Chamälion Coffee: Einzigartiges in der Torfstraße

So viel Cha­rak­ter wie die­ses Café hat auch die Geschich­te sei­ner Ent­ste­hung: In Por­tu­gal ent­deck­ten Aria­ne und ihr Mann ein Cha­mä­le­on im Baum, zum Grei­fen nah, und film­ten es. Aria­ne zeigt das Video gern, so sehr hat sie die­ses Rep­til fas­zi­niert. Wie­der in Ber­lin war das Logo für das Café gefun­den, noch bevor es über­haupt den Laden gab. Aber nun ist das Café Cha­mä­li­on bei uns im Wed­ding, in der Torf­stra­ße entstanden.

Im Dschungel

„Ich bin im Wed­ding gebo­ren“, erzählt die 53-Jäh­ri­ge. Sie lacht viel und gern, und ihr Enthu­si­as­mus über­trägt sich schnell auf die Gäs­te. Vie­le Jah­re hat sie als frei­be­ruf­li­che Film­aus­stat­te­rin gear­bei­tet, doch in ihrer jet­zi­gen Lebens­pha­se hat sie den Traum von einem Café ver­wirk­licht. “Ich mag den Wed­ding, die Mischung aus jung und alt, aus Neu- und Alt­ber­li­nern, den bes­ser Betuch­ten und Nor­mal­ver­die­nern. Ich füh­le mich hier sehr wohl und freue mich ein Teil des Kiezes zu wer­den”, sagt sie. Und ihr Café zeich­net sich nicht durch DIY-Optik aus, son­dern hat ein sehr spe­zi­el­les, auf­wän­dig gestal­te­tes Inté­ri­eur. Man sieht dem Café Aria­nes Sehn­sucht nach den Tro­pen und auch ihre Rei­se­lust an: Hin­ter dem Tre­sen und der Sitz­ecke befin­det sich eine Retro-Foto­ta­pe­te, die eine Mischung aus gezeich­ne­tem Dschun­gel und rea­lis­tisch anmu­ten­den Grün­pflan­zen dar­stellt. Die ande­ren Wän­de wer­den von einem Fries aus einer mehr­fach grün lasier­ten Struk­tur­ta­pe­te geziert. Über dem selbst gebau­ten Tre­sen hängt ein Leucht­glo­bus als Lam­pe, und die Tische und Stüh­le erin­nern an eine Vil­la im Kolonialstil.

Groß­ar­tig: Elluvallus!

„Was mir beson­ders wich­tig ist: mei­ne Gag­gia-Kaf­fee­ma­schi­ne und der gute Kaf­fee“, betont Aria­ne. Im Zei­chen des sym­pa­thi­schen Mas­kott­chens gibt es aber auch selbst gemach­tes Bir­cher-Müs­li, Chia-Pud­ding, Zimt­rol­len, frisch beleg­te Bro­te und Crois­sants, Joghurt mit selbst­ge­mach­tem Kom­pott und – das gibt es wirk­lich nur hier: Ellu­val­lus, benannt nach dem benannt nach dem singa­le­si­schen Wort für vege­ta­risch. „Die habe ich nach einer Rei­se nach Sri Lan­ka erfun­den“, erzählt Aria­ne. Es han­delt sich um sehr schmack­haf­te Teig­ta­schen mit einer Fül­lung aus Kar­tof­fel-Auber­gi­ne-Cur­ry oder Papri­ka-Zuc­chi­ni-Moz­za­rel­la, ser­viert mit einem Dip. Ver­schie­de­ne Sala­te wer­den jeden Tag frisch zube­rei­tet. Man kann die rein vege­ta­ri­schen Spei­sen auch zum Mit­neh­men kau­fen, dann wird aber eine bio­lo­gisch abbau­ba­re PLA-Kunst­stoff­ver­pa­ckung verwendet.

Eine neue Facette im Sprengelkiez

Alles in die­sem klei­nen Café mit 18 Plät­zen hat sich hier zuein­an­der gefügt, sogar der (mit einem “i” falsch geschrie­be­ne) Name „Cha­mä­li­on“ passt sich in die­ses klei­ne Kunst­werk ein. Die sehr leben­di­ge Torf­stra­ße ist mit die­sem Café um eine Facet­te rei­cher. Und ein Cha­mä­le­on passt sich ja jeder Umge­bung an.

Cha­mä­li­on Coffee
Torf­str. 25
Mo-Fr 7.30 – 18.00 Uhr
Sa 8.30 – 16.00 Uhr

Tel. 01776034914

Bonus­kar­te für Kaf­fee, jeder zehn­te Kaf­fee ist kostenlos

 

 


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