Haustür. Sein kratziges Haarkleid gibt ihm nicht viel Selbstsicherheit, ängstlich erstarrt der kleine Igel zu einer vermeintlich leblosen Stachelkugel, wenn sich ein Mensch nähert. In den Gärten hinter dem Haus wohnt er in einem Laubhaufen. Nachts jagt er Insekten.

Füchse im Sprengelkiez (C) Ware Schönheit
Füchse im Sprengelkiez (C) Ware Schönheit

Ein ganz anderes Kaliber Raubtier ist hingegen der Fuchs, sogar das am weitesten verbreitete auf der Erde. Nicht nur im vorstädtischen Reinickendorf – wo er das Wappentier ist – streunt er durch die Straßen. Auch im dicht besiedelten Wedding wohnen Füchse, am Humboldthain, in den Rehbergen, werden aber auch fernab großer Parks im Sprengelkiez gesichtet. “Die wichtigsten Gründe für das häufigere Auftreten des Fuchses sind das reichhaltige Nahrungsangebiot der Wegwerfgesellschaft, kein Jagddruck sowie ein gewisses Zutrauen zum Menschen“, erklärt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zur Häufung von Wildtieren in Berlin. Sie weist ebenfalls darauf hin, dass Füchse trotzdem scheu sind und Menschen nicht angreifen. Weiterlesen