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Leckeres im nördlichen Wedding:
Café Moccachino: Das Beste aus zwei Welten

Zwei Standorte am Friedhof Seestraße und in der Schillerhöhe erfreuen die Freunde guten Essens und Backwerks.

Moc­cachi­no Filia­le Schwy­zer Straße

Aus dem Tür­ki­schen den “Moc­ca”, vom ita­lie­ni­schen “Cap­puc­ci­no” den zwei­ten Namens­teil, und für die Kun­den das Essen, das ihnen aus jeder Küche am bes­ten schmeckt: So kann man das Kon­zept der bei­den Café-Restau­rants namens “Moc­cachi­no” beschrei­ben. Ob in einem frü­he­ren Blu­men­ge­schäft am Fried­hof See­stra­ße oder im Neu­bau an der Ecke Schwyzer/Barfusstraße: Jede Filia­le hat eine gemein­sa­me Spei­se­kar­te, passt sich aber fle­xi­bel an die Bedürf­nis­se der Nach­bar­schaft an.

Moccachino Müllerstraße
Moc­cachi­no Müllerstraße

Schon seit zehn Jah­ren betreibt Özgür Gün die “Back­bar” in der Schwy­zer Stra­ße 11. Dort wer­den in der eige­nen Back­stu­be Simit und Börek selbst her­ge­stellt. Außer­dem ver­sorgt der 42-Jäh­ri­ge die Schil­ler­hö­he mit beleg­ten Bröt­chen. Vor fünf Jah­ren mie­te­te er den ehe­ma­li­gen Blu­men­la­den in einem klei­nen 70er-Jah­re-Gebäu­de an der Mül­ler­stra­ße. Ins­be­son­de­re die Fried­hofs­be­su­cher oder vom Ein­kauf Gestress­te kön­nen es sich auf 60 Plät­zen gemüt­lich machen und in einen der Ses­sel fal­len las­sen. Bewährt haben sich neben dem tür­kisch gepräg­ten Früh­stücks­an­ge­bot mit viel Rühr­ei, Oli­ven und Käse die ita­lie­ni­schen Gerich­te. Außer Kuchen und tür­ki­schem Back­werk gibt es auch Eis­be­cher. Natür­lich spielt der namens­ge­ben­de Moc­ca-Kaf­fee auch eine wich­ti­ge Rolle.

Lauter Leibgerichte

Im Moccachino Schwyzer Straße

Seit 2016 hat das Café Moc­cachi­no im Wed­ding   einen wei­te­ren Stand­ort in der nicht gera­de beleb­ten Schwy­zer Stra­ße eröff­net. In Sicht­wei­te des Schil­ler­parks, gleich neben dem Ober­stu­fen­zen­trum und nahe am Senio­ren­heim muss sich das Moc­cachi­no an eine völ­lig ande­re Kund­schaft anpas­sen. Das klei­ne, 25 Sitz­plät­ze bie­ten­de Café an der Ecke rich­tet sich sowohl an Schü­ler als auch an die vie­len Älte­ren im Kiez. Der freund­li­che Koch Ali stellt jede Woche eine neue Spei­se­kar­te zusam­men, sei­ne Stamm­gäs­te kön­nen bei ihm aber auch ein­fach ihre Lieb­lings­ge­rich­te bestel­len. Da gibt es dann Brat­wurst, Bur­ger, Kohl­rou­la­de oder Zan­der­fi­let. Auch die gute alte Piz­za wird frisch gebacken.

Bei­de Filia­len sind mit ihren bun­ten, nost­al­gisch wir­ken­den Sitz­mö­beln auf eine genera­tio­nen­über­grei­fen­de Kund­schaft aus­ge­rich­tet, trotz­dem wirkt das Inté­ri­eur nicht alt­ba­cken. Und in Sachen Speis und Trank dürf­te wirk­lich jeder etwas für sich fin­den, sowohl bei den Kaf­fee­spe­zia­li­tä­ten als auch bei den süßen oder herz­haf­ten Gerichten.

Mül­ler­str. 44/45, täg­lich 6 – 23 Uhr

Schwy­zer Str. 1, Mo-Fr 7–18, So 8–18 Uhr, Sa Ruhetag

Joachim Faust

hat 2011 den Blog gegründet. Heute leitet er das Projekt Weddingweiser. Mag die Ortsteile Wedding und Gesundbrunnen gleichermaßen.

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