Feiner Pinkel: Der Ort, der gefunden werden will

Nebenstraßen im Wedding sind manchmal voller Atmosphäre und unerwarteter Entdeckungen. So ist es auch mit dem „Feinen Pinkel“. Das Lokal drängt sich nicht auf, es will gefunden werden. Die Eigenbezeichnung „Kultur- und Kaffeestätte“ ist vielsagend, trifft es aber nicht annähernd. Beim „Feinen Pinkel“ gibt es nämlich auch viel zu sehen und gutes Essen zu genießen.

UMI: Moderne Sushi-Interpretationen in der Müllerstraße

Schon die grelle, weiße Leuchtreklame ‘schreit‘ es förmlich auf die Müllerstraße: hier ist an der Stelle einer früheren Videothek ein ganz anderes Sushi-Restaurant entstanden, und das passt wunderbar in den Wedding. Während es gegenüber der ehemaligen Müllerhalle zu jeder Zeit belebt und laut ist, offenbart schon der erste Schritt ins Innere des Lokals eine grüne Oase voller Pflanzen, Neon und modernem Ambiente.

5 Bars zwischen Leo und Panke

Ausgehen im Wedding ist wie eine Schatzsuche. Ohne eine gute Schatzkarte, Mund-zu-Mund-Propaganda oder einen guten Lokalblog geht da gar nichts. Dabei gibt es genug Auswahl. Man muss sich nur trauen, von den Hauptstraßen in unscheinbare Nebenstraßen auszuweichen. Richtige Kneipenmeilen, wo sich ein Hotspot an den anderen reiht, gibt es im Wedding auch nicht. Zum Glück – so haben auch die Bars im westlichen Wedding ihren Kreis an Stammgästen aufgebaut und sind nicht auf Touristengruppen und Laufkundschaft angewiesen. Die Barlandschaft im Wedding ist nicht einheitlich. Kaum eine Bar will jedem Publikum gefallen. Man muss sie sich erarbeiten. Diesmal bleiben wir zwischen dem Leo und der Panke.

Die freundliche Übernahme der Oh!Calcutta-Bar

Die Bar Oh!CalcuttaMan redet gern von Bars als Wohnzimmererweiterung. In diesem Fall ist das wörtlich zu verstehen. Denn als die Stammkneipe Oh!Calcutta im Vorderhaus schließen sollte, fackelten drei Freunde nicht lange. Als Quereinsteiger übernahmen sie ihre Lieblingsbar, änderten so wenig wie möglich am Äußeren und stellten ein Team von Barkeepern ein. Kann das gut gehen? Wir haben die drei getroffen.

Wiederauferstanden: „Holz & Farbe“ in der Prinzenallee

Tische im Holz und FarbeDiese Bar hat zwei Gesichter. Im Sommer besticht sie durch den kühlen Raum mit Durchgang zum eigenen großen Garten im Hinterhof. Und im Winter durch die Kaminöfen, vor denen man sich mit einem Glas Rotwein am knisternden Feuer gemütlich niederlassen kann. Kurz: Dieser traditionsreiche Ort ist etwas ganz Besonderes an der Prinzenallee. Mitte Juni war Eröffnung.

Bar „Drehmoment“: Verrucht, aber nicht verraucht

BarbetreiberinnenEin guter Drink, eine hitzige Diskussion, ein dreckiger Flirt – alles dreht sich… Drehmoment! Das ist die Idee hinter dem Namen für eine neue Bar in einem Ecklokal. Allein schon das Erscheinungsbild der Bar lohnt den Besuch, aber auch die vielen Ideen und Details, denen man die kreative Energie der Betreiberinnen ansieht.