Verschärfungen im Lockdown im Wedding ab 24. Januar

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AKTUALISERT: Der Senat hat die bis­her bestehen­den Coro­na-Maß­nah­men bis zum 14. Febru­ar ver­län­gert. Dar­über hin­aus wur­den wei­te­re Ver­schär­fun­gen beschlos­sen, die seit Sonn­tag, 24. Janu­ar gel­ten.. Dem­nach müs­sen Fahr­gäs­te im öffent­li­chen Nah­ver­kehr, Kun­den und auch Mit­ar­bei­ter in Geschäf­ten, Hand­wer­ker und Dienst­leis­ter sowie Got­tes­dienst­be­su­cher eine medi­zi­ni­sche Gesichts­mas­ke (OP-Mas­ke oder viren­fil­tern­de Mas­ke der Stan­dards KN95 oder FFP2)  tra­gen. Und auch bei den Kitas ändert sich einiges.

Nur noch Notbetrieb

Kitas und Kin­der­ta­ges­pfle­ge­stel­len wer­den somit ab dem 25. Janu­ar grund­sätz­lich geschlos­sen. Eine Not­be­treu­ung kön­nen nur noch allein­er­zie­hen­de Eltern, oder Eltern, bei denen min­des­tens ein Eltern­teil in einem sys­tem­re­le­van­ten Beruf arbei­tet, in Anspruch neh­men. Dies gilt auch für die Not­be­treu­ung in Grund­schu­len. Dar­über hin­aus betrifft dies auch Fami­li­en, die sich in einer sozi­al schwie­ri­gen Situa­ti­on befin­den oder einen päd­ago­gi­schen Bedarf haben – je nach Ein­zel­fall.  Für Fra­gen von Eltern, die nicht vor Ort in den Kitas geklärt wer­den kön­nen, ist werk­tags zwi­schen 9 und 13 Uhr eine Kita-Hot­line der Senats­ver­wal­tung geschal­tet, Tel. 030 90227–6600. Schrift­li­che Fra­gen könnt ihr per E‑Mail an Kita.Notfallbetreuung@senbjf.berlin.de schi­cken. Die Prä­senz­pflicht für alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Ber­li­ner Schu­len bleibt bis zum 12. Febru­ar aus­ge­setzt. Es wird wei­ter eine Not­be­treu­ung angeboten.

Got­tes­diens­te mit mehr als zehn Teil­neh­men­den sind spä­tes­tens zwei Werk­ta­ge vor der geplan­ten Durch­füh­rung dem zustän­di­gen Ord­nungs­amt anzu­zei­gen, wenn mehr als zehn Teil­neh­mer erwar­tet werden.

Masken für Bedürftige

Das Bezirks­amt ver­teilt ab 26. Janu­ar gegen Vor­la­ge eines Ber­lin­pas­ses oder Leis­tungs­nach­wei­ses werk­tags von 8 – 14 Uhr je 5 Mas­ken für Bedürf­ti­ge an den Rat­haus­stand­or­ten und am Bür­ger­amt Oslo­er Str. 

