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Falafel und mehr auf die Hand:
Phönicia: Alternative zum Döner

Wohl dem, der an der Seestraße Lust auf Falafel und orientalische Leckereien hat!

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Um im Wed­ding einen guten Fala­fel zu bekom­men, soll­te man manch­mal auch län­ge­re Wege in Kauf neh­men. Seit ein paar Jah­ren gibt es in der See­stra­ße Spe­zia­li­tä­ten aus Nah­ost. Inzwi­schen ist der klei­ne Laden in liba­ne­si­scher Hand und bezieht sich namens­tech­nisch auf die Phö­ni­zi­er, die bekannt­lich im heu­ti­gen Liba­non ihren Sied­lungs­schwer­punkt hat­ten. Anders als bei den meis­ten Fala­fel­lä­den kann man vor dem Phö­ni­cia im Som­mer auch schön sitzen. 

Nicht nur Falafel im Angebot

Phönicia Betreiber

Okay, das “Phö­ni­cia” ist eigent­lich nur ein Imbiss, aber dafür gibt es eine eine klei­ne, fei­ne Spei­se­kar­te. Ein Para­dies für Vege­ta­ri­er! Die War­te­zeit kann man sich mit einem Wand­bild ver­trei­ben, das eine Wüs­ten­sze­ne­rie zeigt. Fala­fel bei Phö­ni­cia ist saf­tig, leicht und kross. Die Fala­fel-Kugeln wer­den vor Ort selbst her­ge­stellt, man kann bei der Zube­rei­tung zuschau­en. Die Kicher­erb­sen wer­den am Vor­tag ein­ge­weicht und am nächs­ten Tag dann durch den Fleisch­wolf gedreht.In Sand­wich-Form gibt es auch Scha­war­ma (aus Hähn­chen- oder Rind­fleisch). Für Vege­ta­ri­er gibt es fast eine grö­ße­re Aus­wahl als für Fleisch­esser: Hallo­u­mi (gebra­te­ner Schafs‑, Zie­gen- und Kuh­kä­se), Maka­li aus ver­schie­de­nen gebra­te­nen Gemü­se­sor­ten und wie gesagt Fala­fel aus Kicher­erb­sen. Alles wird in hauch­dün­ne Fla­den gewi­ckelt, die mit ver­schie­de­nen Sau­cen bestri­chen wer­den. Gemü­se­sor­ten wie Auber­gi­nen, Zuc­chi­ni und Rüben sind wich­ti­ge Zutaten.

Wer sich die Zeit für einen Tee und einen Tel­ler Essen nimmt, bekommt auch Hum­mus oder den rie­si­gen Mix-Tel­ler, der eine Aus­wahl der meis­ten ande­ren Spei­sen ent­hält. Alles ist frisch zube­rei­tet oder frit­tiert – trotz­dem sind die Prei­se sehr mode­rat. Der frisch her­ge­stell­te Fala­fel kos­tet sogar weni­ger als ein Döner an jeder ande­ren Ecke im Wedding.

Phönicia Theke

Fala­fel ist das liba­ne­si­sche und paläs­ti­nen­si­sche Natio­nal­ge­richt und soll sogar Napo­le­on in die Flucht geschla­gen haben – die frit­tier­ten Kugeln sei­en dem Fran­zo­sen­kai­ser um die Ohren geflogen.

Phö­ni­cia

See­stra­ße 100 (zwi­schen Togo- und Lüde­ritz­stra­ße), mit Außensitzbänken

weddingweiserredaktion

Die ehrenamtliche Redaktion besteht aus mehreren Mitgliedern. Wir als Weddingerinnen oder Weddinger schreiben für unseren Kiez.

8 Comments

  1. Hal­lo lie­be Berliner 

    wir sind seit Febru­ar hier die nach­fol­gen­den Besit­zer des Phö­ni­cia und haben sehr gute Erfah­run­gen gesam­melt bis jetzt wir freu­en uns euch immer und immer mit frisch zube­rei­te­ten Spe­zia­li­tä­ten unse­res Lan­des zu bedienen. 

    Wir freun uns auf euch.

    lie­be grü­ße Phönicia

  2. Vor vie­len Jah­ren hieß es noch Al Nour. Also bevor der Leer­stand bzw. das Jid­do folg­te. Jetzt heißt’s eben Phönicia.

    Fast glei­che Prei­se, glei­ches Ange­bot und seit Jah­ren, gleich unter wel­chem Namen, gleich­blei­bend super! Zwar wäre ich sehr vor­sich­tig, denn Fala­fel ist nicht gleich Fala­fel, aber im Wed­ding ist’s defi­ni­tiv eine der besten!

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