Das Flop-Café: Kiez trifft syrische Feinkost

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Es ist gar nicht so leicht, einen gastlichen Ort an der etwas unwirtlichen Otawistraße zu finden. Aber die Zeiten, als die Hälfte der Läden leerstand, dürften inzwischen wohl vorbei sein. Und 2015 hat an Stelle eines Nagelstudios das feine Flop Café eröffnet. Fein – vor allem in Bezug auf den guten Kaffee, den Kuchen und vor allem: die hervorragenden syrischen Spezialitäten.

5 x Italien im Wedding

Die Leichtigkeit, mit der Italiener auf der ganzen Welt mit ihrer Genusskultur umgehen, ist für Mitteleuropäer immer wieder beeindruckend. Zwar wurden viele ihrer Spezialitäten und Rezepte auch von uns übernommen und scheinen allen wohlbekannt. Doch es gibt auch authentische italienische Erlebnisse im Wedding. Das wird dadurch verstärkt, dass seit der letzten Wirtschaftskrise 2008 wieder mehr junge Italienerinnen und Italiener ziehen, auch und vor allem nach Berlin. Wir stellen euch fünf Orte vor.

Flying Roaster nun mit eigenem Kaffeeladen

Flying Roasters
Flying Roasters Kaffeeladen in der Hochstraße 34. Foto: Andrei Schnell

15 Tonnen Kaffee kauft das Kollektiv Flying Roasters pro Jahr ein. Bislang wurden die daraus gerösteten Mischungen in einem Hinterhof in der Hochstraße verkauft. Nun hat Flying Roasters im Vorderhaus in der Hochstraße 34 einen eigenen Kaffeeladen eröffnet. Wer sich lieber beliefern lässt, der kann weiterhin online bestellen. Der Kaffeeladen bietet auch genügend Platz für Cuppings und Barista-Workshops.

Chamälion Coffee: Einzigartiges in der Torfstraße

So viel Charakter wie dieses Café hat auch die Geschichte seiner Entstehung: In Portugal entdeckten Ariane und ihr Mann ein Chamäleon im Baum, zum Greifen nah, und filmten es. Ariane zeigt das Video gern, so sehr hat sie dieses Reptil fasziniert. Wieder in Berlin war das Logo für das Café gefunden, noch bevor es überhaupt den Laden gab. Aber nun ist das Café Chamälion bei uns im Wedding, in der Torfstraße entstanden.

Der Prinz vom Leo: Der Coffee Man und seine Pappenheimers

Foto: S. Wischmann

Es ist 7 Uhr morgens an einem Markttag. Viele Berliner liegen noch in ihren Federn, doch der blaue Himmel verheißt einen heißen Sommertag. Auf der Müllerstraße sind nur wenige Busse und Autos unterwegs, ansonsten flattern Taubenschwärme über dem Leopoldplatz und man sieht den ein oder anderen Obdachlosen, wie er sein Nachtquartier abbaut. 

UPDATE: The Cedar – Entspannung an der Reinickendorfer Straße

Die vielbefahrene Reinickendorfer Straße ist für viele Weddinger nicht mehr als der Weg zur U- Bahn. Sie ist mehr Zweck, als ein Ort zum längeren Verweilen – bis vor wenigen Tagen. Denn zwischen der U-Bahn-Station Nauener Platz und dem Nettelbeckplatz lädt nun das erste Café zum Verweilen ein: „The Cedar“.