Abseits der bekannten Wege:
Die 11 schönsten Durchgänge für Flaneure im Wedding

Weg von den Hauptstraßen, sogar weg von den Nebenstraßen: Die Durchgänge und Höfe sind doch das, was den Wedding wirklich besonders macht.

Fla­nie­ren durch die Stadt, Din­ge ent­de­cken und ganz neue Zusam­men­hän­ge erken­nen: Spa­zie­ren­ge­hen liegt im Trend. Und der Wed­ding bie­tet vie­le schö­ne Wege, die man vor allem als Fuß­gän­ger erle­ben kann. Die über­ra­schends­ten Ein­bli­cke gibt es in geöff­ne­ten Hin­ter­hö­fen, in klei­nen Parks und zwi­schen Klein­gär­ten. Hier stel­len wir euch Wege und Durch­gän­ge vor, die ihr teil­wei­se zu einer Rou­te kom­bi­nie­ren könnt.

1. Fan­gen wir am Nord­ufer am Café Acht­eck auf dem Pekin­ger Platz an. Hier könnt ihr zwi­schen den Hin­ter­häu­sern auf dem Gelän­de einer ehe­ma­li­gen Flug­zeug­mo­to­ren­fa­brik spa­zie­ren- der Spren­gel­park. Der Weg führt euch direkt auf die Sprengelstraße.


Durchgänge zwischen den Höfen

2. Die Höfe zwi­schen der Lie­ben­wal­der und Oudenar­der Stra­ße, der Hoch­städ­ter und der Gro­nin­ger Stra­ße sind mit­ein­an­der ver­bun­den. Hier gibt es Spiel­plät­ze, Ruhe­zo­nen und klei­ne Rasen­flä­chen zwi­schen Bäu­men – Hin­ter­hof-Fee­ling vom feinsten!


3. Durch das Tor der Werk­stät­ten des Nor­dens in der Gericht­stra­ße 23 gelangt ihr in die wun­der­schö­ne Welt der Wed­din­ger Gewer­be­hö­fe. In leicht mor­bi­der Atmo­sphä­re, aber vol­ler visu­el­ler Ein­drü­cke gelangt ihr hier ent­lang des Ring­bahn­damms bis zum Pan­ke­weg, wo ihr eben­falls fla­nie­ren könnt – mit wie­der neu­en Ein­bli­cken. Alter­na­tiv könnt ihr auch in der Gericht­stra­ße 12/13 durch die fünf Gerichts­hö­fe spa­zie­ren, die gut erhal­ten sind und bis zur Wie­sen­stra­ße führen.


4. An der Pankstra­ße 84 steht ein röt­li­cher Neu­bau mit zwei klei­nen Tür­men an der Stel­le, an der sich einst das Vor­werk Wed­ding (eine Art Bau­ern­hof) befand. Durch einen Tor­bo­gen kommt man an die Wed­ding­stra­ße. Dort erin­nert ein gemau­er­tes Fun­da­ment auf dem Hof an die his­to­risch bedeut­sa­me Ört­lich­keit, die unse­rem gan­zen Stadt­teil den Namen gege­ben hat.

Quel­le: opentopomap.org

5. Die Ira­ni­sche Stra­ße endet kurz vor der Rei­ni­cken­dor­fer Stra­ße. Fuß­gän­ger kön­nen hier aber durch­ge­hen, die brei­te Stra­ße über­que­ren und dann gera­de­aus, zwi­schen einem Alters­heim und dem Schul-Umwelt-Zen­trum bis zur See­stra­ße laufen.



6. Über­quert man die Ver­kehrs­schnei­se der See­stra­ße an der Gro­nin­ger Stra­ße, kann man bis zur Arme­ni­schen Stra­ße durch­ge­hen und, die Ungarn­stra­ße über­que­rend, bis zum Schil­ler­park und wei­ter zur Schwy­zer Stra­ße gehen. Eine über­ra­schend grü­ne und ruhi­ge Stre­cke, obwohl man sich mit­ten in der Stadt befindet.

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7. Am nord­west­li­chen Ende des Schil­ler­parks kreuzt die Edin­bur­ger Stra­ße die Dub­li­ner Stra­ße. Die Edin­bur­ger Stra­ße endet an einer Links­kur­ve und heißt dann Liver­poo­ler Stra­ße. Gera­de­aus kann man als Fuß­gän­ger wei­ter­ge­hen und geht dann an einer Fried­hofs­mau­er. Wenn die Mau­er endet, kann man links abbie­gen Rich­tung Cent­re fran­cais. Oder man über­quert die Them­se­stra­ße und geht gera­de­aus durch bis zum BVG-Betriebs­hof Mül­ler­stra­ße an der Lon­do­ner Straße.


8. Hat man sich für den Weg an der Fried­hofs­mau­er ent­schie­den, kommt man zwi­schen dem Cent­re fran­cais mit dem City Kino Wed­ding und dem Gemein­schafts­gar­ten Rote Bee­te bis zur fran­zö­si­schen Tele­fon­zel­le und den Eif­fel­turm an der Müllerstraße.



Durchgänge zwischen den Kleingärten

9. Über­quert man hier die Mül­ler­stra­ße (am bes­ten an der Ein­mün­dung der Liver­poo­ler Stra­ße), kann man durch die rie­si­ge Klein­gar­ten­an­la­ge des Togo e.V. bis zur Togo­stra­ße gehen. Dort kreuzt auch ein Fuß­weg, der die Peter­s­al­lee und die Lüde­ritz­stra­ße mit­ein­an­der verbindet.

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10. Wir wech­seln den Kiez. Kein wirk­li­cher Geheim­tipp, son­dern immer belebt: Geht man rechts am Kauf­land an der Resi­denz­stra­ße vor­bei, kommt man zwi­schen Fabrik­ge­bäu­den durch Zaun­to­re hin­durch zur Trom­sö­er Stra­ße. Gera­de­aus geht es dann über den Park­platz der POCO Domä­ne bis zur Dront­hei­mer Stra­ße, dann über­quert man die­se und geht gera­de­aus auf dem klei­nen Weg bis zur Kolo­nie­stra­ße. Hier geht es durch den Durch­gang unter der Haus­num­mer 24 auf einen klei­nen Weg, der am Hotel Big Mama vor­bei­führt. Bald gelangt man an den Pan­ke­weg, wo die Pan­ke auf einer klei­nen Fuß­gän­ger­brü­cke über­quert wer­den kann. Dort kommt man über die Goten­bur­ger Stra­ße auf die Prinzenallee.


11. Die Papier­stra­ße ist eine total vor­städ­ti­sche Stra­ße, wo sich die berühm­te Fir­ma Kryo­lan befin­det. Wo die Stra­ße endet, beginnt ein klei­ner Weg hin­ter einer Tür durch Klein­gär­ten. Hat man sie durch­quert, kommt man direkt auf der Kolo­nie­stra­ße heraus.

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Habt ihr auch eure gehei­men Durch­gän­ge? Kom­men­tiert oder schreibt uns unter redaktion@weddingweiser.de

weddingweiserredaktion

Die ehrenamtliche Redaktion besteht aus mehreren Mitgliedern. Wir als Weddingerinnen oder Weddinger schreiben für unseren Kiez.

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