Weddingwoche #49: Der Daheim-Bazar

In den Vor­or­ten der USA ist es kei­ne Sel­ten­heit, dass die hei­mi­sche Gara­ge in einen Pri­vat­floh­markt ver­wan­delt wird, um die Haus­halts­kas­se auf­zu­bes­sern. In deut­schen Vor­or­ten dage­gen schon. Die Mül­lers von gegen­über brau­chen ja nicht wis­sen, was wir aus­ran­gie­ren. Die sol­len nicht den­ken, wir hät­ten das nötig. In den Stadt­zen­tren hat man weder Gara­ge noch Ahnung, wer die Nach­barn über­haupt sind.

Umso erstaun­li­cher, dass Julia­ne Becker unter dem Mot­to „Open Home Bazaar“ zu einem Floh­markt in den eige­nen vier Wän­den lädt. Die Ein­nah­men dar­aus flie­ßen aber nicht in ihre Haus­halts­kas­se, son­dern wer­den der deut­schen Krebs­hil­fe gespen­det. Heu­te, am 7. Dezem­ber, fin­det der Floh­markt von 14–20 Uhr in der Mal­plaquet­str. 14b statt. Eine schö­ne Idee, aus der ein urba­ner Trend wer­den könn­te. Wenn uns statt dem Brief­trä­ger bald die Ama­zon-Droh­ne unser neu­es Buch zustellt, wäre ein biss­chen Besuch schön, wenn wir es wie­der verkaufen.

Die Kolum­ne „Weddingweiser’s Woche“ erscheint eben­falls jeden Sams­tag neu im Ber­li­ner Abend­blatt, Aus­ga­be Wedding.

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