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Gute Nachrichten für den Wedding:
Durchbruch für den Schillerpark: Land Berlin saniert die historische Bastion

17. Februar 2026
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Die Sanierung der historischen Bastion im Schillerpark ist gesichert. Das Bezirksamt von Mitte und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Bauen und Wohnen haben sich auf Betreiben des Weddinger SPD-Abgeordneten Mathias Schulz darauf verständigt, dass das Land Berlin die Sanierung der Anlage übernimmt.

In den vergangenen Jahren hatte sich der bauliche Zustand der Bastion zunehmend verschlechtert (unseren Bericht findet ihr hier). Die Schäden, die unter anderem durch herausgebrochene Steine, Risse in den Fugen und Brandschäden sichtbarwurden, führten in der Nachbarschaft und bei engagierten Weddinger:innen zu breiter Besorgnis um das Bauwerk. Nun steht fest: Die notwendige Sanierung kommt – zügig und finanziert aus dem Landeshaushalt.

Hierzu erklärt Mathias Schulz: „Die Bastion prägt seit über einem Jahrhundert das Bild des Schillerparks. Als identitätsstiftendes Wahrzeichen im Wedding verdient sie unseren gemeinsamen Einsatz. Ich habe nicht locker gelassen und freue mich, dass wir mit dem Senat und dem Bezirk jetzt einen konkreten Fahrplan vereinbaren konnten. Wir sichern dieses wertvolle Stück Geschichte und machen den Schillerpark wieder zu einem Ort, auf den wir alle stolz sein können. Mein besonderer Dank gilt den engagierten Bürger:innen vor Ort, die immer wieder auf den Verfall der Anlage aufmerksam gemacht haben.“

So soll es laufen

  • Die Grün Berlin GmbH wird mit der Planung der Instandsetzung beauftragt und beginnt im Jahr 2026 mit den Vorbereitungen.
  • Ab dem Jahr 2027 soll schrittweise die Sanierung der Bastion starten.
  • Die finanziellen Mittel werden aus dem Landeshaushalt im Rahmen des
    Berliner Plätzeprogramms bereitgestellt.
    Die Sanierungsarbeiten werden in enger Abstimmung zwischen Senat, Bezirk, der Grün Berlin GmbH und denkmalpflegerischen Expert*innen durchgeführt, um den historischen Charakter der Anlage zu bewahren und gleichzeitig die Sicherheit und Zugänglichkeit für die Öffentlichkeit zu gewährleisten.

Quelle: Pressemitteilung von Mathias Schulz

weddingweiserredaktion

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11 Comments Schreibe einen Kommentar

  1. Das ist eine tolle Nachricht für unseren Kiez – kaum zu glauben, dass so etwas trotz knapper Kassen erreicht wurde. Großes Danke an alle, die sich dafür eingesetzt haben! Auch wenn es noch viele andere Dinge zu tun und zu verbessern gibt: Ich freue mich auf einen ansehnlichen Schillerpark.

  2. Handläufe anbringen ist ein toller Vorschlag. Auch andere Anregungen zum Schillerpark sind hilfreich. Unser Schillerpark ist ein Kleinod. Die geplante Sanierung ist ein Ergebnis einer Bürgerinitiative und der SPD. darauf kann man stolz sein. Alle kritischen Stimmen sind auch bestimmt berechtigt, ganz klar. Also ran und sich auch dafür einsetzen. Bei der Bastion hat es auch viele Jahre gedauert und unser Abgeordneter Mathias Schulz, gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern.
    hat sich eben für die Sache eingesetzt, geht doch.

  3. „SPD-Abgeordneter will 6 Millionen Euro für alte Steine aus der Kaiserzeit ausgeben.“ wäre auch eine schöne Schlagzeile gewesen. Auf die Summe beliefen sich nach einem Bericht des Weddingweisers bereits nach einem Gutachten von 2017 die Kosten für die Sanierung. Das wird 10 Jahre später nicht billiger geworden sein. Und das war nur das Gutachten. Gibt es im Bezirk nicht genug Ruinen, die man mit dem Geld sanieren könnte? Zum Beispiel die Diesterwegschule – steht auch unter Denkmalschutz – und wäre doch für einen Sozialdemokraten ein passenderes Objekt als nachgemachter Kaiser-Burgen-Kitsch. Und noch ein pikantes Detail schrieb neulich eine Leserin in einem Kommentar „Ich finde das Detail, dass die Nazis 1941 aus dem Material des ursprünglichen Rathenau Brunnens [im Rehbergepark] den Schiller an der Bastion gegossen haben (und das wiederum als Nachguss für den auf dem Gendarmenmarkt)“ interessant. Der Rathenaubrunnen steht seit langem trocken. Könnte man nicht den scheußlichen Bronze-Schiller von Nazis-Gnaden samt seiner barbusigen Musen wieder einschmelzen und für das Geld den Rathenaubrunnen wieder ans Laufen bringen? Dann würde wenigstens wieder ein Demokrat geehrt, dem die Nazis sein Denkmal geraubt haben.

