5 Dinge zum einzigen Weihnachtlichen Weddingmarkt

Besucher eines Marktes auf dem Leopoldplatz
Ein Bild aus dem Jahr 2018 – damals noch ohne Abstands­ge­bot und Maskenpflicht

Am Sonn­tag, den 13. Dezem­ber kommt der Wed­ding­markt von 12 – 20 Uhr zurück, als ein­zi­ger Ter­min in der Win­ter­sai­son. Gezeigt wird die hoch­wer­ti­ge Viel­falt des leben­di­gen Stadt­teils. Kunst­hand­wer­ker, Desi­gner und Künst­ler zei­gen ihre Arbei­ten: Illus­tra­tio­nen, Male­rei­en, Kera­mik, Mode, Schmuck und vie­les mehr. Wir haben die Betrei­be­rin Sabri­na Püt­zer gefragt, was dies­mal anders ist als sonst.

KUNSTMARKT: Der Markt ist dies­mal ein  „Spe­zi­al­markt” mit Kunst­hand­werk. Das heißt: Es gibt kei­nen Glüh­wein, kein Neben­pro­gramm und auch kein Lagerfeuer.

KUNSTSZENE UNTERSTÜTZEN: Wie bei den ande­ren Wed­ding­märk­ten auch sind rund 70 Händ­ler ver­tre­ten. Sie wol­len gleich­zei­tig ein State­ment mit dem Slo­gan „Sup­port your local artists” set­zen. Die Coro­na­kri­se trifft vie­le Künst­ler, Kunst­hand­wer­ker und Desi­gner. Aus­stel­lun­gen wur­den abge­sagt, Märk­te wur­den geschlos­sen, Ver­an­stal­tun­gen ver­scho­ben. Mit einem Besuch auf dem Wed­ding­markt unter­stützt jeder Besu­cher die krea­ti­ve Sze­ne Berlins.

WENIGER STREETFOOD: Auch dies­mal gibt es rund zehn Street­food-Stän­de, aller­dings ist das etwas weni­ger Ange­bot als sonst. Von ita­lie­ni­schen, deut­schen, mexi­ka­ni­schen bis hin zu aus­ge­fal­le­nen afri­ka­ni­schen Krea­tio­nen ist alles für den anspruchs­vol­len Gau­men dabei.

BEGRENZUNG UND ABSTAND: Damit die Besu­cher­zahl begrenzt wer­den kann, gibt es eine Außen­be­gren­zung sowie Ein- und Aus­gän­ge. Auf dem Markt herr­schen Abstands­ge­bot und Mas­ken­pflicht. “Mir als Ver­an­stal­te­rin war es von Anfang an wich­tig, dass es kei­ne zu engen Gas­sen gibt”, sagt Sabri­na Püt­zer. Damit woll­te sie sich bewusst vom Floh- und Jahr­markt­cha­rak­ter ande­rer Märk­te abgrenzen.

ZUSAMMENSCHLUSS GEPLANT: Was plant Sabri­na Püt­zer für die Zukunft? Die­ses Jahr war beson­ders ner­ven­auf­rei­bend, denn es hieß immer wie­der stän­di­ger Wech­sel zwi­schen uner­träg­li­chem Abwar­ten und Rekord­ar­beit. Wenn die Coro­na-Pan­de­mie vor­bei ist, wird es mit dem Wed­ding­markt wei­ter­ge­hen? “Für die Zukunft habe ich einen Zusam­men­schluss meh­re­rer alter­na­ti­ver, event-ori­en­tier­ter Markt­be­trei­ber geplant, die vor ähn­li­che Her­aus­for­de­run­gen gestellt sind. Dazu gehö­ren die Kul­tur­braue­rei in Prenz­lau­er Berg, der Sophi­en­stra­ßen­markt,  Grü­ne Liga und ande­re”, beschreibt Sabri­na Püt­zer ihre Idee.

Sabri­na Pützer

Sonn­tag, 13.12., 12–20 Uhr, Leopoldplatz

weddingweiserredaktion

Die ehrenamtliche Redaktion besteht aus mehreren Mitgliedern. Wir als Weddingerinnen oder Weddinger schreiben für unseren Kiez.

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