Kleine Mensa: Mehr als nur super Kaffee und Kuchen

Kleine Mensa Dagmar WeismantelDie Grün­der der „Klei­nen Men­sa“ hat­ten bei der Kon­zep­ti­on des Cafés die Nähe der Beuth Hoch­schu­le im Blick und kamen auch selbst aus dem stu­den­ti­schen Umfeld. Doch seit 2015 hat das Café in der Trift­stra­ße eine Betrei­be­rin, die ganz beson­de­re Fähig­kei­ten mit­bringt – und doch an dem vor­ge­fun­de­nen Ort erst ein­mal nichts ändern möchte.

Einfach gemütlich

Kleine Mensa gastraumDag­mar Weis­man­tel hat sich in der „Klei­nen Men­sa“ auf Anhieb wohl­ge­fühlt. Acht Jah­re lang hat­te sie in Karls­ru­he eine Kaf­fee­bar geführt, aber für den Rest ihres Lebens woll­te sie dann doch nicht im Badi­schen blei­ben. „Ich habe bei einem Ber­lin-Besuch ein­fach gefragt, ob ich das Café über­neh­men kann“, erin­nert sich die blon­de Gas­tro­no­min. Und sie durf­te! „Durch den Namen Klei­ne Men­sa könn­te ich mich fest­le­gen las­sen, aber das ist abso­lut nicht der Fall“, betont die gebür­ti­ge Frank­fur­te­rin. Neben Stu­den­ten kom­men vie­le Müt­ter mit Kin­dern, Berufs­tä­ti­ge in ihrer Mit­tags­pau­se und vor allem auch Senio­ren aus dem Kiez. Kaf­fee, Kuchen, Crê­pes, Eis, Sup­pe und beleg­te Bröt­chen gibt es für sie. Hier wird dem Kiez nichts über­ge­stülpt, es ist eher ein Miteinander.

Café-RaumDie Atmo­sphä­re in dem hel­len Café mit sei­nen gro­ßen Fens­tern lässt sich ein­fach als gemüt­lich bezeich­nen: 30 Plät­ze gibt es innen mit Möbeln in ver­schie­de­nen Holz­tö­nen. Der Clou sind die Wän­de aus Mau­er­werk und grü­nem Putz. Der ist – wie in einem Vor­le­sungs­saal – mit Krei­de bekrit­zelt und bemalt. Nicht nur die Geträn­ke ste­hen dar­auf, son­dern auch Weis­hei­ten von Gäs­ten oder eine ellen­lan­ge Mathe-For­mel. In der Ecke sorgt ein altes Kla­vier für noch mehr Wohl­fühlam­bi­en­te. Beson­ders geräu­mig ist auch der Außen­be­reich, der vom Auto­ver­kehr durch einen hecken­ar­ti­gen Sicht­schutz getrennt ist.

Kaffee in Barista-Qualität

Kleine Mensa KuchenWor­auf es Dag­mar Weis­man­tel aber am meis­ten ankommt, ist die Qua­li­tät des Ange­bots: „Die vege­ta­ri­sche Tages­sup­pe mache ich aus fri­schen Zuta­ten, das Brot kommt hand­ge­formt von einem rich­ti­gen Bäcker.“ Auf den Tel­ler kommt alles nur nach einem Kri­te­ri­um: „Ich bie­te nur an, was ich selbst essen wür­de“, sagt die Neu-Ber­li­ne­rin. Vor allem beim Kaf­fee lässt Dag­mar Weis­man­tel nicht mit sich spa­ßen: Wanddekoration„Ich habe in Ita­li­en eine Baris­ta-Aus­bil­dung gemacht und weiß genau, wor­auf es bei der Beschaf­fen­heit der Kaf­fee­boh­nen ankommt.“ Wet­ter­ein­fluss, Luft­druck, Hit­ze, Was­ser­druck, Rei­ni­gung der Maschi­ne, Qua­li­tät der Boh­nen – das Fach­wis­sen der Café­be­trei­be­rin dürf­te dazu bei­tra­gen, dass es in der „Klei­nen Men­sa“ einen der bes­ten Kaf­fees im Wed­ding gibt. Beson­ders beliebt ist auch der hand­ge­mach­te Kuchen, den vie­le Kun­den in einer hüb­schen Papp­box mit Tra­ge­griff mit­neh­men. „Für den Stra­ßen­ver­kauf sind wir in der Trift­stra­ße bekannt“, weiß die Gastronomin.

Kleine Mensa HinterzimmerImmer wie­der springt Dag­mar Weis­man­tel auf und bedient die zahl­rei­chen Gäs­te, jedes Mal mit einem freund­li­chen Spruch auf den Lip­pen. Sie hat in ihrem Leben immer wie­der etwas Neu­es aus­pro­biert, will nicht ste­hen­blei­ben – nur authen­tisch will sie immer sein.

Web­site

01515 479 70 15

Trift­str. 58

Mo-Fr 10 bis 19 Uhr, Sa/So 11 – 19 Uhr


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