Der Prinz vom Leo: Der Coffee Man und seine Pappenheimers

Foto: S. Wischmann

Es ist 7 Uhr morgens an einem Markttag. Viele Berliner liegen noch in ihren Federn, doch der blaue Himmel verheißt einen heißen Sommertag. Auf der Müllerstraße sind nur wenige Busse und Autos unterwegs, ansonsten flattern Taubenschwärme über dem Leopoldplatz und man sieht den ein oder anderen Obdachlosen, wie er sein Nachtquartier abbaut. 

The Cedar – Entspannung an der Reinickendorfer Straße

Die vielbefahrene Reinickendorfer Straße ist für viele Weddinger nicht mehr als der Weg zur U- Bahn. Sie ist mehr Zweck, als ein Ort zum längeren Verweilen – bis vor wenigen Tagen. Denn zwischen der U-Bahn-Station Nauener Platz und dem Nettelbeckplatz lädt nun das erste Café zum Verweilen ein: „The Cedar“.

Café Spazio: Antik & Nippes auf italienisch

Der Tresen im Café Spazio. Foto: J. Faust
Der Tresen im Café Spazio.

„Was uns an Berlin gefällt, ist die Freiheit“, sagt Antonia. Die 29-jährige Italienerin hat mit ihrem Ehemann Giuseppe im November ein früheres Antiquitätengeschäft in ein Café umgewandelt. Entspannt geführt und schräg eingerichtet – hier können Besucher zwischen wild zusammengewürfelten Möbeln den Blick auf die lebendige Torfstraße genießen.

BAK: Türkisches Frühstück, Eis und Sexyness in der Prinzenallee

Das BAK Frühstückshaus in der Prinzenallee. Foto: Stöckel
Das Frühstückshaus in der Prinzenallee. Foto: Stöckel

Neuigkeiten aus der Prinzenallee: Das La Fiamma hat einen neuen Nachbarn bekommen. Zur Pizza mit Döner gesellen sich  jetzt auch Menemen, Künefe und leckerer Kaffee. Das türkische BAK ist nicht nur Eis-Café sondern auch Frühstückshaus. Wer schon in dem Badstraßen-BAK war, weiß, was ihn erwartet. Der neue Laden in der ehemaligen Videothek ist noch recht neu an der Ecke Osloer Straße, kann sich aber schon über massenhaft Kundschaft freuen. Viele Leute können nicht irren.

Hübsch bist Du geworden, kleine Motte!

Dzintra Kottmann und ihr Sohn Adrian. Zum Café-Team gehören noch fünf weitere Familienmitglieder. Foto: Hensel
Dzintra Kottmann und ihr Sohn Adrian. Zum Café-Team gehören noch fünf weitere Familienmitglieder. Foto: Hensel

Noch ist es gar nicht so richtig eröffnet, das neue Café an der Ecke Malplaquetstraße und Nazarethkirchstraße. Doch man ahnt schon, was es wird: Seit einigen Wochen tut sich was im ehemaligen Spiritus Mundi. Die Räume wurden aufwendig renoviert, die Kaffeemaschine ist schon angeschlossen, in der vergangenen Woche eröffnete bereits eine erste Ausstellung im Café Motte. Bald können die Tische rausgestellt werden und man kann an dieser schönen Ecke wieder draußen sitzen.