Kontaktbeschränkungen

Jeder soll die Kon­tak­te zu ande­ren Men­schen, die nicht zum eige­nen Haus­halt gehö­ren, auf das abso­lut nöti­ge Mini­mum redu­zie­ren und auf Rei­sen ver­zich­ten.  Arbeit­ge­ber sol­len unbü­ro­kra­tisch Home-Office ermög­li­chen. Das Ver­las­sen der eige­nen Woh­nung ist nur aus trif­ti­gen Grün­den zuläs­sig. Dazu zäh­len neben dem Weg zur Arbeit: Ehren­amt, die Beglei­tung, Betreu­ung und Pfle­ge von unter­stüt­zungs­be­dürf­ti­gen Per­so­nen und Min­der­jäh­ri­gen, die Wahr­neh­mung von Ter­mi­nen bei Behör­den, Gerich­ten, Rechts­an­trags­stel­len, Gerichts­voll­zie­hern, Rechts­an­wäl­ten und Nota­ren, die indi­vi­du­el­le stil­le Ein­kehr in Kir­chen, Moscheen, Syn­ago­gen sowie die Teil­nah­me an Got­tes­diens­ten, Arzt­be­su­che sowie der Besuch bei Phy­sio­the­ra­peu­ten, Ein­kauf, der Besuch bei Ehepartnern/Lebenspartnern, die Wahr­neh­mung des Sor­ge- oder Umgangs­rechts, Betreu­ung von Tie­ren, die Bewirt­schaf­tung von Gär­ten, die Teil­nah­me an zuläs­si­gen Ver­an­stal­tun­gen, Ver­samm­lun­gen, Besu­chen oder pri­va­ten Zusam­men­künf­ten, das Auf­su­chen von Schu­len sowie Ein­rich­tun­gen der Pfle­ge, der Behin­der­ten­hil­fe und der Kin­der­be­treu­ung, Sport und Bewe­gung im Freien.

In der Woh­nung und im öffent­li­chen Raum im Frei­en mit höchs­tens einer wei­te­ren Per­son gestat­tet, wobei bei Allein­er­zie­hen­den deren Kin­der bis zur Voll­endung des 12. Lebens­jah­res nicht mit­ge­zählt werden.

Kein Kin­der­sport mehr in Grup­pen erlaubt, dafür aber Kin­der­be­treu­ung zwi­schen zwei Familien.

Der Bewe­gungs­ra­di­us inner­halb Ber­lins ist unein­ge­schränkt; jedoch gilt ab der Stadt­gren­ze ein Radi­us von 15 Kilo­me­tern, aber nur, wenn der Inzi­denz­wert von 200 Infek­tio­nen (sie­he aktu­el­le Zah­len) auf 100.000 Ein­woh­ner über­schrit­ten wird. Aus­ge­nom­men: Arzt-/Kran­ken­haus­be­su­che, Gar­ten­be­wirt­schaf­tung. Nicht erlaubt: Sport, Spa­zier­gang, Ver­wand­ten­be­such, Einkauf.

Angebote, die öffnen dürfen

Apo­the­ken, Auto­ver­mie­tung, Car-Sharing, Auto­wasch­stra­ße, Bera­tungs­an­ge­bo­te, Betriebs­kan­ti­nen, Boots­ver­leih, Buch­han­del, Bürokommunikation/ IT-Sup­port, Coa­ching, Copy-Shop, Dro­ge­rien, E‑Zi­ga­ret­ten-Han­del, Fahr­rad­werk­statt, Fahr­schu­len, Finanz­an­la­gen­ver­mitt­ler, Fuß­pfle­ge (medi­zi­nisch not­wen­di­ge Behandlung),Gebäudereinigung, Geld­trans­fer, Hand­werk, Han­dy-Shop, Hör­akus­ti­ker, Hun­de­sa­lon, Immo­bi­li­en­mak­ler, Kfz-Werk­statt, Kiosk, Natur­kos­me­tik, Optiker,Orthopädieschuhmacher, Ortho­pä­die­tech­ni­ker, Par­fü­me­rie , PC-Repa­ra­tur­diens­te, Per­so­nal Trai­ner/-in (Fit­ness, Yoga, Pila­tes, etc., außer­halb der Betriebs­stät­te), Pfand­lei­her, Phy­sio­the­ra­pie, Post- und Paket­an­nah­me- und ‑aus­ga­be­stel­le, Rei­ni­gung che­misch, Rehasport mit ärzt­li­cher Ver­ord­nung, Rei­se­bü­ro, Repa­ra­tur­werk­stät­ten aller Art, Sani­täts­häu­ser, Schäd­lings­be­kämp­fung, Schlüs­sel­dienst, Schneiderei/ Ände­rungs­schnei­de­rei, Schuh­ma­cher, Schreib­wa­ren­la­den, Selbst­hil­fe­werk­stät­ten, Sicher­heits­tech­nik, Sicher­heits­fir­men, Son­nen­stu­dio, Sola­ri­um, Spät­ver­kaufs­stel­len, Super­märk­te, Tabak­la­den, Tank­stel­len, Tee­la­den, Uhr­ma­cher, Umzugs­un­ter­neh­men, Ver­si­che­rungs­mak­ler, Wasch­sa­lon, Weih­nachts­baum­ver­kaufs­stel­len, Wein­lä­den, Wochen­markt (nur Lebens­mit­tel!) , Zahntechniker

