Die Kolumne: Hoffnung für die Gleim-Oase

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Jetzt ist der Denkmalschutz gefordert

Dun­ja und Hol­ger an ihrem Wunsch­baum. Was sie selbst sich wün­schen, ist klar: Gleim-Oase soll blei­ben!

Weil das neue Wohn­ge­biet im nörd­li­chen Teil des Mau­er­parks angeb­lich nur von der Wed­ding-Sei­te her erschlos­sen wer­den kann, sol­len ein Teil der Stützwand des Gleim­tun­nels und die Gleim-Oase genann­te Mit­tel­in­sel einer neu­en Zufahrts­stra­ße wei­chen. Das Bezirks­amt bas­telt an ent­spre­chen­den Bebau­ungs­plä­nen. Doch die könn­ten sich bald erle­digt haben. Wie sich näm­lich jetzt her­aus­ge­stellt hat, han­delt es sich bei der Mit­tel­in­sel um eine 1983 von der Dege­wo in Auf­trag gege­be­ne gar­ten­künst­le­ri­sche Arbeit. Mit der Archi­tekt Bernd Vogel und das renom­mier­te Künst­ler-Ehe­paar Car­li­ni sehr wohl auch Bezug zur nahen Gren­ze zu Ost­ber­lin genom­men haben. Einer von vie­len Grün­den, einen Antrag auf Unter­schutz­stel­lung nach dem Lan­des­denk­mal­schutz­ge­setz zu stel­len. Das ist inzwi­schen gesche­hen. Die Hoff­nung auf Erhalt der Glei­m­oa­se wächst.

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