Inspiration und Diskussion im Kunstsalon

Die Künstlerin Susanne Haun ist Gastgeberin des KunstSalons. Foto: Hensel
Die Künstlerin Susanne Haun ist Gastgeberin des KunstSalons. Foto: Hensel

Für einen Kunstsalon benötigt man einen großen Raum, eine Gastgeberin und Themen, die interessierte Gäste gern diskutieren. Die Weddingerin Susanne Haun veranstaltet in ihren Atelierräumen in der Groninger Straße seit 2014 drei bis vier Mal im Jahr einen solchen Salon. Der nächste findet am Dienstag (14.11.) um 18 Uhr statt. Das Thema des Abends ist „Das Kunstwerk im Bilderbuch“. Wer Lust hat, sich von einer für Kinder gezeichneten oder gemalten Bilderwelt inspirieren zu lassen oder mitzudiskutieren, ist eingeladen.

Aktuelles Thema: Das Kunstwerk im Bilderbuch

Der nächste „KunstSalon am Dienstag“ findet am 14. November um 18 Uhr in den Atelierräumen von Susanne Haun statt. Als Gast wird Nina Alice Schuchardt vom Eichhörnchenverlag das Thema „Das Kunstwerk im Bilderbuch“ mit den Gästen diskutieren.

„Kunst ist Sprache und gute Bilder sprechen deutlicher – auch zu Kindern“, sagt Nina Alice Schuchardt. Es geht dabei darum, Inhalte mittels Farben, Formen, Materialien und Strukturen erfahrbar zu machen und die großen und kleinen Betrachter emotional zu erreichen. Dabei könne Kunst dort Verständnis schaffen, wo Worte nicht weiterkämen. „Gleichzeitig ist das Bild unverzichtbarer Übermittler rationaler Informationen, wie in zahlreichen Anleitungen und Lehrbücher nachvollzogen werden kann, die ohne Bilder oft schwer verständlich wären“, sagt Nina Alice Schuchardt.

Der Eichhörnchenverlag

Der Eichhörnchenverlag ist ein Buchverlag, der sich auf von Künstlern gestaltete Bilderbücher für Babys und Kleinkinder spezialisiert hat. Die liebe- und anspruchsvoll gestalteten Bilderbücher sollen Freude an den Bildern, Worten und Geschichten schenken und den Kindern Anlass zu entspanntem Miteinander und Kommunikation bieten. Dabei wird besonders darauf Wert gelegt, dass die Bilder in den Büchern selbstständige Erzählungen sind.

„Über die Erfahrungen, die wir mit Kindern und ihrer Sicht auf Kunstwerke gemacht haben, möchten wir sprechen“, sagt die Referentin dieses KunstSalons. Darüber hinaus will Nina Alice Schuchardt der Frage nachgehen, ob Werke der bildenden Kunst bestimmte Kriterien erfüllen müssen, um Kinder anzusprechen und wo die Grenzen von Kunstwerken und Bilderbüchern für Kinder liegen. Als anschauliche Beispiele wird Nina Alice Schuchardt einige aktuelle und kommende Bilderbuchprojekte des Eichhörnchenverlags vorstellen.

KunstSalon am Dienstag

Beim Salon im März wurde über "Die verschollene Generation" diskutiert. Foto: Susanne Haun
Beim Salon im März wurde über „Die verschollene Generation“ diskutiert. Foto: Susanne Haun

Im Atelier von Susanne Haun werden aktuelle Themen aus der Kunst und der Literatur diskutiert. Stets sind Gäste geladen, die Informationen geben und so die Grundlage für den Austausch bilden. Stille Besucher, die gerne zuhören und sich inspirieren lassen, sind genauso willkommen wie jene Besucher, die sich gern ihre Gedanken zum Thema einbringen möchten. Ein Wochentag gab Susanne Hauns Salon seinen Namen: „KunstSalon am Dienstag“. Haun wählte den Dienstag für ihre Veranstaltung in der Hoffnung, dass mitten in der Woche viele Gäste im stets beschäftigten Berlin Zeit finden.

Bisher fand der Salon schon 14 mal statt. Es gab Themen wieWarum tut jemand das, was er tut? Zur Dynamik von Frustration und Kränkung“, referiert von der Couchin Claudia Jahnke. Es gab auch eine Diskussion mit der Bloggerin Birgit Böllinger und der Autorin Regine Sondermann unter dem Titel „Verschollene Generation“. Die Kunsthistorikerin Cristina Wiedebusch, führte vergangenes Jahr die Salongäste in die Möglichkeiten der Präsentation von Kunst ein.

14. November, 18 Uhr: KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun, Groninger Straße 22, Kontakt: info@susannehaun.de,  (030) 43 00 45 72, Web: KunstSalon Susanne Haun

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