Schraders: Als ob es schon immer da war

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Ob es die bes­ten Bur­ger dort gibt oder nicht, ob irgend­wo eine grö­ße­re Aus­wahl an Früh­stücks­an­ge­bot vor­han­den ist oder nicht – egal: Das Schra­ders kann für sich in Anspruch neh­men, im Wed­ding ein Pio­nier gewe­sen zu sein. Die Betrei­ber Olaf Fehr­mann und sein Part­ner Jörg Mül­ler leben seit Jahr­zehn­ten im Kiez rund um die Mal­plaquet- und die Utrech­ter Stra­ße. Mit ihren Geschäfts­ideen haben sie als Gas­tro­no­men ihr Umfeld in den letz­ten 15 Jah­ren sicht­bar verändert.
„Für die gan­ze Gegend sah es Ende der 1990er, als alle in Prenz­lau­er Berg woh­nen woll­ten, so aus, als ob es bald nur noch Tröd­ler, Wett­bü­ros oder Spiel­ca­si­nos geben wür­de. Wir woll­ten hier nicht nur woh­nen, son­dern auch aus­ge­hen kön­nen”, erzählt Olaf Fehr­mann. “Mit dem Schra­ders, das wir 2001 an einem tra­di­ti­ons­rei­chen Gas­tro­no­mie­stand­ort in der Mal­plaquet­stra­ße eröff­ne­ten, lan­de­te qua­si ein Ufo im Kiez. Aber es war ein orga­ni­scher Teil des Kiezes, wir kamen ja nicht von außen. Dass es gleich ein Restau­rant wer­den wür­de, war der Grö­ße des Objekts geschul­det. Bei der Ein­rich­tung war uns wich­tig, dass es alt aus­se­hen soll­te, so, als ob es schon immer da gewe­sen wäre.“

Wie dem auch sei, Gas­tro­no­miein­ter­es­sier­te im Wed­ding kom­men um die­se Kiez-Insti­tu­ti­on kaum her­um. Es wird dem Schra­ders für immer das Ver­dienst zukom­men, bereits an den Wed­ding geglaubt zu haben, als das sonst noch kei­ner tat.

Mal­plaquet­str. 16 B Ecke Lie­ben­wal­der Str.

Mo-Fr 9.30 – 1Uhr

Sa/So 10 – 1 Uhr

Joachim Faust

hat 2011 den Blog gegründet. Heute leitet er das Projekt Weddingweiser. Mag die Ortsteile Wedding und Gesundbrunnen gleichermaßen.

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