    • Hallo an Alle, auch an die, die nicht gegrüßt werden wollen.
      Es scheint mir klüger, keinen kausalen Nexus zwischen Rehberge (Rathenau Brunnen) und Schillerpark (Schiller Bronze Statue) herzustellen.
      Vielmehr steht beiden eine Re-vitaliersung zu, bei beiden Personen, Herrn Rathenau und Herrn Schiller
      sind die Verdienste unbestreitbar für unser Land.
      Was Sie als barbusige Musen bezeichnen, sind meine ersten Erinnerungen an den Schillerpark ca.1973-74
      verbunden mit unzähligen Ausflügen (Kita, Grundschule und privat) und meinen ungezählten Aktivitäten als
      Mitglied bei Hertha BSC (Training und Spiele) in den ‘70igern & ‘80igern.
      Was mich aber sehr traurig macht ist der Versuch die Schiller Statue als “von Nazi Gnaden” zu bezeichnen.
      Äusserst unpassend und extrem frivol.Sorry meine Meinung.
      Schönen Mittwoch und Restwoche.

    • Ich denke nicht dass man aus dem „Berliner Plätzeprogramm“ eine Diesterwegschule sanieren kann, sondern eben Parkanlagen. Alternativ hätte dann ein anderer Stadtteil seine Parkanlage hübsch gemacht und wir wären Nese und hätten irgendwann Flatterband um bröckelnde Mauern und könnten die Anlage irgendwann nicht mehr betreten. Dieser Winter wird ja wieder ordentlich in die Mauern reingehauen haben. Ich finde es Schade, dass jedes Mal wenn was vorwärts geht als erstes gesgat wird, aber warum passiert nicht dieses und jenes. Es wird immer noch andere „Baustellen“ geben, für die sich jeder und jede gerne Einsetzen kann. Der Schillerpark ist ein tolles Grün in unserem Wohngebiet und macht vielen Leuten und Kindern Spaß mit dem Kastanienhain, Kastaniensammeln und dem tollen Blick über die Wiese von den Mauern und den unterschiedlichen Ebenen. Der Überblick über die grosse Wiese, wenn das grosse Faustballturnier ist. Das sind doch tolle Momente und Erinnerungen. Um das Schiller-Denkmal geht es bei der Sanierung auch nicht, sondern um kaputte Treppen, unterspülte Wege, zugewucherte und bröckelnde Mauern und Brunnen. Da kann man ja für seine Themen eine eigene Initiative machen. Diese war nunmal für die Bastion und den vorderen Schillerpark erfolgreich! 🙂

  4. Es freut mich, dass die Bastion saniert wird. Hoffentlich greift die Politik auch an anderer Stelle schnell ein. Das Jüdische Krankenhaus steht laut aktuellen Medienberichten vor extrem harten Einschnitten oder gar einer Schließung. Das ist nicht nur für die vielen Beschäftigten bitter, sondern auch für die gesamte medizinische Versorgung des Weddings bzw. Gesundbrunnen. Vielleicht sollte der Weddingweiser aus aktuellem Anlass nochmal den sehr lesenswerten Beitrag von Carsten Schmidt bewerben und das auch gesamtgesellschaftlich so wichtige Thema in den Fokus rücken. https://weddingweiser.de/juedisches-krankenhaus-geburtstag-heute/

  5. Und es wäre fast noch schöner, wenn es dann auch endlich fest verankerte und gut greifbare Handläufe an den sehr breiten und leider sehr huckeligen Treppen(stufen) unterhalb des Schillerdenkmals gibt. Man möchte sich nicht nur nicht auf Berliner Glatteis, sondern auch dort nicht Hals, Bein und Fuß brechen.

  6. Es wäre schön, wenn auch die Brunnenanlage saniert werden könnte. Ich kann mich sogar noch an funktionierende Brunnen mit Löwenköpfen erinnern.

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