Schlagwörter: Kaffee

Antik Café: Ein neuer Stern am Leo

Anne und Haidar, die Betreiber des Antik Cafés in der Nazarethkirchstraße. Foto: Andreas Oertel
Anne und Haidar, die Betreiber des Cafés. Foto: A. Oertel

Zu West-Berliner Zeiten war der Leopoldplatz für mich der Nabel der Welt. Karstadt, C&A und der kleine CD-Laden zogen mich mindestens einmal in der Woche in die Müllerstraße. Dann war ich lange nicht da … bis mir ein Freund einen neuen Laden in der Nazarethkirchstraße 38 empfahl. „Im Antik Café werden alle Sinne angesprochen, das musst du dir anschauen!“ – mit diesem Satz lobte er das Café und weckte meine Neugier. An einem sonnigen Oktobertag mache ich mich auf den Weg.

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5 Orte mit gutem Kaffee an der Badstraße

Foto: Lena Meyer

Wenn uns jemand vor fünf Jahren gesagt hätte, dass es an der Badstraße gleich mehrere gute Cafés geben würde, wer hätte das für möglich gehalten? Wir sind vom Bahnhof die leicht abschüssige Straße hinabgegangen und stellen fest: Hier lässt sich’s leben, zumindest was den Kaffee an der Badstraße angeht. Weiterlesen

Café Luise: Das für den Kiez

Dies ist ein Café, das nicht die Preise im Kiez hochtreibt und die Kirche im Dorf lässt. Auch wenn das Dorf direkt an der Badstraße und der Panke liegt. Besitzer Carlos hat für jeden Gast ein paar Worte übrig und versorgt den Panke-Kiez im Café Luise mit Suppen, Kaffee, Kuchen und Eis. Weiterlesen

Coffee Star: Etwas Glück für den Weddinger Morgen

Bei Coffee Star in der Müllerstraße. Foto: Hensel
Bei Coffee Star in der Müllerstraße. Foto: Hensel

Die Italiener mögen es schnell und schlicht. Der Espresso wird im Stehen am Tresen getrunken. Wohltemperiert muss er sein, gute Bohne, gut geröstet, gut zubereitet. Viel mehr als das braucht es nicht für ein gutes Frühstück. Wer braucht schon einen Stuhl, Milchschaum und stundenlang Zeit zum Kaffeeglück? Dieses Italiengefühl steckt auch ein wenig in dem kleinen Coffeeshop in der Müllerstraße 146 im alten Rathaus Wedding. Hier ist seit langem Coffee Star zu Hause.

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Limo, Frühstück und Geschichte im Rosa Parks Café

Wo bis vor einiger Zeit noch das Café Herr Bielig die Bewohner der Soldiner Straße mit Kuchen, Eis und Deftigem versorgte, befindet sich jetzt das Rosa Parks Café. Einige kennen Rosa Parks vielleicht als Figur aus der Bürgerrechtsbewegung in den USA der 50er/60er Jahre. Andere kennen wahrscheinlich auch Rosa Parks‘ Haus in der Wriezener Straße, unweit des Cafés. Wieder anderen sagt der Name des neuen Cafés im Moment vielleicht nichts, aber man lernt ja nie aus.

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„Feiner Hubert“: Meister, die üben

(C) Feiner Hubert

„Das Café Hubert in neuem Gewand“, so möchten Haidar Tahmaz und Yannick Pfeiffer die gastronomische Wiederauferstehung in der Tegeler Straße verstanden wissen. Das 2012 eröffnete Café-Restaurant punktete von Anfang an mit guter Qualität und war damit eine Art Wegbereiter im Sprengelkiez. „Alle, die danach kamen, haben an uns gesehen, dass hochwertiges Essen im Wedding funktionieren kann“, erzählt Haidar. Der 36-Jährige musste das beliebte Hubert Ende 2016 schließen, als es zu Differenzen zwischen den Gesellschaftern des nahe gelegenen, vom Hubert mitbetriebenen Weinkontors Die drei Lügner kam. Doch nun startet Haidar mit einem neuen Geschäftspartner neu in den Räumen des alten Weinkontors durch: als „Feiner Hubert“.

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Coffee Circle röstet seinen Kaffee nun selbst

coffee circle
Hier kommt bei Coffee Circle der Kaffee in die Beutel. Foto: Andrei Schnell Abfüllmaschine

Nachdem Coffee Cirle bereits seit Jahren  geröstete Kaffeebohnen verkauft hat, hat das Unternehmen nun auch eine Röstmaschine erworben. Rund 250.000 Euro hat die Firma mit Sitz im Wedding ausgegeben. Pro Durchgang können 60 Kilogramm der weißlichen getrockneten rohen Bohnen zu braunen Kaffeebohnen geröstet werden. Am 27. April durfte die Presse den ganzen Tag lang Kaffeemaschinen, Kaffeebohnen und Kaffeezubereitung und natürlich auch die Röstmaschine kennenlernen. Im Juli wird der Kennlerntag mit Kaffeeverkostung und Brühworkshops für alle Kunden wiederholt. Dann will das seit sieben Jahren bestehende Online-Unternehmen sich von Angesicht zu Angesicht vorstellen. Und es will dann auch seine sozialen Projekte in Äthiopien präsentieren.
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Die Weddingmarkt-Termine in dieser Saison

Stand beim Weddingmarkt. Foto: Marcel Nakoinz
Stand beim Weddingmarkt. Foto: Marcel Nakoinz

Zurück zu den Wurzeln, wo alles vor fünf Jahren begann: der Kunst- und Designmarkt Weddingmarkt wird in dieser Saison wieder auf dem Leopoldplatz stattfinden. Der erste Markt findet am 7. Mai statt.

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Café Moccachino: Das Beste aus zwei Welten

Moccachino Filiale Schwyzer Straße

Aus dem Türkischen den „Mocca“, vom italienischen „Cappuccino“ den zweiten Namensteil, und für die Kunden das Essen, das ihnen aus jeder Küche am besten schmeckt: So kann man das Konzept der beiden Café-Restaurants namens „Moccachino“ beschreiben. Ob in einem früheren Blumengeschäft am Friedhof Seestraße oder im Neubau an der Ecke Schwyzer/Barfusstraße: Jede Filiale hat eine gemeinsame Speisekarte, passt sich aber flexibel an die Bedürfnisse der Nachbarschaft an. Weiterlesen

Bei den Flying Roasters sieht der Kaffeetrinker durch

Von links nach rechts: Olli Klitsch, Georg Ruhm und Nadine Heymann. Foto: Andrei Schnell

Der Kaffeeröster Flying Roasters in der Hochstraße will, dass seine Kunden klar sehen und hat deshalb einen Transparenzbericht veröffentlicht. Der Weddingweiser besuchte aus diesem Anlass die drei engagierten Röster, um bei ihnen nachzufragen. Nadine Heymann, Olli Klitsch und Georg Ruhm sind in einer alten Garage im dritten Hinterhof zu treffen. Nachdem Olli vorgeführt hat, wie die über 20.000 Euro teure Röstmaschine funktioniert, sitzen alle dicht an einem eisernen Ofen, der wenigstens eine kleine Ecke des Raumes wärmt. Es wird ein Cappuccino serviert, der wirklich gut ist. Was an dem Cappuccino sonst noch gut ist, das erzählen die drei im Interview.

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