Grundsätzlich wegen Lockdown geschlossen und Ausnahmen:

1 Euro-Läden, Antiquitätenläden
Bau­märk­te:

Abho­lung im Bau­haus Kap­weg ( nur mit Auto!!! )und bei OBI Dem­mi­ner Stra­ße nach tele­fo­ni­scher Bestel­lung zu bestimm­ten Abhol­zei­ten unter frei­em Him­mel erlaubt, Öff­nung für Ver­kauf an Handwerker:innen mit Gewer­be­schein zulässig.
Blu­men­ge­schäf­te, Florist

Biblio­the­ken

Bow­ling­bahn,

Café/ Cof­fee Shop , Eis­die­le: Außer-Haus-Ver­kauf (Abho­lung und Lie­fe­rung) ist zuläs­sig, kein Ver­zehr an Ort und Stel­le; kein Alko­hol­ver­kauf von 23 Uhr bis 6 Uhr
Escape Rooms, Fit­ness­stu­di­os, Floh­märk­te, Fri­seu­re, Galerien,
Gast­stät­ten und Imbisse:

Außer-Haus-Ver­kauf (Abho­lung und Lie­fe­rung) ist zuläs­sig, kein Ver­zehr an Ort und Stel­le; kein Alko­hol­ver­kauf von 23 Uhr bis 6 Uhr
Hotels Aus­nah­me für Dienst- und Geschäfts­rei­sen sowie Rei­sen aus not­wen­di­gen pri­va­ten Gründen
Juwe­lier
Kauf­häu­ser:

Im Kar­stadt Leo­pold­platz ist die tele­fo­ni­sche oder Online-Vor­be­stel­lung und Abho­lung erlaubt, außer­dem bleibt die Lebens­mit­tel­ab­tei­lung und das Fut­ter­haus im Unter­ge­schoss geöffnet.
KfZ-Han­del, Kino, Klet­ter­hal­le, Kos­me­tik­stu­dio, Nagel­stu­dio, Kunst- und Gebraucht­wa­ren­märk­te, Möbel­ge­schäf­te, Pflan­zen­han­del pri­va­te Bil­dungs­an­ge­bo­te, Pro­sti­tu­ti­ons­ge­werb, Rehasport ohne ärzt­li­che Ver­ord­nung, Schuh­lä­den, Schwimm­bä­der (Aus­nah­me für bestimm­te Per­so­nen­grup­pen), Sau­na, Spe­zi­al­märk­te, Sport­wett­ver­mitt­lungs­stel­len, Spiel­hal­len, Tanz­stu­di­os (mit Aus­nah­men für bestimm­te Per­so­nen­grup­pen), Tat­too-Stu­dio, Teppichhändler

Masken

Eine Mund-Nasen-Bede­ckung ist im Frei­en zu tra­gen auf Märk­ten, in War­te­schlan­gen, auf Park­plät­zen, auf Bahn­stei­gen und an Hal­te­stel­len, in den in der Anla­ge zu die­ser Ver­ord­nung genann­ten Berei­chen und vor Gebäu­den, in denen sich vom Geh­weg aus direkt zu betre­ten­de Ein­zel­han­dels­ge­schäf­te, Dienst­leis­tungs- und Hand­werks­be­trie­be befin­den. Also auf allen beleb­ten Stra­ßen, an Tram- und Bus­hal­te­stel­len und auch auf Supermarktparkplätzen.

Der rbb erklärt mit einem Video, wor­in sich FFP2-Mas­ken und OP-Mas­ken unterscheiden.

