Deinen Weddinger Lieblingsort retten mit Helfen.Berlin

Das öffentliche Leben in Berlin ist derzeit lahmgelegt. Jeden Tag ein wenig mehr, fühlt es sich beinahe an, auf die Ausgangssperre vorbereitet zu werden.  Nach langem Hin und Her dürfen Restaurants ab heute nur noch zur Lieferung oder Abholung öffnen. Auch Theater und Museen sind geschlossen. Durch fehlende oder weniger Einnahmen sind deshalb viele Geschäftsleute von der Insolvenz bedroht. Dem will die private Initiative „Helfen.Berlin“ entgegenwirken.

 

Wie stark beeinflusst Corona die Weddinger Bevölkerung?

Alle Kameras sind auf das Robert-Koch-Institut gerichtet

Seit Ende letzter Woche sind die Weddinger Straßen etwas weniger belebt als gewohnt. Das gute Wetter lockt noch viele Menschen in die Parks, aber spätestens wer Montagmorgen zur Arbeit musste, hat teilweise leergefegte Straßen anstelle der täglichen Rush-Hour erlebt. Wo möglich, wird Home Office angewiesen. Und so schleppten viele nicht nur die vorletzte Packung Klopapier aus der Drogerie, sondern auch die Computerbildschirme aus den Büros in die eigenen vier Wände. Gewappnet für eine eventuelle Ausgangssperre. Bisher bleiben die meisten Leute auf freiwilliger Basis zu Hause – aber abgesehen davon gibt es Berufe, zum Beispiel im medizinischen und pflegerischen Bereich, wo Home Office nicht machbar ist.  Und wer in den letzten Tagen einmal zu späterer Stunde im Drogerie- oder Supermarkt war, kann sich vorstellen, was Verkäufer:innen tagtäglich gerade durchmachen. Wir haben unsere Leserschaft per Facebook-Umfrage gefragt, wo und wie sie heute den beruflich-privaten Tag verbringen.

Too Good to Go: Mit einer App Weddinger Lebensmittel retten

Jährlich werden mehr als ein Drittel aller produzierten Lebensmittel weltweit weggeworfen. Die App Too Good To Go versucht dem entgegenzuwirken, indem Betriebe überschüssiges Essen kurz vor Ladenschluss zu einem günstigeren Preis anbieten. Besonders Cafés, Supermärkte und Bäckereien im Wedding stehen nun im Fokus des Managements. Bereits 17 Betriebe – darunter Cafés, Ketten und Caterer – haben ein Profil in der App.