Special Offers: Weddinger Bars noch günstiger genießen

Natürlich liebe auch ich Berlin (und vor allem den Wedding). Und natürlich mag ich auch die vielen Möglichkeiten, die die Stadt bietet. Denn sie bedeuten zunächst einmal Freiheit. Aber ich leide unter einem Luxusproblem: Ich treffe in meiner Freizeit ungerne Entscheidungen. Dabei ist es mir eigentlich oft egal. Egal, ob ich zum Kochen Jod- oder Meersalz verwende, meine Zähne mit blauer oder roter Elmex putze, oder in Bar A oder B lande. Trotzdem überlege ich oft hin und her, von hier nach da, um dann wieder bei „hin“ zu landen. Doch dieser Gedankenverschwendung möchte ich ein Ende setzten.

Sotto: Ein italienischer Abend in 2 Gängen

Vegetarisches Restaurant & Pizzeria: Bis jetzt ist die gesamte Gegend um die Neue Hochstraße eine gastronomische Wüste gewesen. Wo es bisher höchstens Backstuben, ein paar Spätis und einen Dönerladen gab, ist mit dem „Sotto“ ein kleiner gastronomischer Spross herangewachsen.
 Klassische und experimentelle italienische Küche, natürlich auch mit Pizza, in vegetarischem und veganem Gewand.

2 in 1: Koreanischer oder japanischer Mittagstisch

koreanisch japanisches Restaurant
Fast läuft man daran vorbei

Im Wechsel: Endlich kann man unter der Woche in Gesundbrunnen gut und authentisch asiatisch essen. Dabei wechseln sich die koreanische und japanische Küche ab. Es gibt zwar jeweils nur ein Menü am Tag, doch das unscheinbare Mini-Restaurant mit zwei Namen in der Prinzenallee ist ein echter Geheimtipp.

Darf’s ein bisschen Hirsch & Hase sein?

Fraser in Aktion - beim Kochen im "Hirsch & Hase". Foto: Elsa Böhm
Fraser McCabe in Aktion – beim Kochen im „Hirsch & Hase“. Foto: Elsa Böhm

Es ist Sonntag. Wir haben Hunger, wollen aber weder Jagen noch Kochen. Also durchforsten wir mitsamt Kind den Wedding nach einem Lokal. Vor einem Glaspavillon in der Brunnenstraße bleiben wir an einem Schild hängen. Sunday Roast. Klingt gut. Aber warum heißt es nicht Sonntagsbraten? Ein Besuch im „Hirsch & Hase“.

800A: Ein Mix aus Bar und Theater

800a
Fabio und Alex vor ihrem Bar-Theater. Foto: Andaras Hahn

Die Tage werden kürzer und vor allem kälter, Zeit also für die Weddinger, wieder in die Bars und Kneipen ihres Vertrauens einzukehren oder Neues zu erkunden. Wie wäre es da mal mit dem 800A im Gesundbrunnen? Zugegeben, neu ist es nicht. Unser Autor war an einem Sommertag da, um die beiden Inhaber Alex und Fabio endlich zu fragen, was das 800A eigentlich ist.

Kommentar zur Lebensmittelverschwendung

Meinung Es war einer dieser Abende, an denen alles mit einem unverfänglichen Gespräch zwischen Fremden begann und mit einer leeren Weinflasche endete. Irgendwann drehte sich das Gespräch um die Verschmutzung der Meere, Klimawandel und das eigene Konsumverhalten. Hitzig wurden Maßnahmen debattiert, für die jedoch immer ein Gegenargument in irgendeinem Teil der Wertschöpfungskette lauerte. Fast zynisch schauten wir alle auf die leere Flasche Wein, bis sich eine der Beteiligten verabschiedete: „Das, was momentan passiert, ist schrecklich, aber was kann ich tun?“