4 ungewöhnliche Produkte aus dem Wedding

In der früheren Tresorfabrik

Dass mit AEG, Rotaprint oder OSRAM international bekannte Firmen im Wedding produzieren ließen, ist allseits bekannt. Schließlich verdankt der Wedding sein enormes Wachstum vor und nach der Wende zum 20. Jahrhundert auch den zahlreichen Fabriken, die sich teilweise mitten in den Wohngebieten befanden. Doch manche früheren und heutigen Produkte aus unserem Stadtteil sind einer breiteren Öffentlichkeit weniger geläufig. Wir bringen ein wenig Licht ins Dunkle.

Die Entdeckung der Panke-Insel (Teil 1)

Balustrade und Mühle an der PankeWusstet ihr, dass es einst eine langgezogene Panke-Insel gab? Sie wurde durch den Anfang des 18. Jahrhunderts angelegten Graben gebildet, der zum Antrieb des Wasserrades einer Mühle diente. Zwischen der heutigen Osloer Straße und dem südlichen Ende der Straßenbahnwerkstätten (heute: Uferstudios) wurde durch die Panke und den Mühlengraben eine Insel geformt. Diese gibt es zwar nicht mehr, aber die erhaltenen Backsteingebäude und die einzigartige Atmosphäre dieser Oase mitten in der Stadt sind definitiv eine Entdeckung wert.

Wo der Wedding noch flüssig ist: Wirtschaft an der Panke

Die Panke und die Industrie stehen in enger Beziehung zueinander. So bedeutend wie die Panke für die wirtschaftliche Entwicklung Berlins war, so sehr hat der Fluss unter den schädlichen Umwelteinflüssen zu leiden. Nur: wie konnte es dazu kommen, dass der Weddinger Fluss im Volksmund als „Stinkepanke“ bekannt ist? Immerhin wurde im Mittelalter in Bernau, nahe des Panke-Quellgebiets, aus Pankewasser noch besonders schmackhaftes Starkbier gebraut…