Gartentipps für August

Grüner SamstagDer Enthu­si­as­mus beim Gärt­nern lässt, ver­gli­chen mit der Auf­bruch­stim­mung im Früh­jahr, mit zuneh­men­dem Som­mer und vor allem bei Hit­ze spür­bar nach. Trotz­dem gibt es gera­de jetzt noch eine Men­ge zu tun, auf dem Bal­kon, im Beet oder im Klein­gar­ten.  Wir haben ein paar Tipps für den Spätsommer.

Ob wegen eines Urlaubs, der gro­ßen Hit­ze­wel­le, oder auch ein­fach so: Manch­mal kommt man nicht zum täg­li­chen Gie­ßen der Zim­mer- oder der Gar­ten­pflan­zen. Da hilft viel­leicht ein auto­ma­ti­sches Bewäs­se­rungs­sys­tem, das auch noch mit dem Upcy­cling-Gedan­ken ver­bun­den wer­den kann. Nehmt ein­fach eine Wein­fla­sche mit Schraub­ver­schluss oder eine Fla­sche aus har­tem Plas­tik mit Deckel. Wenn ihr den Deckel mit einem Nagel ein­mal durch­stoßt (das dürf­te nicht beson­ders schwer fal­len) und die mit Was­ser gefüll­te Fla­sche dann kopf­über in den Kübel, den Blu­men­kas­ten oder ins Beet steckt, bekom­men eure Pflan­zen tröp­felnd und immer in der von ihnen benö­tig­ten Men­ge Wasser.

Ihr habt einen Apfel­baum im Gar­ten und lasst die her­un­ter­ge­fal­le­nen Äpfel ein­fach lie­gen? Kei­ne gute Idee. Denn Fall­obst sorgt für die Ver­brei­tung von Krank­hei­ten und Schäd­lin­gen wie dem Apfel­wick­ler. Lässt man die fau­len­den Früch­te lie­gen, wach­sen des­sen Rau­pen her­an. Im dar­auf­fol­gen­den Jahr wer­den sie zu Fal­tern, die neue Eier ablegen.

Eure Gemü­se­bee­te sind abge­er­net? Ihr könnt die Flä­chen nut­zen, um Pflan­zen wie Klee, Bit­ter­lu­pi­ne, Bie­nen­wei­de, Win­ter­wi­cke oder Acker­boh­ne zur Boden­ver­bes­se­rung aus­zu­sä­en. Wenn die­se Pflan­zen gewach­sen sind, arbei­tet man sie ein­fach in die Erde ein, damit im fol­gen­den Jahr neue Nähr­stof­fe im Boden sind.

Sogar unge­lieb­te Pflan­zen, man­che sagen Unkraut dazu, lei­den unter der Tro­cken­heit, was man aus­nut­zen kann. Die beson­ders “Aggres­si­ven” wie Giersch und Acker­win­de sind jetzt so tro­cken, dass sie sich viel leich­ter ent­fer­nen las­sen. Die Wur­zeln soll­tet ihr nicht ver­ges­sen, auch die sind bei Tro­cken­heit bes­ser herauszureißen.

In Vor­gär­ten oder in Klein­gar­ten­ko­lo­nien sieht man sie zuhauf: Hecken. Die­se soll­ten im August zum letz­ten Mal geschnit­ten wer­den, denn so sind die neu­en Trie­be schon groß genug, um mit dem ers­ten Frost klarzukommen.

 

 

 

Wir sind nomi­niert für den Deut­schen Nach­bar­schafts­preis. Noch bis zum 22. August könnt ihr für uns abstim­men  – www.nachbarschaftspreis.de


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