Schreibabys: Paula Diederichs hilft Eltern aus der Krise

Paula Diederichs mit einem Baby.Manch­mal hilft nur noch Pau­la. Pau­la Diede­richs ist für Müt­ter und Väter da, deren Neu­ge­bo­re­ne schein­bar ohne jeden Grund dau­er­haft schrei­en. Die Lei­te­rin der SchreiBa­by­Am­bu­lanz ist stadt­weit bekannt und nicht nur im Wed­ding eine sehr gefrag­te Per­son. Im ver­gan­ge­nen Jahr hat die SchreiBa­by­Am­bu­lanz in der Nach­bar­schafts­E­ta­ge der Fabrik Oslo­er Stra­ße ihr 20-jäh­ri­ges Jubi­lä­um gefeiert.

Die Kolumne: Wo, wenn nicht hier?

Hof der Fabrik Osloer Str.
Hof der Fabrik Oslo­er Str.

Am 29. Mai gibt es wie­der den Euro­päi­schen Tag des Nach­barn. Jeder kann mit­ma­chen, eine Bank raus­stel­len, die Men­schen von neben­an zum Gespräch und Essen ein­la­den. Gleich zehn grö­ße­re Nach­bar­schafts­tref­fen gibt es im Bezirk Mit­te, sechs davon im Wed­ding. „Wo, wenn nicht hier?“ heißt denn auch das Mot­to der Nach­bar­schafts­e­ta­ge in der Oslo­er Stra­ße. Dort wird auf dem Hof, in der Werk­statt und über­all sonst auf dem Gelän­de ein gemein­sa­mes Fest gefei­ert. Wie übri­gens auch im und neben dem Fris­bee in der Kolo­nie­stra­ße, im und vorm Spren­gel­Haus, auf dem Gelän­de des Paul-Ger­hardt-Stifts an der Mül­ler­stra­ße, in einem Wahl­kreis­bü­ro in der Neu­en Hochstraße.

Repair Cafés: Jetzt wird fast jeden Donnerstag im Wedding repariert!

Was macht man mit einem Toas­ter, der nicht mehr funk­tio­niert? Oder mit einem Fahr­rad, bei dem das Rad schleift? Oder mit einem Pull­over mit Mot­ten­lö­chern? Weg­wer­fen? War­um soll­te man? Im Wed­ding und in Gesund­brun­nen gibt es mit “Repair Cafés” eine ech­te Alternative.…

Wie der Wedding den Flüchtlingen helfen kann

Hof der Fabrik Osloer Str.
Hof der Fabrik Oslo­er Str.

Kurz­fris­tig und für alle “über­ra­schend” sind im Sep­tem­ber Not­un­ter­künf­te in Gesund­brun­nen in zwei leer­ste­hen­den Schul­ge­bäu­den geschaf­fen wor­den. In die­se sind Hun­der­te Flücht­lin­ge aus kri­sen­ge­schüt­tel­ten Län­dern, z.B. aus dem Nahen Osten, ein­ge­zo­gen. Die Arbei­ter­wohl­fahrt (AWO) Ber­lin-Mit­te ist Betrei­be­rin bei­der Hei­me und hat sich in den ers­ten Wochen um die Lösung der drin­gends­ten Pro­ble­me geküm­mert. Beson­ders Fami­li­en mit klei­nen Kin­dern brau­chen Unter­stüt­zung. Doch auch die Men­schen im Wed­ding und in Gesund­brun­nen, welt­of­fen und hilfs­be­reit, haben die neu­en Kiez­be­woh­ner herz­lich will­kom­men gehei­ßen und spon­tan gehol­fen. Nun gilt es, das bür­ger­schaft­li­che Enga­ge­ment effek­tiv und ziel­füh­rend zu orga­ni­sie­ren, damit die Hil­fe auch dort ankommt, wo sie tat­säch­lich gebraucht wird.