Das Wichtigste der Woche im Wedding

Nebeneingang des Virchow-Klinikums23.11.2019 100 Millionen Euro erhält der Campus der Virchow Klinkums vom Bund. Das Ziel: Europas modernstes Herzentrum im Wedding zu errichten. Hierfür werden die Herz-Abteilung der Charité und die Deutsche Herzzentrum zusammengelegt. Mehr in der Morgenpost.

Ebenfalls Geld bekommt die Stephanuskirche an der Prinzenallee. 5,5 Millionen macht der Bundestag hierfür locker. Von außen sind schon seit längerer Zeit Netze gegen herabfallende Ziegel angebracht. Geld scheint also dringend nötig zu sein. Dafür kann man in der „Speisekammer“, einem Imbisswagen direkt vor der Kirche, frisches Brot und andere Köstlichkeiten kaufen.

Der unbekanntere, nordöstliche Teil des Leopoldplatzes (neuerdings Maxplatz nach der Maxstraße genannt) soll umgestaltet werden. Am Dienstag, den 26.11. geht die Bürgerbeteiligung in die nächste, konkretere Phase. Mehr Infos stehen in der Pressemitteilung des Bezirksamts.

Eine weitere Weddinger Institution schließt: Das LaLuz in den Osramhöfen macht zum Jahresende dicht. Nach 18 Jahren wurde der Mietvertrag nicht mehr verlängert. Ob es am Verkauf der gesamten Osramhöfe im Juni diesen Jahres für sage und schreibe 225 Millionen Euro liegt? Das klingt plausibel. Am 29. Dezember lädt das LaLuz zur großen Abschiedsparty. Wer da nicht kann, hat natürlich vorher die Chance, mal wieder brunchen zu gehen, oder einfach so vorbeizuschauen.

Geschlossen hat bereits die WG-Bar. Aber in die Räumlichkeiten des ehemals Alten Fritz, dann WG-Bar, zieht bald neues Leben ein. Die Betreiber des Freya Fuchs im Sprengelkiez wollen dort ihre zweite Weddinger Bar eröffnen. Wann es los geht, ist noch ungewiss. Erstmal wird das Lokal komplett saniert.

Wenn Wohnungen zwangsgeräumt werden, dann passiert das in Deutschland auch im Winter, einige Länder setzen diese dagegen in dieser Zeit aus. Im Wedding soll am 30.11. die Wohnung von „Daniel“ geräumt werden. Seit 35 Jahren wohnt er dort. Als irgendwann der neue Vermieter das Haus immer mehr verfallen ließ, kürzte er die Miete. Nachdem die Wohnung dann abermals verkauft wurde, forderte der neue Eigentümer die gesamte Miete zurück….
Die Linksfraktion beantragte deshalb bei der BVV-Sitzung eine Beschlagnahmung der Wohnung, um ihn vor der Obdachlosigkeit zu schützen. Mehr

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