See Grillhaus: Ein Döner feiert Geburtstag

Der Wedding ist für seine guten Döner bekannt, aber wenige Läden behaupten sich lange und halten ein richtiges Konzept durch. Umso erfreulicher ist der 5. Geburtstag vom See Grillhaus, das nur einen Steinwurf entfernt vom U-Bahnhof Seestraße seit Jahren festes Bindeglied zweier Kieze ist. Eingebettet zwischen Brüsseler Kiez und Afrikanischem Viertel findet man es in der Seestraße 40. Inhaber Bülent Kus führt es mit Stolz und lädt seine Kundschaft zum Jahrestag zu besonders günstigen Preisen ein.

Yöre Gözleme: Anatolische Spezialitäten in der Prinzenallee

Wenn ihr richtig Hunger habt, probiert doch mal die so arglos wirkenden Gözleme aus. Vor allem an der Müllerstraße sind diese türkischen Teigfladen an vielen Stellen erhältlich. Natürlich gibt es sie auch in der Prinzenallee, in einem ansprechend gestalteten Frühstücks- und Brunchcafé namens Yöre.

Imren-Grill: Begehrenswert!

Döner im Imren-Grill 2Soll man die zwei Weddinger Filialen des türkischen Imbissrestaurant Imren-Grill empfehlen, weil der Yaprak-Döner ganz speziell gewürzt ist und darum so anders schmeckt als in den meisten anderen 08/15-Buden? Und dass sich die Sesamsauce so wohltuend abhebt von den üblichen Knoblauch-, Kräuter, scharfen Saucen? Oder weil es hier eigentlich so viel mehr zu entdecken gibt als nur Döner?

Café Moccachino: Das Beste aus zwei Welten

Moccachino Filiale Schwyzer Straße

Aus dem Türkischen den „Mocca“, vom italienischen „Cappuccino“ den zweiten Namensteil, und für die Kunden das Essen, das ihnen aus jeder Küche am besten schmeckt: So kann man das Konzept der beiden Café-Restaurants namens „Moccachino“ beschreiben. Ob in einem früheren Blumengeschäft am Friedhof Seestraße oder im Neubau an der Ecke Schwyzer/Barfusstraße: Jede Filiale hat eine gemeinsame Speisekarte, passt sich aber flexibel an die Bedürfnisse der Nachbarschaft an.

„Liebes Wedding“ – Berlins erste deutsch-türkisch-polnische Veranstaltungsreihe

liebes-wedding_titelbild_1200x6003„Ähm, ursprünglich aus Polen“ und „Ja, meine Eltern sind in der Türkei geboren“ – zwei Sätze, die tausende junger Deutsch-Polen und Deutsch-Türken schon zig Mal gesagt haben. Doch die beiden größten Migrationsgruppen Berlins wollen nicht immer nur reden, sondern gemeinsam feiern – mit allen Interessierten aus dem Wedding.

GESCHLOSSEN Dodici Café Restaurant: Zwölf auf türkisch heißt „oniki“

Dodici Osloer Straße

Die meisten Kiezbewohner werden sich noch mit Wehmut an die alte Postfiliale an der Osloer Straße erinnern. Von innen nicht sonderlich nett anzuschauen und meistens völlig überfüllt, fehlt sie dieser Tage doch dringender denn je. Heute erinnert nur noch ein Briefkasten an diese Zeit. Statt dessen haben sich die ehemaligen Räumlichkeiten der Post nach Umbauarbeiten, die über ein Jahr gedauert haben, zu einem aufwendig gestalteten Café-Restaurant namens Dodici (italienisch für die Zahl zwölf) gemausert.

Entführung in das „Saray“

SarayDie Ecke aller Weddinger Ecken: wo die Müllerstraße auf die Seestraße trifft, ist an ihrer südöstlichen Seite ein Gewimmel von hohen, niedrigen, flachen, alten und neuen Häusern zu finden. Das niedrigste, charmanteste Gebäude ist das kleine Eckhaus, das es wohl schon gegeben haben muss, als der Wedding 1861 zu Berlin kam. Dahinter das Mietshaus, an dessen hoch aufragender Brandwand immer eine große Werbung prangt. Die längste Zeit befand sich in dem kleinen Eckhaus eine Schultheiß-Kneipe, die zeitweise „Offene Tür“ hieß und „das“ Symbolbild für den Wedding war.