Himmlische Ruhe – und jetzt?

Letzter Flug, danach himmlische Ruhe
Das letzte Flugzeug am 8.11.

Der Flughafen Tegel ist Geschichte. Nun herrscht himmlische Ruhe über dem Wedding. Doch das ist nur eine Facette. Die Schließung des Flughafens zieht starke Veränderungen nach sich, von denen auch der Wedding betroffen sein wird. Was bedeutet das für den Anschluss an die Welt, die Immobilienpreise und das Lebensgefühl des guten alten West-Berlin?

Maskenverweigerer machen meinen Kiez krank

Zwei weiße Plakate auf einer rosa-orange farbigen Tür. Auf den Plakaten ist ein rotes Herz mit Krone zu sehen. Auf dem linken Plakat steht Wash Hands - Call Oma; auf dem rechten Plakat steht Wash Hands - Call Opa. Foto: Samuel OrsenneLiebe Nachbarn,

es ist zum Verzweifeln. Die Zahlen, die das Weddinger Robert-Koch-Institut veröffentlicht, werden täglich größer und trotzdem sehe ich überall Menschen, die entweder zu faul sind, Mund und Nase korrekt zu bedecken, oder andere, denen es scheinbar egal ist. Dass hierbei nicht nur die eigene Gesundheit riskiert wird, sondern auch die der anderen, ist offensichtlich unwichtig und wird, wenn überhaupt bewusst, einfach in Kauf genommen.

Risikogebiet: Jetzt sind wir alle betroffen!

Eine Zeichnung eines Corona-Virus.

In diesem Sommer haben viele darauf geachtet, nicht in Risikogebiete zu reisen, um sich nicht mit Corona anzustecken. Jetzt ist die Situation genau umgekehrt: Wir Weddinger dürfen nicht mehr einfach so in Hotels oder Ferienwohnungen in anderen Bundesländern reisen, weil unser Bezirk selbst als Risikogebiet gilt. Das hätte vielleicht verhindert werden können.

Aber auch jetzt können wir noch etwas tun, damit die Pandemie bei uns beherrschbar bleibt.

In weniger als 10 Minuten die (Um)Welt retten – Putzaktion Plötzensee

Am 16. September hat eine Putzaktion am Plötzensee stattgefunden. Ziel war es, den Plötzensee vom Müll zu befreien.  Vom Bootsverleih am Nordufer ausgehend zogen gut 20 Freiwillige mit Müllbeuteln, Handschuhen und Zangen los. Nach wenigen Stunden kamen sie wieder am Startpunkt an – die Müllbeutel bis zum Rand gefüllt.

Lesermeinung zum Plötzensee: Doppelmoral an der Uferzone

Doppelmoral bei der Toleranz von Wildbadern?
Promenade am rechten Plötzenseeufer

Unsere Leserin Dana wünscht sich mehr Differenzierung, wenn es um dienjenigen geht, die an der Ostseite des Plötzensees auf der Steinmauer sitzen. Sie findet: Wer auf der Steinmauer sitzt und von dort ins Wasser springt, richtet weniger Schaden an als die, die den Zaun überwinden und die Uferzone zertrampeln. Herrscht hier eine Doppelmoral?

Bitte kein „Weiter so“ bei Karstadt Müllerstraße!

Karstadt-Rettung in Sicht
Foto: Andaras Hahn

Karstadt Müllerstraße bekommt eine Standortgarantie für vorerst drei Jahre. „Ein guter Tag für den Einzelhandelsstandort Berlin“, frohlockte der Regierende Bürgermeister heute auf der Pressekonferenz im Roten Rathaus. Gemeinsam mit Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) und Kultursenator Klaus Lederer (Linke) durfte er den Abschluss einer Absichtserklärung, eines Letters of Intent, verkünden, die Berlin mit dem Eigentümerkonzern Signa und den Vermietern von zumindest vier Warenhäusern erreicht hat.

Weshalb die Schließung Karstadts dem Untergang der Titanic ähnelt

Foto: Andaras Hahn

Bei der aktuellen Schließung von Karstadt in der Müllerstraße 25 im Wedding kommt man nicht umhin als an den Untergang der Titanic zu denken. Die Gemeinsamkeiten zwischen dem Schiff und dem mittlerweile schon 40 Jahre alten Kaufhaus sind kaum zu übersehen: Beide sind groß, luxuriös und vielfältig, bieten Essen an und erstrecken sich über mehrere Stockwerke.

Himmel noch mal! Wieder Gezerre ums Himmelbeet

So sicher wie die jährliche Ernte zittert das Himmelbeet jedes Jahr aufs Neue um das, was bald kommt. Und das ist leider gar nichts. Der Bezirk bekommt das Versprechen von Bezirksbürgermeister von Dassel nicht in die Realität umgesetzt, für eine Ersatzfläche für den Gemeinschaftsgarten zu sorgen. Und auch dieses Jahr wird das Gezerre um den Gemeinschaftsgarten verlängert. Was steht auf dem Spiel?