Flying Roaster nun mit eigenem Kaffeeladen

Flying Roasters
Flying Roasters Kaffeeladen in der Hochstraße 34. Foto: Andrei Schnell

15 Tonnen Kaffee kauft das Kollektiv Flying Roasters pro Jahr ein. Bislang wurden die daraus gerösteten Mischungen in einem Hinterhof in der Hochstraße verkauft. Nun hat Flying Roasters im Vorderhaus in der Hochstraße 34 einen eigenen Kaffeeladen eröffnet. Wer sich lieber beliefern lässt, der kann weiterhin online bestellen. Der Kaffeeladen bietet auch genügend Platz für Cuppings und Barista-Workshops.

Gedeih & Verderb: Neue Stammkneipe an der Prinzenallee

Der Wedding hat eine verloren geglaubte Lokalität wieder zurück. Das ehemalige Prinzinger ist mittlerweile das „Gedeih & Verderb“ und immer noch genauso urig und original Berlin wie schon vor hundert Jahren. Wir haben mit einer von zwei neuen Betreibern – Natalie, die auch das Oh!Calcutta betreibt – über unsere neue Stammkneipe unten an der Prinzenallee gesprochen.

„Nie langweilig in zwei Jahren Diamantfabrikken“

Mit einem Retro-Food-Truck vor dem Haus, einem Gratiskonzert und einem reichhaltigen Buffet hat das Tattoo-Café Diamantfabrikken seinen zweiten Geburtstag in der Ofener Straße gefeiert. Die beiden Betreiberinnen stehen für die originelle Kombination von künstlerisch angehauchten Tattoos im Hinterzimmer und einem ambitionierten Café im gemütlichen Vorderraum. Kein Wunder, dass das Konzept viele Freunde gewonnen hat. Wir haben beide Betreiberinnen ein paar Tage nach dem Geburtstag interviewt, wie ihnen das Fest gefallen hat und welche Projekte sie für die nähere Zukunft haben.

Das Offside Wedding ist volljährig!

Foto: Andreas OertelMan kann es kaum glauben: Am 1. März 2018 ist das Offside 18 Jahre alt geworden. Eine Datum, welches die Besitzer Nina und Lars gerne als ihren persönlichen Nationalfeiertag bezeichnen. Eine stolze Leistung, wenn man bedenkt, dass das Pub die einzig verbliebene Kneipe in der Jülicher Straße ist. Wir sprachen mit der Crew über die Meilensteine aus fast 2 Jahrzehnten Barkultur.

Chamälion Coffee: Einzigartiges in der Torfstraße

So viel Charakter wie dieses Café hat auch die Geschichte seiner Entstehung: In Portugal entdeckten Ariane und ihr Mann ein Chamäleon im Baum, zum Greifen nah, und filmten es. Ariane zeigt das Video gern, so sehr hat sie dieses Reptil fasziniert. Wieder in Berlin war das Logo für das Café gefunden, noch bevor es überhaupt den Laden gab. Aber nun ist das Café Chamälion bei uns im Wedding, in der Torfstraße entstanden.

Der Prinz vom Leo: Der Coffee Man und seine Pappenheimers

Foto: S. Wischmann

Es ist 7 Uhr morgens an einem Markttag. Viele Berliner liegen noch in ihren Federn, doch der blaue Himmel verheißt einen heißen Sommertag. Auf der Müllerstraße sind nur wenige Busse und Autos unterwegs, ansonsten flattern Taubenschwärme über dem Leopoldplatz und man sieht den ein oder anderen Obdachlosen, wie er sein Nachtquartier abbaut. 

Zum Würfel II: Frank Zanders Imbiss ist so Berlin

Vor ein paar Wochen tauchte plötzlich ein Farbtupfer auf der vernachlässigten Grünanlage vor der Mauer der Julius-Leber-Kaserne auf, ein quietschgelber Container. Dabei handelt es sich aber nicht nur um die erste Veränderung dieses menschenfeindlichen Lebensraums; nein, auch die Geschichte, die hinter dieser Currywurstbude steckt, hat mit Frank Zander zu tun. Und diese Geschichte ist so typisch für diese Stadt.