Wedding kurz & knapp

Sie­ben Tage, sie­ben Wed­ding-Mel­dun­gen: Hier kom­men News aus der Nach­bar­schaft. Was war und was kommt, steht hier. Bleibt informiert!

7 Tage, 7 Schlagzeilen

  1. Ver­kehrs­be­ru­hi­gung für den Sprengelkiez?
  2. Schul­kin­der ent­schei­den über ihren Haus­halt mit
  3. Biblio­the­ken öff­nen am Mon­tag wieder
  4. Rea­le Infek­ti­ons­zah­len im Bezirk dop­pelt so hoch
  5. Digi­ta­ler The­men­abend zur Nach­hal­tig­keit im Badezimmer
  6. Für mehr Nach­bar­schaft in der Schillerhöhe
  7. Kon­zert auf dem Net­tel­beck­platz mit dem Weddingorchester
Wedding kurz & knapp
Foto: Hen­sel, Foto rechts (Koor­di­na­to­rin Schil­ler­hö­he): Zukunfts­haus Wedding

Wedding kurz & knapp

Ver­kehrs­be­ru­hi­gung für den Spren­gel­kiez?
Die Bezirks­pol­tik hat eine Debat­te über eine mög­li­che Ver­kehrs­be­ru­hi­gung im Spren­gel­kiez begon­nen. Die Idee dazu stammt von Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­nern aus dem Vier­tel. Sie haben die Ver­kehrs­si­tua­ti­on am Run­den Tisch Spren­gel­kiez dis­ku­tiert. Die Ergeb­nis­se die­ser Dis­kus­si­on fin­den sich nun in einem aktu­el­len Antrag der SPD-Frak­ti­on wie­der. Ziel die­ses Antra­ges ist, dass der „Durch­gangs­ver­kehr mit moto­ri­sier­ten Kraft­fahr­zeu­gen unter­bun­den und Kon­flik­te gemin­dert wer­den.‟ Kon­kret for­dert der Antrag vom Bezirks­amt, „mit­tel­fris­tig eine Ver­min­de­rung der Geschwin­dig­keit im gesam­ten Bereich, maxi­mal 7 km/h anzu­stre­ben‟. Eine Aus­nah­me soll für Stra­ßen gemacht wer­den, die der 142er Bus nutzt. Außer­dem sol­len zwei Fahr­rad­stra­ßen ein­ge­rich­tet wer­den. Vor­ge­se­hen ist dafür das Nord­ufer und die Trift­stra­ße. Die Spren­gel­stra­ße soll ver­engt werden.

Schul­kin­der ent­schei­den über ihren Haus­halt mit
Der „Schüler*innen Haus­halt in Mit­te“ star­te­te in die­sem Jahr am 17. Febru­ar mit einer digi­ta­len Auf­takt­ver­an­stal­tung. Mit dem Pro­jekt sol­len Schü­le­rin­nen und Schü­ler an die Mit­be­stim­mung her­an­ge­führt wer­den. Sie bekom­men ein fes­tes Bud­get zur Ver­fü­gung, über des­sen Ver­wen­dung sie in einem demo­ka­ti­schen Pro­zess ent­schei­den. Ins­ge­samt erhal­ten laut Bezirks­stadt­rat Cars­ten Spal­lek 25 Schu­len aus Mit­te die Mög­lich­keit, eine Wahl zu orga­ni­sie­ren und über 4.000 Euro abzu­stim­men. Auch im Wed­ding sind zahl­rei­che Grund­schu­len und auch wei­ter­füh­ren­de Schu­le betei­ligt. Sie wer­den von der Ser­vice­stel­le Jugend­be­tei­li­gung e.V. unter­stützt, erhal­ten Work­shops, Mate­ria­li­en und Projektbegleitung.

Biblio­the­ken öff­nen am Mon­tag wie­der
Am Mon­tag (22.2.) neh­men die Biblio­the­ken in Ber­lin ihren Leih­be­trieb wie­der auf. Die Biblio­thek am Lui­sen­bad und die Schil­ler-Biblio­thek wer­den mit ein­ge­schränk­ten Son­der­öff­nungs­zei­ten öff­nen. Bei­de Häu­ser sind künf­tig Mon­tag, Mitt­woch und Frei­tag jeweils von 13 bis 19.30 Uhr zugäng­lich. Wie da Bezirks­amt Mit­te mit­teilt, wer­den die Aus­lei­he und Rück­ga­be von Medi­en, die Aus­stel­lung und Ver­län­ge­rung von Lese­aus­wei­sen, die Bestel­lung und Abho­lung von Medi­en, sowie die Aus­leih­frist­ver­län­ge­rung mög­lich sein. Der Zutritt zu den Biblio­theks­räu­men ist nur mit einem Mund-Nase-Schutz mög­lich. Die Besu­cher­an­zahl wird auch wei­ter­hin ein­ge­schränkt sein.

