Was, wann, wo im Wedding? (10. Woche)

was wann wo

Im Wed­ding reicht es manch­mal, sich ein paar Minu­ten auf die Stra­ße zu stel­len – ganz gro­ßes Kino. Es gibt aber auch kul­tu­rel­le Ereig­nis­se, die eben­falls unse­re Auf­merk­sam­keit ver­die­nen. Des­halb gibt es bei uns ab sofort einen Kurz­über­blick über Ver­an­stal­tun­gen, die im Wed­ding und in Gesund­brun­nen statt­fin­den. Dies­mal: Kai­se­rin Sis­si, eine Ver­nis­sa­ge und Theater 

Kolonialismus in Berlin

Am Don­ners­tag, den 10. März, fin­det von 19.00–21.00 Uhr im August-Bebel-Insti­tut, Mül­ler­str. 163 ein Vor­trag statt. Die Ber­li­ner Erin­ne­rungs­land­schaft ist vom bran­den­bur­gi­schen Skla­ven­han­del, vom kai­ser­li­chen deut­schen Kolo­ni­al­reich sowie von der NS-Zeit mit­ge­prägt. So fin­den sich im Ber­li­ner Stadt­bild immer noch zahl­rei­che posi­ti­ve Bezug­nah­men auf den deut­schen Kolo­nia­lis­mus. Die anti­de­mo­kra­ti­sche Aus­rich­tung der kolo­nia­len Idee, deren ras­sis­ti­sche Legi­ti­ma­ti­ons­ver­su­che von den Natio­nal­so­zia­lis­ten auf­ge­grif­fen wur­den, macht eine kri­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung mit Stra­ßen­na­men mit kolo­nia­lis­ti­schem Bezug unum­gäng­lich. Gleich­zei­tig wird auf Erin­ne­rungs­or­te ein­ge­gan­gen, die einen Per­sek­ti­ven­wech­sel zum anti­ko­lo­nia­len Wider­stand ermöglichen.

Refe­rent: Joshua Kwe­si Aikins (Poli­tik­wis­sen­schaft­ler und Akti­vist, Dok­to­rand an der Bie­le­feld Gra­dua­te School in Histo­ry and Socio­lo­gy) Anmel­dung unter anmeldung@august-bebel-institut.de erbeten!

Animalisch-bestialisch

InAr­te­Werk­kunst­gal­le­ry lädt Sie zur Eröff­nung der neue Kunst­aus­stel­lung “Ani­ma­lisch-Bes­tia­lisch” herz­lich ein. Die Ver­nis­sa­ge wird am Frei­tag 11. März in der Ota­wi­stra­ße 3 um 19.30 Uhr statt­fin­den. Drei­zehn ver­schie­de­ne Künst­lern wer­den in einen Dia­log gestellt, der durch die Unter­stüt­zung ver­schie­dens­ter Tech­ni­ken, von der Male­rei bis zur Skulp­tur, ent­stan­den ist.

KulturLeben Berlins Theatergruppe präsentiert: KING KONGS TÖCHTER

Im Jahr 2011 haben sich Gäs­te und Ehren­amt­li­che des gemein­nüt­zi­gen Ver­eins “Kul­tur­Le­ben Ber­lin – Schlüs­sel zur Kul­tur e.V.” erst­mals zum „Selbst Kul­tur machen“ in der Thea­ter­grup­pe New Chal­len­ge Com­pa­ny zusam­men­ge­fun­den. Nach der erfolg­rei­chen Auf­füh­rung von Urs Wid­mers Sozi­al­sa­ti­re “TOP DOGS” im Novem­ber 2014 bringt die Grup­pe nun unter der Regie von David Sil­ber die Komö­die “King Kongs Töch­ter” von The­re­sia Wal­ser auf die Büh­ne. Die Pre­mie­re fin­det am 11. März 2016 um 19.30 Uhr im Haus der Jugend am Naue­ner Platz statt. Wei­te­re Auf­füh­run­gen folgen.

