Was haben Plov, Poesie und Kaffee gemeinsam? Ganz einfach: Sie stehen im Wedding in den nächsten Wochen im Zeichen des Dialogs. Die Muslimische Kulturwoche lädt auch dieses Jahr wieder zu Begegnungen, Gesprächen und kulturellen Momenten ein – unter dem Motto „Frieden durch Dialog“.

Ein Motto, das nicht nur gut klingt, sondern auch ernst gemeint ist, wie Projektleiter Levent Kılıçoglu betont:
„Frieden beginnt mit Zuhören. In einer Zeit, in der Misstrauen und Polarisierung wachsen, wollen wir Räume schaffen, in denen Menschen sich begegnen und gemeinsam etwas gestalten können.“
Im Wedding heißt das ganz konkret: Türen auf, Herzen auf, Tee gekocht – für über 50 Veranstaltungen in ganz Berlin, und einige davon direkt bei uns im Kiez:
Kaffee, Klang & Kraft – Eine äthiopische Zeremonie für Frauen
Ein duftender Safe Space für Austausch und Verbundenheit: Die äthiopische Kaffeezeremonie verbindet nicht nur Aromen, sondern auch Geschichten und Spiritualität.
Mit dabei: Zeremonie-Meisterin Nouria Asfaha und Lyrik-Lesung von Claudia Azizah Seise.
📍 Vergissmeinnicht Salon, Sprengelstraße 44
🗓 3. Oktober, 16:00–19:00 Uhr
✉️ Anmeldung: [email protected]
🎟 Nur für Frauen
Zentralasien zu Gast in der Osloer Straße
Von Plov bis Manti, von Tubeteika bis Traditionsmusik: Ein Abend voller Aromen, Handwerkskunst und Geschichten aus Usbekistan, Kirgisistan, Kasachstan und Tadschikistan. Der perfekte Anlass, um mit neuen Menschen ins Gespräch zu kommen.
📍 NachbarschaftsEtage in der Fabrik Osloer Straße, Osloer Str. 12
🗓 3. Oktober, 18:00–20:00 Uhr
✉️ Anmeldung: [email protected]
Zu Gast in der Iqraa-Moschee
Offene Türen und offener Austausch: Die Iqraa-Moschee in der Utrechter Straße lädt zu einem Nachmittag mit afghanischer Gastfreundschaft, Einblicken in das Gemeindeleben und guten Gesprächen bei Tee und Plov. Neugier willkommen!
📍 Masjid Iqraa, Utrechter Str. 33
🗓 3. Oktober, 13:00–15:00 Uhr
✉️ Anmeldung: [email protected]
🗓 Das vollständige Programm der Muslimischen Kulturwoche Berlin (19.9.–5.10.2025) gibt’s unter:
👉 www.mkw-berlin.de
Unser Tipp: Wer Frieden möchte, kann ja mal zuhören gehen.


