Open-Air-Galerie entlang der Müllerstraße

2

Wer sich gefreut hat, dass nun die bun­ten Wahl­pla­ka­te aus dem Stra­ßen­bild ver­schwin­den, könn­te bald an der Mül­ler­stra­ße ent­täuscht wer­den. Doch statt Wer­bung gibt es Kunst zu sehen. Unter dem Mot­to „Mein Wed­ding“ eröff­net an der Mül­ler­stra­ße eine tem­po­rä­re Open-air-Gale­rie in Form von sech­zehn 3,60 x 2,90 Meter gro­ßen Plakatwänden.

 

Sabrina Pützers Bild "Yusuf" wurde ausgewählt
Sabri­na Püt­zers Bild “Yus­uf” wur­de ausgewählt

15 Künst­le­rin­nen und Künst­ler haben sich, initi­iert durch die Stand­ort­Ge­mein­schaft Mül­ler­stra­ße e.V., zusam­men­ge­tan und die Pla­kat­wän­de in den unter­schied­li­chen Stil­rich­tun­gen gestaltet.
Die Idee wur­de beim regel­mä­ßi­gen Händ­ler­früh­stück in der Mül­ler­stra­ße gebo­ren und vom Vor­stand der Stand­ort­Ge­mein­schaft ent­wi­ckelt. Ziel des Händ­ler­ver­eins war es, mit einer sicht­ba­ren Akti­on an die Öffent­lich­keit zu tre­ten. Es soll­ten Bil­der her, wie die künst­le­risch begab­ten Bewoh­ner ihren Wed­ding sehen. In den fol­gen­den Händ­ler­früh­stü­cken arbei­te­ten inter­es­sier­te Teil­neh­mer die Idee wei­ter aus. Es folg­te ein Auf­ruf in der Zei­tung “Ecke Mül­ler­stra­ße”. Ein­ge­gan­gen sind über 20 Arbei­ten, die dann im Vor­stand dis­ku­tiert und aus­ge­wählt wur­den. Wich­tig hier­bei war das Mot­to “Mein Wed­ding”, wel­ches unbe­dingt ables­bar sein musste.
Par­al­lel dazu wur­den alle geneh­mi­gungs­recht­li­chen Fra­gen durch das Geschäfts­stra­ßen­ma­nage­ment Mül­ler­stra­ße geklärt. Es muss­ten näm­lich die rich­ti­gen Stand­or­te für gro­ßen Pla­kat­wän­de gefun­den wer­den. Die­se dür­fen nicht so ein­fach in den Stra­ßen­raum plat­ziert wer­den. Auch die­se Hür­de konn­te gemeis­tert wer­den. Ob sich das Ergeb­nis sehen las­sen kann, davon wer­den sich die Wed­din­ger ab dem 11. Juni sel­ber über­zeu­gen dür­fen. Die offi­zi­el­le Eröff­nung fin­det an dem Tag um 11:00 Uhr durch den Bezirks­bür­ger­meis­ter Dr. Chris­ti­an Hanke statt. Viel­leicht erfah­ren wir dann ja auch, wes­halb sich die Akti­on “Das blaue Band” nennt…

Joachim Faust

hat 2011 den Blog gegründet. Heute leitet er das Projekt Weddingweiser. Mag die Ortsteile Wedding und Gesundbrunnen gleichermaßen.

2 Comments

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.