Stadtspaziergang “Kolonialer Wedding”

Am Sams­tag, 12.03. ver­an­stal­tet Ste­fan Zoll­hau­ser den Stadt­spa­zier­gang rund um das The­ma “Kolo­nia­ler Wed­ding”. Vor allem die all­tags­ge­schicht­li­chen Aus­prä­gun­gen des deut­schen Kolo­nia­lis­mus im Ber­li­ner Nor­den sol­len beleuch­tet wer­den. Mythen­um­wo­be­ne Tro­pen­me­di­zin, deut­sche Kolo­nien im Pazi­fik sowie die zahl­rei­chen Kolo­ni­al­krie­ge wer­den the­ma­ti­siert. Doch auch um das Tra­di­ti­ons­ver­ständ­nis so man­cher Ber­li­ner Klein­gar­ten­ver­ei­ne soll hin­ter­fragt werden.

Der Rund­gang beginnt um 16.00 Uhr an der Ecke Samoa­stra­ße Ecke Kiautschoustra­ße und endet etwa zwei Stun­den spä­ter an der Kame­ru­ner Stra­ße. Der Mit­mach­bei­trag liegt je nach Ermes­sen zwi­schen 5 bis 11 Euro.

Fête de la Francophonie – Familienfest im Centre Francais

Anläss­lich des Inter­na­tio­na­len Tags der Fran­ko­pho­nie am 12. März laden das Cent­re Fran­cais Ber­lin sowie die Bot­schaf­ten und Ver­tre­tun­gen der fran­zö­sisch­spra­chi­gen Län­der und Regio­nen zur „Fête de la Fran­co­pho­nie 2016“ ein. Unter dem Mot­to “Unse­re Viel­falt ist unse­re Stär­ke” sind alle Wed­din­ger und Ber­li­ner herz­lich ein­ge­la­den, gemein­sam mit ihren Fami­li­en ab 14:30 Uhr mal vor­bei­zu­schau­en. Neben Infor­ma­ti­ons­stän­den, einem gro­ßen Quiz, wird es auch eine Foto­aus­stel­lung sowie die Mög­lich­keit einer poli­ti­schen Dis­kus­si­ons­run­de geben. Und die Kin­der? Für die Kin­der ist mit Tanz, Mär­chen­le­sung und Mas­ken­work­shops auch gesorgt. Ein­tritt und Pro­gramm sind frei.

Kaiserin Sissis Vorliebe für die Republik

Am Sams­tag, den 12. März fin­det ab 19:00 Uhr im Saal der Nach­bar­schafts­E­ta­ge Fabrik Oslo­er Stra­ße, Oslo­er Str. 12, eine Lesung mit per­sön­li­chen und poli­ti­schen Gedich­ten der Kai­se­rin Eli­sa­beth von Öster­reich statt. Das Leben von Sis­si war schon The­ma von vie­len Bio­gra­phien, Fil­men und Musi­cals. In die­ser Lesung kommt die berühm­te Kai­se­rin selbst zu Wort! Was dach­te sie wirk­lich über ihre Ehe mit Franz Joseph, über sei­ne Regie­rungs­po­li­tik, über den Wie­ner Hof, ande­re gekrön­te Häup­ter und über die Gaf­fer? Ihre Gedich­te und Zita­te ver­ra­ten es uns. Dahin­ter zeigt sich eine geist­rei­che, eigen­wil­li­ge und etwas melan­cho­li­sche Per­sön­lich­keit mit Witz und Charme.

Ergänzt wird die Lesung mit Licht­bil­dern aus ihrem Leben und pas­sen­der Musik. Für Sis­si-Fans ein abso­lu­tes Muss! Der Ein­tritt ist frei. Spen­den sind erwünscht.

Puppentheater Gong spielt „Das Zaubermärchen“

Am Sonn­tag, 13. März um 15.00 Uhr in der Nach­bar­schafts­E­ta­ge, Fabrik Oslo­er Str., Oslo­er Str. 12

IMMER – um die Geis­ter­stun­de wer­den in einem Spiel­zeug­stand auf dem Markt die Pup­pen leben­dig und spie­len ein Mär­chen, in dem natür­lich eine lie­be Prin­zes­sin, ein tap­fe­rer Prinz, ein ein­ge­bil­de­ter Zau­be­rer, eine hei­rats­wüi­ge Hexe und…..aber halt – alles darf man nicht vor­her schon verraten!

Für Kin­der ab 4 Jah­ren. Ein­tritt: 1 € (Son­der­ak­ti­on)

 

 


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