Wer bekommt kos­ten­lo­se FFP2-Mas­ken? Dies wird in einem Arti­kel der Ber­li­ner Mor­gen­post erklärt. Für Trans­fer­leis­tungs­be­zie­her sol­len 5 Mas­ken kos­ten­los zur Ver­fü­gung gestellt werden.

Sonstige wichtige Hinweise und Links

Abstand, Kon­takt­be­schrän­kun­gen, Maximalpersonenanzahl

Buß­geld bei Verstößen

Cafés und Restau­rants, die Essen zum Mit­neh­men anbieten

Ori­en­tie­rungs­hil­fe für Gewerbetreibende

Der Kon­sum und Alko­hol in der Öffent­lich­keit ist verboten.

Coro­na-Hot­line Mit­te: Mo–Fr 8–18 Uhr: Tele­fon 030 901841000, E‑Mail: Corona@ba-mitte.berlin.de Coro­na-Hot­line des Senats: täg­lich von 8–20 Uhr: Tele­fon 030 90282828

Coro­na-Unter­su­chungs­stel­le im Cha­ri­té Cam­pus Virchow-Kli­ni­kum Mit­tel­al­lee 1: Mon­tag bis Frei­tag 8–13 Uhr: Das Ange­bot rich­tet sich an Per­so­nen mit aku­ten Erkäl­tungs­sym­pto­men (z.B. Hus­ten Schnup­fen, Hals­schmer­zen, Fie­ber u.ä. und/oder Beein­träch­ti­gung des Geschmacks- oder Geruchs­sinns). Tests wer­den nur nach vor­he­ri­ger Ter­min­ver­ein­ba­rung unter fol­gen­dem Buchungs­link durch­ge­führt: https://t1p.de/akutcovid

Coro­na-Test­zen­trum des Bezirks Mit­te: Park­flä­che hin­ter dem Rat­haus Wed­ding, Mül­ler­stra­ße 146/147 (Zufahrt über Gen­ter Stra­ße). Getes­tet wer­den aus­schließ­lich Bür­ge­rin­nen und Bür­ger aus Mit­te, die Kon­takt mit einer nach­weis­lich infi­zier­ten Per­son hat­ten und unter Beob­ach­tung des Gesund­heits­amts Mit­te ste­hen, Rei­se­rück­keh­rer mit Sym­pto­men, Sai­son­ar­bei­ter mit Sym­pto­men sowie medi­zi­ni­sches Per­so­nal, Pfle­ge­per­so­nal, Apo­the­ken­per­so­nal, Poli­zei und Feu­er­wehr auch ohne Sym­pto­me. Wer sich tes­ten las­sen möch­te, muss sich tele­fo­nisch beim Gesund­heits­amt Mit­te unter 030 901845271 anmel­den und bekommt ein indi­vi­du­el­les Zeit­fens­ter mit­ge­teilt. Pri­va­te Coro­na-Test­stel­le nur aus dem Auto her­aus auf dem Gelän­de des Strand­bads Plöt­zen­see.

Eine Zeichnung eines Corona-Virus.

2 Comments

  1. Ände­run­gen aktuell:
    1) OP-Mas­ken sind gemein­ge­fähr­lich, und daher nur noch im Pri­vat­be­reich zugelassen;
    2) es wird drin­gend davon abge­ra­ten, die offi­zi­el­len Emp­feh­lun­gen des RKI (Wed­ding) zu beach­ten – bit­te machen Sie es wie die Poli­tik, die das seit März 2020 so hält;
    3) wei­te­re Punk­te auf­zu­zäh­len lohnt sich nicht – bis Sie sich das gemerkt hät­ten, gilt eh was Neues.

  2. Locke­rung aktu­ell: “Das Ver­bot, Alko­hol zu trin­ken, gilt nur noch in Grün­an­la­gen sowie auf Park­plät­zen. Das Ver­bot für den öffent­li­chen Raum ins­ge­samt ist gestri­chen.” (Quel­le RBB)

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