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Paten für Flüchtlinge: Ein Abend der Begegnung

Beim Begegnungsabend im Café der NachbarschaftsEtage. Foto: Sulamith Sallmann
Beim Begeg­nungs­abend im Café der Nach­bar­schafts­E­ta­ge. Rechts im Bild ist Pro­jekt­lei­te­rin Car­men Trop­pa. Foto: Sula­mith Sallmann

Unter dem Dach der Nach­bar­schafts­E­ta­ge Fabrik Oslo­er Stra­ße gibt es ein neu­es Ange­bot. Das Pro­jekt „Paten für Flücht­lin­ge“ lädt geflüch­te­te Men­schen und Enga­gier­te aus dem Vier­tel regel­mä­ßig zum Begeg­nungs­ca­fé ein. Anfang Okto­ber fand der ers­te die­ser Aben­de statt. Der nächs­te ist Anfang Januar.

Das neue Ange­bot fin­det an jedem ers­ten Mitt­woch im Monat von 18.30  bis 21 Uhr im Café der Nach­bar­schafts-Eta­ge statt. Unter der Über­schrift „Tog­e­ther we share – Ein Abend der Begeg­nung“ ist das Ange­bot offen für alle Men­schen aus der Nach­bar­schaft – für Inter­es­sier­te, Geflüch­te­te und Enga­gier­te. Es bie­tet die Mög­lich­keit, neue Men­schen ken­nen­zu­ler­nen und sich auszutauschen.

Ein Begegnungsabend im Rahmen des Projektes „Paten für Flüchtlinge“ in der NachbarschaftsEtage. Foto: Sulamith Sallmann
Ein Begeg­nungs­abend im Rah­men des Pro­jek­tes „Paten für Flücht­lin­ge“ in der Nach­bar­schafts­E­ta­ge. Foto: Sula­mith Sallmann

Beim Auf­takt Anfang Okto­ber wur­den zunächst Ideen für einen Namen gesam­melt. Die Gäs­te – Freun­de, Bekann­te und Men­schen aus den anlie­gen­den Flücht­lings­not­un­ter­künf­ten – wur­den bei Geträn­ken und Snacks in gemüt­li­cher Atmo­sphä­re im Café der Nach­bar­schafts-Eta­ge begrüßt. Dann ging es an die Namens­su­che. Das Ziel war es, die Besu­cher über die­se Fra­ge von Anfang an aktiv ein­zu­bin­den. Es gab vie­le Vor­schlä­ge, doch am Ende setz­te sich „Tog­e­ther we share“ durch. Im Zuge der Ideen­fin­dung wur­den zahl­rei­che Wün­sche für wei­te­re Tref­fen for­mu­liert. Unter ande­rem wur­den gemein­sa­mes Kochen, Spiel­aben­de, Musik- und Tanz­aben­de oder Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen gewünscht. Beim zwei­ten Abend im Novem­ber kamen mehr Besu­cher als beim ers­ten Abend – und es wur­de flei­ßig Bin­go gespielt.

Im Rah­men des Pro­jek­tes „Paten für Flücht­lin­ge“ sol­len Ehren­amt­li­che gefun­den wer­den, die geflüch­te­te Men­schen unter­stüt­zen und auch die Begeg­nungs­aben­de mit­ge­stal­ten. Ers­te Frei­wil­li­ge für das Orga­ni­sa­ti­ons­team von „Tog­e­ther we share! – Ein Abend der Begeg­nung“ haben sich bereits gemel­det. Alle Nach­barn und Nach­ba­rin­nen sind ein­ge­la­den, das Begeg­nungs­ca­fé zu besu­chen oder an des­sen Pla­nung mit­zu­wir­ken. In Koope­ra­ti­on mit „Misch mit! – Netz­werk Enga­ge­ment und Nach­bar­schaft“ und mit Hil­fe von Pro­jekt­mit­teln vom Senat für Gesund­heit und Sozia­les plant das Pro­jekt wei­te­re Begeg­nungs­aben­de. Nächs­ter Ter­min: 4. Janu­ar 2017, 18.30 Uhr. Mehr gibt es in Kür­ze auf der Inter­net­sei­te des Pro­jekts unter www.willkommen-nachbarn.de

Paten für geflüchtete Menschen gesucht

Das Pro­jekt „Paten für Flücht­lin­ge“ sucht eben­falls frei­wil­li­ge Nach­barn und Nach­ba­rin­nen, die eine Paten­schaft für geflüch­te­te Men­schen über­neh­men möch­ten. Ins­be­son­de­re wer­den Frei­wil­li­ge gesucht, die eine Paten­schaft für geflüch­te­te Män­ner über­neh­men möch­ten, da sich vie­le geflüch­te­te Män­ner einen Paten wün­schen. Zugleich wer­den Frei­wil­li­ge für eine Paten­schaft mit Frau­en, Fami­li­en und Jugend­li­chen gesucht. Die Art der Unter­stüt­zung rich­tet sich nach den Bedürf­nis­sen der Geflüch­te­ten und wird in Erst­be­ra­tun­gen und gemein­sa­men Tref­fen bespro­chen. Die Paten­schaf­ten wer­den vom Pro­jekt beglei­tet. Inter­es­sen­ten kön­nen sich mel­den: Nach­bar­schafts­E­ta­ge Fabrik Oslo­er Stra­ße e.V., Paten für Flücht­lin­ge, Pro­jekt­lei­te­rin: Car­men Trop­pa, Oslo­er Stra­ße 12, Tele­fon: (030) 49 90 23 34, E‑Mail: [email protected]

Der Text stammt von Pro­jekt­lei­te­rin Car­men Trop­pa, die Fotos von Sula­mith Sall­mann. Der Bei­trag ist zuerst im Kiez­ma­ga­zin Sol­di­ner, Aus­ga­be Dezem­ber 2016, erschie­nen. Wir über­neh­men den Text unse­res Koope­ra­ti­ons­part­ners, der Bür­ger­re­dak­ti­on im Sol­di­ner Kiez. Mehr Infos dazu ste­hen auf dem Redak­ti­ons­blog www.dersoldiner.wordpress.com

Dominique Hensel

Dominique Hensel lebt und schreibt im Wedding. Jeden zweiten Sonntag gibt sie hier den Newsüberblick für den Stadtteil. Die gelernte Journalistin schreibt für den Blog gern aktuelle Texte - am liebsten zu den Themen Stadtgärten, Kultur, Nachbarschaft und Soziales. Hyperlokal hat Dominique es auf jeden Fall am liebsten und beim Weddingweiser ist sie fast schon immer.

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