„Sekai Colori“: Japan trifft Italien im Osramkiez

 

Sekai_Colori_002In der „Bel Eta­ge“ der Lie­ben­wal­der Stra­ße 31 ist seit 2013 die Ate­lier­werk­statt des Ber­li­ner Mode­la­bels „Sekai Colo­ri“ behei­ma­tet. „Sekai Colo­ri“, das ist Mode von Ann-Kat­rin Sehl und Sarah Infan­ti­no. Der Name „Sekai Colo­ri“ setzt sich aus dem japa­ni­schen Wort für Welt (Sekai) und dem ita­lie­ni­schen Begriff für Far­be (Colo­ri) zusam­men. Ann-Kat­rins Lei­den­schaft gilt dem japa­ni­schen Design, ihre Inspi­ra­tio­nen bringt sie aus der Zeit in Japan mit, sie leb­te vie­le Jah­re in Tokyo. Sarah ist durch ihre süd­ita­lie­ni­schen Wur­zeln geprägt und lässt „la dol­ce vita“ in die Krea­tio­nen von „Sekai Colo­ri“ einfließen.

Zwei Kul­tu­ren und zwei Frau­en, die vom Schnei­der­hand­werk etwas ver­ste­hen. „Im ver­gan­ge­nen März haben wir unser Mode­de­sign­stu­di­um an der HTW-Ber­lin erfolg­reich abge­schlos­sen. Wäh­rend der gemein­sa­men Stu­di­en­zeit reif­te auch der Gedan­ke ein eige­nes Model­ab­le zu grün­den und gleich­zei­tig sozi­al fai­res und umwelt­ge­rech­tes Arbei­ten zu unter­stüt­zen. Wir wol­len uns abgren­zen von Bil­lig­pro­duk­tio­nen und dem nor­ma­len Ein­heits­brei“, erzäh­len sie mir.

„Unse­re Mode ist ein span­nen­der, neu­ar­ti­ger Mix von Far­ben, For­men und Mate­ri­al. Sie bringt zwei Kul­tu­ren zusam­men, die auf den ers­ten Blick sehr unter­schied­lich erschei­nen und den­noch sehr gut har­mo­nie­ren. Zunächst liegt unser Fokus jedoch auf Schals und Tücher aus hoch­wer­ti­ger Bio­baum­wol­le, die wir in uni und mit eigens ent­wor­fe­nen Prints gestal­ten und ver­kau­fen“, erklä­ren mir Sarah und Ann-Katrin.

„Handmade in Berlin-Wedding“

Auch preis­lich durch­aus „Wed­ding-like“, ein hand­ge­näh­ter Schal aus hoch­wer­ti­ger Bio­baum­wol­le ist durch­aus bezahl­bar. Auf mei­ne Fra­ge, war­um sie sich für den Wed­ding ent­schie­den haben, ant­wor­tet mir Ann-Kat­rin: „Ich lebe schon drei Jah­re im schö­nen Osram­kiez, es gefällt uns hier sehr gut, der Wed­ding ist bunt, bezahl­bar und außer­dem befin­den wir uns auch in bes­ter Gesell­schaft, unse­re direk­ten Nach­barn sind das „Mas­tul“ und das „Schra­ders“.

Zwei hoch moti­vier­te jun­ge Frau­en, die genau wis­sen was sie wol­len und sehr orga­ni­siert ans Werk gehen. Einen Wer­muts­trop­fen gibt es den­noch. „Wie bei vie­len Jung­un­ter­neh­mer sind auch bei uns die Euros sehr knapp, daher haben wir uns ent­schie­den eine Crowd­fun­ding-Kapa­gne zu star­ten. Wir wol­len so schnell wie mög­lich unse­re eige­ne Kol­lek­ti­on auf die Bei­ne stel­len“, erklä­ren mir die beiden.Inzwischen ist „Sekai Colo­ri“ auch mit einem Online Shop im Netz präsent.

Mein Fazit: „Sekai Colo­ri“, bun­te Mode die noch mehr Far­be in den Wed­ding bringt. Die Schals und Tücher sind zeit­los, von äußerst hoher Qua­li­tät, preis­lich erschwing­lich und von Frau und Mann jeden Alters trag­bar. Wir kön­nen uns auf eine außer­ge­wöhn­li­che Kol­lek­ti­on aus einem Farb­feu­er­werk freuen!

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Autor/Fotos: Clau­dia Adrian

Sekai Colo­ri – Infan­ti­no & Sehl GbR

Ann-Kat­rin Sehl und Sarah Infantino

Lie­ben­wal­der Stra­ße 31

13347 Ber­lin

Tel.: 030 85619887

 

https://www.facebook.com/sekaicoloridesign

http://blog.sekai-colori.de/

Gastautor

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