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Schraders: Als ob es schon immer da war

23. Juli 2015

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Ob es die besten Burger dort gibt oder nicht, ob irgendwo eine größere Auswahl an Frühstücksangebot vorhanden ist oder nicht – egal: Das Schraders kann für sich in Anspruch nehmen, im Wedding ein Pionier gewesen zu sein. Die Betreiber Olaf Fehrmann und sein Partner Jörg Müller leben seit Jahrzehnten im Kiez rund um die Malplaquet- und die Utrechter Straße. Mit ihren Geschäftsideen haben sie als Gastronomen ihr Umfeld in den letzten 15 Jahren sichtbar verändert.
„Für die ganze Gegend sah es Ende der 1990er, als alle in Prenzlauer Berg wohnen wollten, so aus, als ob es bald nur noch Trödler, Wettbüros oder Spielcasinos geben würde. Wir wollten hier nicht nur wohnen, sondern auch ausgehen können“, erzählt Olaf Fehrmann. „Mit dem Schraders, das wir 2001 an einem traditionsreichen Gastronomiestandort in der Malplaquetstraße eröffneten, landete quasi ein Ufo im Kiez. Aber es war ein organischer Teil des Kiezes, wir kamen ja nicht von außen. Dass es gleich ein Restaurant werden würde, war der Größe des Objekts geschuldet. Bei der Einrichtung war uns wichtig, dass es alt aussehen sollte, so, als ob es schon immer da gewesen wäre.“

Wie dem auch sei, Gastronomieinteressierte im Wedding kommen um diese Kiez-Institution kaum herum. Es wird dem Schraders für immer das Verdienst zukommen, bereits an den Wedding geglaubt zu haben, als das sonst noch keiner tat.

Malplaquetstr. 16 B Ecke Liebenwalder Str.

Mo-Fr 9.30 – 1Uhr

Sa/So 10 – 1 Uhr

Joachim Faust

Joachim Faust

hat 2011 den Blog gegründet. Heute leitet er das Projekt Weddingweiser. Mag die Ortsteile Wedding und Gesundbrunnen gleichermaßen.

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