Die Julius-Leber-Kaserne, terra incognita.

Nur wenige Bewohner unseres Stadtteils haben in dieses gut einen Quadratkilometer große Stück Wedding schon einmal einen Fuß gesetzt. Und das, obwohl sich darin sogar ein Freibad und ein Hallenbad befinden. Es handelt sich um die Julius-Leber-Kaserne, die größte Kaserne Berlins, einen militärischen Sicherheitsbereich, von einer Mauer mit Stacheldraht umgeben. Wir bringen ein bisschen Licht ins Dunkle.

Zum Würfel II: Frank Zanders Imbiss ist so Berlin

Vor ein paar Wochen tauchte plötzlich ein Farbtupfer auf der vernachlässigten Grünanlage vor der Mauer der Julius-Leber-Kaserne auf, ein quietschgelber Container. Dabei handelt es sich aber nicht nur um die erste Veränderung dieses menschenfeindlichen Lebensraums; nein, auch die Geschichte, die hinter dieser Currywurstbude steckt, hat mit Frank Zander zu tun. Und diese Geschichte ist so typisch für diese Stadt.

Kutschi: Einflugschneise in den nördlichen Wedding

Dieser wichtige Verkehrsknotenpunkt liegt zwar nicht im Wedding, aber so dermaßen haarscharf an der Bezirksgrenze, dass auch viele Weddinger dort umsteigen, einkaufen oder essen gehen. Klar, dass wir vom Weddingweiser den Kurt-Schumacher-Platz in Reinickendorf nicht ignorieren können. Seit jeher verkürzen die Berliner seinen sperrigen Namen zu Kutschi. Klingt ein bisschen schnoddrig und ein wenig lieblos. Aber es sagt bereits alles darüber, wie dieser Platz wahrgenommen wird.

Verkehrskonzept für TXL-Gelände wirkt sich auf den Wedding aus

Flugzeug TegelOb 2017 oder erst 2018 – wenn der Flughafen Tegel seine Pforten schließt, steht die Tegel Projekt GmbH mit einem Nachnutzungskonzept in den Startlöchern. Berlin TXL soll ein Schaufenster und praktisches Experimentierfeld für Zukunftstechnologien werden – doch was heißt das für den Wedding?

5 Dinge, die man an einem Herbsttag im Wedding machen kann

Nadelbaum und HerbstlaubJetzt ist wieder die Zeit, in der man den braunen Blättern auf der Straße beim Tanzen zusehen kann. Früh vernebelt einem kein Kater, sondern der Morgendunst den Blick. In Parks und Gärten steht viel Arbeit an. Und gerade in der vermeintlichen Steinwüste des Wedding gibt es in dieser Zeit des Übergangs zum kalten Winter jede Menge zu erleben.

Der blau-weiß-rote Wedding

Denkmal vor der Kaserne
Denkmal vor der Kaserne

Vor der Kaserne, vor dem großen Tor – viele junge Berlinerinnen standen in den Achtzigerjahren vor der größten Kaserne der Stadt, dem Quartier Napoléon und warteten auf die jungen französischen Wehrpflichtigen, um von hier aus neugierig das Nachtleben der Stadt mit ihrer absurden Insellage zu erkunden. Fini, aus und vorbei. Zwanzig Jahre ist es 2014 her, dass die Franzosen ihre Soldaten aus Berlin abgezogen haben. Was ist aus dieser Zeit geblieben – außer einem erklärungsbedürftigen Denkmal vor der Kaserne?