Die „Speisekammer“ vor der Stephanuskirche in Gefahr

Foto: Robert Schimanek

24.11.2019 Eine der konfliktträchtigsten und hässlichsten Ecken im Wedding hat innerhalb weniger Monate ihr Erscheinungsbild völlig verwandelt: Die Soldiner Straße Ecke Prinzenallee wurde durch einen Imbisswagen vor der Stephanuskirche und eine Sitzgelegenheit enorm aufgewertet. Leider liegt bis heute keine Genehmigung des Wagens durch die Denkmalschutzbehörde vor. Diese wäre erforderlich gewesen, weil die platzbeherrschende Kirche ein Baudenkmal ist und durch den Imbiss teilweise verdeckt ist. Der Weiterbetrieb der „Speisekammer“ ist ohne Genehmigung in Gefahr. Der Quartiersrat Soldiner Straße/Wollankstraße appelliert nun an die Behörde, diese für den Zusammenhalt so wichtige Institution nicht vom Platz zu verbannen.

UMI Gendai No Kaishaku: Modernes Sushi à la Berlin

Gegenüber der ehemaligen Müllerhalle findet man seit kurzem das Restaurant UMI, welches grob in 3 Wörtern beschrieben werden kann – frech, laut und grün. Modern interpretiertes Sushi – auch vegetarisch und vegan – mit vielen überraschenden Extras, kombiniert mit viel Neonlicht, Kunst und grünem Berliner Einschlag.

5 Bars östlich der Badstraße

Foto (C) Offside

Ausgehen im Wedding ist wie eine Schatzsuche. Ohne eine gute Schatzkarte, Mund-zu-Mund-Propaganda oder einen guten Lokalblog geht da gar nichts. Dabei gibt es genug Auswahl. Man muss sich nur trauen, von den Hauptstraßen in unscheinbare Nebenstraßen auszuweichen. Richtige Kneipenmeilen, wo sich ein Hotspot an den anderen reiht, gibt es im Wedding auch nicht. Zum Glück – so haben die Bars ihren Kreis an Stammgästen aufgebaut und sind nicht auf Touristengruppen und Laufkundschaft angewiesen. Die Barlandschaft im Wedding ist nicht einheitlich. Kaum eine Bar will jedem Publikum gefallen. Man muss sie sich „erarbeiten“.

MARS/Küche & Bar: Nachhaltig in einmaligem Ambiente

Das silent green Kulturquartier hat seit September 2016 eine gastronomische Erweiterung mit köstlicher heimischer Küche, ökologischem Gedanken, globaler Inspiration und sozial-kulturellem Engagement – das MARS /Küche & Bar. Ehrliche und fundierte Gastlichkeit gehen einher mit frischer Küche für jedermann. Hier erwartet den Gast ökologische Gastronomie in Symbiose mit gelebter Nachbarschaft.

5 Bars zwischen Leo und Panke

Ausgehen im Wedding ist wie eine Schatzsuche. Ohne eine gute Schatzkarte, Mund-zu-Mund-Propaganda oder einen guten Lokalblog geht da gar nichts. Dabei gibt es genug Auswahl. Man muss sich nur trauen, von den Hauptstraßen in unscheinbare Nebenstraßen auszuweichen. Richtige Kneipenmeilen, wo sich ein Hotspot an den anderen reiht, gibt es im Wedding auch nicht. Zum Glück – so haben auch die Bars im westlichen Wedding ihren Kreis an Stammgästen aufgebaut und sind nicht auf Touristengruppen und Laufkundschaft angewiesen. Die Barlandschaft im Wedding ist nicht einheitlich. Kaum eine Bar will jedem Publikum gefallen. Man muss sie sich erarbeiten. Diesmal bleiben wir zwischen dem Leo und der Panke.

Überraschendes Blessing 66

Man muss schon einen Tipp bekommen, um dieses kleine Café-Bistro in der Triftstraße zu entdecken. Dabei liegt das Blessing 66 sehr verkehrsgünstig, fast an der Ecke zur Müllerstraße, und doch übersieht man den schmalen Laden schnell. Das wäre sehr schade, denn neben Kaffee, Kuchen und anderen Süßspeisen bekommt man hier das vielleicht leckerste Falafel-Sandwich weit und breit geboten.