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Mit App und Token aufs stille Örtchen

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Die Toi­let­ten in Ber­lin wer­den Stück für Stück durch die “Ber­li­ner Toi­let­te” ersetzt. So ist dies auch gesche­hen für das öffent­li­che WC an der Stra­ßen­bahn-Hal­te­stel­le an der Ecke Mül­ler­stra­ße-See­stra­ße. Unser Leser hat die schö­ne neue digi­ta­le Klo-Welt getestet. 

Erfahrungsbericht

Wenn man nun “muss”, dann stellt sich an der Ber­li­ner Toi­let­te die Frage:

- Habe ich das not­wen­di­ge Klein­geld dabei ?

- Oder wie kom­me ich den nun mit der neu­en App für die Ber­li­ner Toi­let­te” digi­tal da hinein?

Es funk­tio­niert, aber es ist durch­aus noch ver­bes­se­rungs­fä­hig und nach inzwi­schen zwei­ma­li­ger Benut­zung die­ser Toi­let­te möch­te ich nun mei­ne Erfah­run­gen weitergeben.

Was muss man vor­her getan haben, um dann im Zwei­fels­fall auch zu kön­nen, wenn man muss?

0. Man muss natür­lich über die WALL AG unter iOS oder Android erst ein­mal die App instal­liert haben.

1. Man muss über sei­ne Kre­dit­kar­te, sofern man denn eine hat (hat ja viel­leicht nicht jeder?) einen “Token” für 0,50 EUR kau­fen, also eine digi­ta­le Ein­tritts­kar­te für eine Ber­li­ner Toilette.

2. Wenn man dann davor steht, dann muss man die App auf­ru­fen, dann die dort ange­zeig­te Ber­li­ner Toi­let­te aus­wäh­len (es wird über Goog­le Maps eine auto­ma­ti­sche Stand­ort­su­che durch­ge­führt) und dann den But­ton (Toi­let­te öff­nen (Ticket nut­zen)) aus­wäh­len. Dann öff­net sich die Tür.

3. Nun wird man in deut­scher und eng­li­scher Spra­che elek­tro­nisch begrüßt und kann nun sein “Geschäft” erledigen.

4. Um nun auf das nächs­te “Geschäft” schon vor­be­rei­tet zu sein, muss man mit 0,50 EUR über sei­ne Kre­dit­kar­te nun wie­der ein Ticket laden und dann ist man bereit für das nächs­te drin­gen­de ” Geschäft”.

So ein­fach ist der digi­ta­le Gang aufs Klo.

Peter Cor­ne­li­us, Barfusstrasse

Gastautor

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2 Comments

  1. Letz­tes Jahr hat­te ich eine Oslo­er Toi­let­te. Die hat man bur auf­be­kom­men, indem man eine Kre­dit­kar­te nit NFC dran gehal­ten hat. Fer­tig. Gut, wenn man kei­ne hät­te, wäre es pro­ble­ma­tisch. Dafür muss man sei­ne See­le nicht an Apple oder Goog­le abtre­ten. Und ist weni­ger umständlich.

  2. Dan­ke für den Erfah­rungs­be­richt! Also bleibt mir nur noch das Gebüsch 😉 Men­schen ohne Smart­pho­ne wer­den nach und nach ausgeschlossen

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