Ein dauerhaftes Gebäude für das Café Leo

Café Leo

Pla­ner, Poli­ti­ker und Anwoh­ner sind sich einig: der pro­vi­so­ri­sche Imbiss­wa­gen Café Leo hat das Herz des Wed­dings, den Leo­pold­platz, mit sei­nem alko­hol­frei­en Ange­bot ins­ge­samt berei­chert. Jetzt eröff­net das Café – mit dem bis­he­ri­gen Betrei­ber Hüs­eyin Ünlu – als dau­er­haf­tes, wenn auch ziem­lich klei­nes Gebäu­de am Platzrand.

Im Herbst 2015 bekam der Betrei­ber des Imbiss­wa­gens „Café Leo“, Hüs­eyin Ünlü, einen gro­ßen Schreck: Die Son­der­ge­neh­mi­gung für den Betrieb des seit 2011 bestehen­den Treff­punkts auf dem „Leo“ soll­te Ende 2015 aus­lau­fen. Eine Online-Peti­ti­on brach­te in Win­des­ei­le 15.000 Unter­schrif­ten zusam­men, die dem Bezirks­amt über­reicht wur­den. Dass man auch mal einen Kaf­fee am Ran­de des neu gestal­te­ten Fon­tä­nen­felds vor der Naza­reth­kir­che trin­ken kann, hat erheb­lich dazu bei­getra­gen, dass sich vie­le Wed­din­ge­rin­nen und Wed­din­ger wie­der län­ger auf dem Platz auf­hal­ten möch­ten. Im Dezem­ber 2015 gab es dann Ent­war­nung:  der preis­güns­ti­ge Imbiss durf­te blei­ben. Nun wur­de das bereits im ursprüng­li­chen Umbau­kon­zept des Leo­pold­plat­zes vor­ge­se­he­ne Gebäu­de für eine Gas­tro­no­mie direkt auf dem “Leo” gebaut. Die Geneh­mi­gung ist auf vier Jah­re befris­tet; danach wird neu entschieden.

Von Börek über Bur­ger bis zu Muf­fins gibt es ein­fa­che und preis­wer­te Spei­sen. Nur Alko­hol, den wer­den die Gäs­te ver­geb­lich im Café Leo suchen.

Ende gut, alles gut: am 19. Janu­ar wur­de an der Ecke Nazarethkirchstraße/Leopoldplatz Eröff­nung gefeiert.

weddingweiserredaktion

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