Rea­le Infek­ti­ons­zah­len im Bezirk dop­pelt so hoch
Das Robert-Koch-Insti­tut (RKI) hat in Koope­ra­ti­on mit dem Bezirks­amt eine Coro­na-Stu­die durch­ge­führt. Ende 2020 sind im Rah­men der Stu­die „Coro­na-Moni­to­ring lokal“ ins­ge­samt 2287 Men­schen aus Mit­te unter­sucht und befragt wor­den. Ziel der Stu­die war es, in einem beson­ders von der Pan­de­mie betrof­fe­nen Gebiet wie dem Bezirk Mit­te her­aus­zu­fin­den, wie vie­le Men­schen infi­ziert sind oder bereits infi­ziert waren, wie vie­le Erkran­kun­gen ohne Sym­pto­me ver­lau­fen und unent­deckt blei­ben. Dabei stell­te das RKI das Vor­kom­men von Anti­kör­pern gegen das Coro­na-Virus bei 4,4 Pro­zent der Teil­neh­men­den fest. 20 Pro­zent der Teil­neh­men­den mit Anti­kör­pern hat­ten kei­ne typi­schen Krank­heits­sym­pto­me; 80 Pro­zent min­des­tens eins der Sym­pto­me. Durch die Stu­die wur­den 2,2 Mal mehr Infek­tio­nen nach­ge­wie­sen als die offi­zi­el­len Mel­de­zah­len zei­gen. Bei 37 Pro­zent der Erwach­se­nen, die vor der Stu­die posi­tiv auf SARS-CoV‑2 getes­tet wor­den waren, konn­ten kei­ne Anti­kör­per mehr nach­ge­wie­sen werden.

Digi­ta­ler The­men­abend zur Nach­hal­tig­keit im Bade­zim­mer
Das Kul­tur­la­bor Tri­al & Error lädt am Mitt­woch (24.2.) ab 18 Uhr zu einem diti­ga­len The­men­abend zum The­ma Nach­hal­tig­keit ein. Unter der Über­schrift „Kli­ma­ret­tung mit Bam­bus-Zahn­bürs­ten?“ wird der Exper­te und Blog­ger Mar­co Paw­low­ski zu Gast sein. Er wird per Zoom über Plas­tik und Ver­pa­ckun­gen im Bade­zim­mer spre­chen. Wer zuhö­ren möch­te, kann sich per E‑Mail anmel­den unter panke.klima@trial-error.org. Der Online-Talk fin­det im Rah­men des Pro­jek­tes „Panke.Klima – Sen­si­bi­li­sie­rung für eine nach­hal­ti­ge Nach­bar­schaft‟ des Quar­tiers­ma­nage­ments Pankstra­ße statt. Ein Work­shop zum Aus­pro­bie­ren und Sel­ber­ma­chen zum glei­chen The­ma soll eini­ge Wochen spä­ter folgen.

Für mehr Nach­bar­schaft in der Schil­ler­hö­he
Clau­dia Liebs­cher ist seit Kur­zem Koor­di­na­to­rin in der Groß­sied­lung Schil­ler­hö­he aktiv. Unter dem Mot­to „Akti­ve Nach­bar­schaft! Neue Bewe­gung in die Schil­ler­hö­he!“ will sie die Men­schen im Kiez bei Pro­jek­ten unter­stüt­zen. Die Anwoh­ner sol­len dazu ermu­tigt wer­den, sich in ihrem Kiez zu enga­gie­ren. Es sol­len Treff­punk­te in der Schil­ler­hö­he geschaf­fen, Aktio­nen umge­setzt wer­den. Die Akti­vi­tä­ten der Koor­di­na­to­rin wer­den vom Senat geför­dert. Mit dem Pro­gramm „Zur Stär­kung Ber­li­ner Großsiedlungen“sollen die Attrak­ti­vi­tät des öffent­li­chen Rau­mes, das nach­bar­schaft­li­che Mit­ein­an­der, die Inte­gra­ti­on und die Ver­net­zung in 24 aus­ge­wähl­ten Ber­li­ner Groß­sied­lun­gen gestärkt wer­den. Die Coro­na-Zeit soll dafür genutzt wer­den, Ärger­nis­se im Kiez sowie Ideen und Wün­sche zu sam­meln. Clau­dia Liebs­cher ist dafür im Zukunfts­haus Wed­ding im Paul-Ger­hardt-Stift in der Mül­ler­stra­ße 56–58 zu fin­den und per Tele­fon (030/45 00 51 06) sowie per E‑Mail erreich­bar (claudia.liebscher@pgssoziales.de).

Kon­zert auf dem Net­tel­beck­platz mit dem Wed­ding­or­ches­ter
Das Wed­ding­or­ches­ter will auch in die­sem Jahr wie­der ein Kon­zert auf dem Net­tel­beck­platz orga­ni­sie­ren. Es soll am 10. Sep­tem­ber um 15 Uhr begin­nen, teil­te das Pro­jekt jetzt auf Insta­gram mit. Inter­es­sier­te Musi­ker und Musi­ke­rin­nen sind auf­ge­ru­fen, einen musi­ka­li­schen Bei­trag für das Kon­zert anzu­mel­den. Kon­takt zum Wed­ding­or­ches­ter kann unter ande­rem über den Insta­gram­ka­nal auf­ge­nom­men wer­den. @weddingorchester

Die nächs­ten „Wed­ding kurz & knapp“-Nachrichten erschei­nen am Sonn­tag, den 28. Februar.

Dominique Hensel

Dominique Hensel lebt und schreibt im Wedding. Sonntags gibt sie hier den Newsüberblick für den Stadtteil, fotografiert dort für unseren Instagram-Kanal (Freitag) und hat hier und da einen aktuellen Text für uns - gern zum Thema Stadtgärten, Kultur, Nachbarschaft und Soziales. Hyperlokal hat sie es auf jeden Fall am liebsten und beim Weddingweiser ist sie fast schon immer.

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