CakeAvenue: Torten so bunt wie das Leben

Schei­dungs­tor­te

Wenn zwei Schwes­tern zusam­men­kom­men und sich einen Traum erfül­len, kann etwas ganz Beson­de­res dar­aus wer­den. So haben Bur­cu Sav­um­lu und Gam­ze Özgül schon vor drei Jah­ren ihre Tor­ten­bä­cke­rei namens CakeA­ve­nue eröff­net. Befand sich die Manu­fak­tur anfangs an der Brun­nen­stra­ße, ist sie im April in die Lüde­ritz­stra­ße gezo­gen, eine typi­sche Wed­din­ger Neben­stra­ße. Kein Pro­blem, denn auf Lauf­kund­schaft ist der Laden über­haupt nicht angewiesen.

Die zwei Betreiberinnen von Cake Avenue
Die bei­den Betrei­be­rin­nen von Cake Avenue.

Bei den Schwes­tern kann man grö­ße­re Men­gen Cup­ca­kes, Kek­se, Cake Pops und auch gan­ze Tor­ten bestel­len. „Was wir da machen, ist rich­ti­ges Hand­werk“, erklärt Bur­cu, die in ihrem ers­ten Leben Erzie­he­rin war. Dass ihre Schwes­ter ursprüng­lich als Innen­ar­chi­tek­tin gear­bei­tet hat, sieht man dem Laden­raum sofort an. Ganz im Design der Fir­ma sind die Wän­de schwarz-weiß gestreift, es gibt vie­le edle Acces­soires, die das War­ten auf die bestell­ten Waren erleich­tern. Denn die Kun­den kön­nen bei CakeA­ve­nue weder spon­tan ein Stück Tor­te pro­bie­ren noch einen Kaf­fee trinken.

„Wäh­rend der Öff­nungs­zei­ten bera­ten wir unse­re Kun­den indi­vi­du­ell“, erklärt Bur­cu. „Aber natür­lich kann man auch alles per Tele­fon oder per Mail orga­ni­sie­ren.“ Die min­des­tens zehn Tage im Vor­aus bestell­ten Tor­ten kön­nen in der Lüde­ritz­stra­ße abge­holt oder am Wochen­en­de gegen Gebühr in Ber­lin und Bran­den­burg nach Hau­se gelie­fert werden.

Fondant gibt den Torten den kreativen Pfiff

Das Beson­de­re an den Tor­ten ist das Fondant, die porö­se Zucker­mas­se, die zu jeder erdenk­li­chen Form model­liert wer­den kann. „Für die Figu­ren und Deko­ra­tio­nen pro­bie­ren wir ein­fach alles aus“, sagt Gam­ze, „wir brau­chen Her­aus­for­de­run­gen!“ Und tat­säch­lich: belieb­te Cha­rak­te­re aus Kin­der­fil­men oder Comics machen so man­che Tor­te zu einem ein­zig­ar­ti­gen Hin­gu­cker. Damit ist die Tor­te der Star auf Fei­ern oder Ver­an­stal­tun­gen. Bei 65 Euro geht es für die voll­stän­dig selbst gemach­te Tor­te los, aber eine mehr­stö­cki­ge Hoch­zeits­tor­te kann da auch schon ein­mal 1000 Euro kos­ten. „Bei so gro­ßen Bestel­lun­gen bie­ten wir eine Ver­kos­tung vor Ort an“, sagt Burcu.

Für Kun­den, die sich bei so viel Krea­ti­vi­tät in Sachen Tor­te nicht ent­schei­den kön­nen, bie­ten die bei­den Tor­ten­bä­cke­rin­nen ihre zwei “Ren­ner” an, sozu­sa­gen die Basis­aus­stat­tung: wei­ße Schokolade/Mascarpone mit Him­bee­ren und Erd­bee­ren sowie ein Brow­nie­teig mit Schoko/Nuss und Kro­kant. Unnö­tig zu erwäh­nen, dass bei CakeA­ve­nue kei­ne Gela­ti­ne ver­wen­det wird – es ist also alles helal.

Wie viel Lust und Phan­ta­sie die bei­den Schwes­tern in ihr Geschäft gesteckt haben, sieht man dem blitz­saube­ren und ambi­tio­niert gestal­te­ten Laden mit Back­werk­statt sofort an. Vor allem auf der Insta­gram-Sei­te von CakeA­ve­nue sind die phan­ta­sie­vol­len Krea­tio­nen, die dem Betrach­ter den Atem ver­schla­gen, zu bewun­dern. Tor­ten so bunt wie das Leben!

Im Laden Cake AvenueCakeA­ve­nue, Lüde­ritz­stra­ße 8, Tel.: (030) 548 294 11, (0172) 7746388, Di-Do 10–16.30 Uhr und Fr 10–18 Uhr geöff­net, Sams­tags nur Tortenabholung

Joachim Faust

hat 2011 den Blog gegründet. Heute leitet er das Projekt Weddingweiser. Mag die Ortsteile Wedding und Gesundbrunnen gleichermaßen.

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