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Baukräne, Bauzäune, Baufortschritt:
Drei große Bauprojekte im Wedding

22. Mai 2025
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Im Wedding wird an vielen Ecken gebaut. Straßen sind aufgerissen, Bauzäune ziehen sich durch den Kiez und hinter Absperrungen wird gemessen, gebohrt und betoniert. Wir stellen drei Bauprojekte vor, die derzeit besonders ins Auge fallen.

1. Ein neues Herz für die Charité

Am Nordufer, direkt gegenüber dem Westhafen, ist die Straße seit vergangenem Jahr für den Autoverkehr gesperrt – dahinter wächst ein riesiges Gebäude in die Höhe. Auf dem Gelände des Campus Virchow-Klinikum der Charité entsteht bis 2028 ein 17-geschossiger Neubau für das Deutsche Herzzentrum der Charité (DHZC).

Geplant sind rund 30.000 Quadratmeter Nutzfläche – darunter 20 hochmoderne OP-Säle, Herzkatheter-Labore, Hybrid-OPs und etwa 320 Betten. Auch die zentrale Notaufnahme und die Sterilgutversorgung des gesamten Campus ziehen in den Neubau ein. Die Aluminiumfassade des künftigen Klinikgebäudes wird das Stadtbild prägen. Während der städtebauliche Masterplan an diesem Standort künftig eine maximale Gebäudehöhe von sechs Etagen vorsieht, bildet der Hochhausneubau gemeinsam mit dem historischen Wasserturm eine neue städtebauliche Achse.

2. Klimafreundlich und ohne Heizung

An der Ecke Edinburger Straße/Dubliner Straße entsteht ein ebenso ambitioniertes wie ungewöhnliches Projekt: Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz baut hier das neue Kirchenverwaltungsamt für Berlin-Mitte Nord – als erstes sogenanntes 22-26 Grad-Haus Deutschlands.

Der Bau kommt ganz ohne Heizungsanlage aus – dauerhaft, ganz gleich bei welchen Außentemperaturen. Möglich wird das durch eine intelligente Bauweise mit dicken Wänden und Decken, die Wärme speichern und isolieren. Fenstergröße, Fassadenanteil, Lichtführung und Materialien sind so aufeinander abgestimmt, dass ein stabiles Raumklima entsteht – ohne aufwendige Haustechnik. Das bisherige Gemeindehaus der Korneliusgemeinde musste weichen, Kirche und Kita bleiben erhalten.

3. Sozialwohnungen auf dem Stiftsgelände

Auch beim Paul Gerhardt Stift wird gebaut. An der Barfusstraße 6 entstehen 116 neue Wohnungen, davon 100 mit sozialer Bindung für Haushalte mit geringem oder mittlerem Einkommen. Der Neubau ist Teil eines städtebaulichen Vertrags, den das Stift mit dem Bezirk Mitte geschlossen hat. Neben den Wohnungen sind auch eine Tiefgarage sowie drei Gewerbeeinheiten vorgesehen.

Sobald das alte Gebäude – früher als „Krüppelheim“ bekannt – abgerissen ist, soll spätestens sechs Monate später mit dem Bau begonnen werden. Der Erstbezug ist für 2028 geplant.

weddingweiserredaktion

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Die ehrenamtliche Redaktion besteht aus mehreren Mitgliedern. Wir als Weddingerinnen oder Weddinger schreiben für unseren Kiez.

4 Comments Schreibe einen Kommentar

  1. Super, danke für diese Info! Ich laufe an zwei dieser drei Baustellen täglich vorbei und wusste nicht, was da gebaut wird. Tolle Projekte.

  2. Bin schon sehr oft in Berlin umgezogen. Brüsseler Kiez ist am besten: zentrumsnah und mitten im Grünen zugleich. Ein Traum!

    • hübsch hier ne? Ich wohne einen Kiez weiter draußen, finde aber auch die Mischung aus Grün und Zentralität wirklich gut. Ebenfalls nach mehreren Umzügen in Berlin.

    • Wo ist der Brüsseler Kiez grün ? sie meinen doch nicht etwa die 3 Bäume die am Straßenrand stehen oder den Zeppelin Platz. Also grün ist was anderes .

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