Das 4te Zimmer: Die Neuerfindung der Stulle

Dieses Café in der Transvaalstraße ist nicht trotz, sondern wegen Corona entstanden. Das Catering-Unternehmen von Alexandra Gritzko und ihrem Sohn Florian verzeichnete keine Aufträge mehr, und so wurde die Zeit genutzt, den Vorderraum in ein Café zu verwandeln. Hier gibt es ein Essen, das typisch für den Arbeiterbezirk Wedding ist, hier aber eine raffinierte Neuerfindung erfährt: die Stulle.

Flop Café: Aus Aleppo in den Wedding

Hummus, Falafel und Halloumi im Flop Café.
Hummus, Falafel und Halloumi im Flop Café. (©Enno Lenze)

Syrische Spezialitäten von Falafel, Halloumi und Hummus bis zum hausgemachten Eistee. Im Flop Café in der Otawistraße gibt es Leckeres für jeden Geschmack. Als kleines Familienunternehmen behauptet es sich seit 2015 in der eher ruhigen Wohngegend – dank der reichhaltigen Auswahl an vegetarischen und veganen Gerichten ist im Flop Café für jeden etwas dabei.

Tapas Bar 12: Ohne Ernst, total entspannt

Im Sprengelkiez gab und gibt es seit jeher eine lebendige Bar- und Kneipenszene. Doch seit die beliebte Bar „Bei Ernst“ geschlossen hat, gab es einen gewissen Nachholbedarf in Sachen gemütliche Kiezbar, in der auch ein kleines Kulturprogramm angeboten wird. Zum Glück führt die Bar 12 das jetzt weiter. Dort gibt es aber darüber hinaus auch etwas zu essen – Tacos und Burritos.

Strandbad Plötzensee: Unser Dorf soll schöner werden

So ein Ort ist selbst im vielfältigen Wedding einmalig: Sieben Hektar Landschaftspark, ein denkmalgeschützter Bau mit Zwillingstürmen und ein Uferstreifen mit feinem, sauberen Sand. So viel war schon klar, als wir uns mit Florian, Tamai und Michele vom Strandbad Plötzensee zu einem Rundgang über das Gelände verabredet haben. Die Ausgangsfrage ist natürlich: Wie wird das sein, wenn das Strandbad ab 29. Mai wieder öffnet?

Feiner Pinkel: Der Ort, der gefunden werden will

UPDATE Nebenstraßen im Wedding sind manchmal voller Atmosphäre und unerwarteter Entdeckungen. So ist es auch mit dem “Feinen Pinkel”. Das Lokal drängt sich nicht auf, es will gefunden werden. Die Eigenbezeichnung „Kultur- und Kaffeestätte“ ist vielsagend, trifft es aber nicht annähernd. Beim „Feinen Pinkel“ gibt es nämlich auch viel zu sehen und gutes Essen zu genießen. Im Herbst und Winter muss der Laden leider schließen.