Ich und mein himmel-Beet #2

Das Beet
Das Beet

Wir tref­fen uns im Gar­ten! Zum Bei­spiel im him­mel­beet in der Ruhe­platz­stra­ße. Unser Autor Andaras hat in die­ser Sai­son ein Pacht­beet im Gemein­schafts­gar­ten und er nimmt den Wed­ding­wei­ser mit. Ein Mal im Monat berich­tet er in sei­ner Gar­ten­ko­lum­ne, was er beim Gärt­nern gelernt hat, wen er traf und was so los ist im und um sein him­mel-Beet. Heu­te: pflan­zen, gie­ßen, nix tun

Wenn ich auf mein Beet schaue …
Das Beet
Das Beet

sehe ich: da wächst tat­säch­lich etwas. Die Blät­ter sehen zwar noch nicht genau­so aus wie auf der Ver­pa­ckung, aber Unkraut was in Reih’ und Glied wächst, das gibt es nicht. Also kann das nur Salat sein. Dar­über hin­aus habe ich nun vor­ge­zo­ge­ne Toma­ten gepflanzt, wel­che das Gan­ze fast pro­fes­sio­nell wir­ken las­sen. Ach, und vor­ge­zo­ge­nen Salat eben­so. War­um sich die Basi­li­kumsa­men nicht rüh­ren? Kei­ne Ahnung. Dafür hat mir mei­ne Nach­ba­rin noch Min­ze geschenkt, und der Him­beer-Able­ger wird immer grö­ßer. Kurz gesagt: Es bewegt sich was (vor allem bei den nicht von mir gesä­ten Pflan­zen). Der Rest kommt so langsam.

 

Wenn ich mich im Garten umsehe …
Los gehts
Los geht’s!

erkennt man ab und zu ein paar Gesich­ter wie­der. Oder lernt den einen oder ande­ren Nach­barn mal ken­nen. Außer­dem kom­men gefühlt immer mehr Besu­cher zum Ent­span­nen., denn das Wet­ter wird jetzt immer bes­ser. Die ande­ren Bee­te wer­den eben­falls immer grü­ner und auch üppi­ger. Der Salat von mei­ner Nach­ba­rin ist sogar drei­mal so groß wie mei­ner. Und das, obwohl das Beet doch nur zwei Meter neben mir ist. Viel­leicht liegt es am Son­nen­win­kel – oder wor­an auch immer. Aber ich den­ke, das muss der Grund sein …

Mein himmlischer Gartenmoment war …
Vorgezogen
Toma­ten, vorgezogen

Gute Fra­ge! Die Eröff­nungs­fei­er habe ich ver­passt, das Ken­nen­lern-Essen auch. Aber es ist ganz ent­spannt, am Wochen­en­de ein Bier­chen zu trin­ken, was zu essen – ob von dort oder mit­ge­bracht –  oder nach der Arbeit und dem Gie­ßen noch ein paar Minu­ten da zu sit­zen und nix zu tun.

Was ich im April gelernt habe …

Gut Ding will Wei­le haben. Und wenn es wär­mer wird, ist so ein Beet schein­bar wie ein Haus­tier. Man braucht jeman­den zum Gießen.

Gemeinschaft oder Gärtnern?
Kuchen und Trinken
Kuchen und Getränk

Da ich im Urlaub war und am Anfang noch nicht so vie­le Stun­den im Beet ver­bracht habe, liegt natür­lich das Gärt­nern in Füh­rung. Aber es war schön zu sehen, dass mein Beet gegos­sen wur­de als ich im Urlaub war. Ein­fach Zet­tel ran „Bin im Urlaub, wäre mega­cool, wenn jemand miet­gie­ßen könn­te“ und es funk­tio­nier­te. Min­des­tens drei Leu­te haben gegos­sen. Man trifft ja auch nicht immer jeman­dem am Beet, um vor­her zu fra­gen. Nun wur­de ich gefragt, ob ich gie­ßen wür­de. Mach’ ich natür­lich. Wenn ich schei­tern soll­te, habe ich noch vor­ge­zo­ge­nen Toma­ten als Wiedergutmachung.

Ach und noch zum The­ma Gemein­schaft: Unter himmelbeet.de ste­hen die kom­men­den Ver­an­stal­tun­gen. Offen für alle. Von Fahr­rad­werk­statt bis Piz­za backen, alles dabei.
Eben­so bei face­book.

Über den Autor

Andaras Hahn
ist seit 2010 Wed­din­ger. Er kommt eigent­lich aus Meck­len­burg-Vor­pom­mern. Schreibt asso­zia­tiv, weiß aber nicht, was das heißt und ob das gut ist.  Macht manch­mal Fotos: @siehs_mal

Andaras Hahn

Andaras Hahn ist seit 2010 Weddinger. Er kommt eigentlich aus Mecklenburg-Vorpommern. Schreibt assoziativ, weiß aber nicht, was das heißt und ob das gut ist. Macht manchmal Fotos: @siehs_mal

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