Etwas A bis Z mit unserem Fan Sebastian

Sebastian, Brause und Bier
Sebastian, Brause und Bier

Sebastian lebt schon lange im Wedding, seit 29 Jahren. Er hat vieles kommen und gehen sehen: alte Alhambras, vom Feuer verzehrte Imbisse, die Metamorphose vom Schupke zum Tipperary, den geschäftigen Wandel auf der Müllerstraße. Im Brüsseler Kiez lebt der 29-jährige Industriekaufmann derzeit in einer WG, ebendort, wo er auch aufwuchs.

Seit knapp drei Wochen gehört Sebastian nun dem Kreis der lieben Leser des Weddingweiser an. „Erstmal, ohne den Blog zu lesen, ich hab über Freunde die Facebookseite gefunden. Ist doch schön, so weiß ich jeden Tag eine Kleinigkeit mehr!“

Wir sind 5000!

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Jana ist Fan 5000!

Bei runden Zahlen haben wir beim Weddingweiser einen Primärreiz: Wir tauchen ein in die Welt unserer Leser und nehmen unsere Lupe mit. Vor knapp zwei Wochen war es auf Facebook wieder soweit: Wir sind 5000!

Die Lupe wandert auf Jana. Jana ist Urberlinerin, lebt im Prenzlauer Berg, als Kind ebendort aufgewachsen und mit den Eltern irgendwann in eine Wohnung in Marzahn gezogen, „da gab es Warmwasser aus der Wand, wie man so schön sagt“, lacht sie und versucht, das Deckenlicht etwas weniger nach Zahnarzt aussehen zu lassen,

Bibliothek am Luisenbad: Jérôme Boateng präsentiert Biografie

Am 1. Juni 2012 war viel los in der Bibliothek am Luisenbad in Gesundbrunnen. Kein geringerer, als Fußballnationalspieler Jérôme Boateng, der im benachbarten Fußballkäfig an der Panke das Kicken gelernt hat, war zu Gast, um seine Biografie „Die Brüder Boateng“ vorzustellen. Gut einhundert Nachwuchskicker und auch einige Erwachsene wollten den Star aus der Nähe sehen. Auch wenn es nur knapp die Hälfte auf die paar Dutzend Plätze des Puttensaales schafften, war  allen die Freude, „ihren“ Star einmal aus der Nähe zu sehen, deutlich anzumerken. Als der Fußballprofi dann nach 45 Minuten in Richtung EM-Vorbereitung und damit zum Flughafen aufbrechen musste, gab es kein halten mehr. Schließlich wollte jeder noch ein Autogramm auf das mitgebrachte Trikot, Ball oder Foto haben.

Autor Michael Horeni las einige Passagen aus dem Buch, welches seit Ende April für 18,95 € in den Buchläden zu haben ist. Wichtigste Erkenntnis: Im Wedding braucht es mehr zum Erfolg, als zu den Besten zu gehören. Wessen Talent erkannt und früh gefördert wird, der hat die Chance zum großen Durchbruch. Ein Glück, was wohl nicht jeder der Nachwuchskicker in der Bibliothek am Luisenbad haben wird.

Jérômes Bruder George wird übrigens nicht mit zur Europameisterschaft fahren, wie viele andere hat er Angst vor rassistischen Übergriffen. Am Mittwoch wird es zu dieser Thematik eine Veranstaltung in der Fabrik Osloer Straße geben, der Weddingweiser berichtet.

(Text und Bilder: Daniel Gollasch)