Im Winter ist man am Wochenende normalerweise so ziemlich alleine, wenn man mit der Straßenbahn an der Endhaltestelle Virchow-Klinikum aussteigt. Nicht so an diesem Sonntag. Da fühlte es sich eher wie ein Sommertag an, zumindest kurzzeitig: Der Schnee und die kalte Luft haben diesen Gedanken aber nicht lange Raum gelassen.



Viele nutzten die – möglicherweise – letzte Gelegenheit, um bei bestem Sonnenschein nicht nur um den Plötzensee, sondern AUF dem Plötzensee zu wandern.



Egal ob mit Langlauf-Skiern (zumindest sahen die Skier lang aus, also müssen es für das ungeübte Auge Langlauf-Skier sein), Schlittschuhen, Schlitten oder – ganz klassisch – zu Fuß: alle diese Fortbewegungsarten waren vertreten. Ebenso drehte eine große Anzahl Eishockey-Spieler jeden Alters ihre Runden um den Puck.



Die Polizei wurde ebenfalls von der weißen Pracht angezogen, positionierte sich aber dezent im Hintergrund, auch wenn am Ende niemand mehr auf das Eis gelassen wurde. Aktiv verscheucht wurde zumindest bis zum Nachmittag niemand.



Und auch die Badenden an der Steintreppe waren da.
Also doch wie im Sommer!




„Eisregeln“ der DLRG
- Seen erst ab einer Eisschicht von mindestens 15 Zentimetern Dicke betreten .
- beim Eislaufen das Gewässer sofort verlassen, sobald die gefrorene Schicht knackt oder knistert.
- Nie allein aufs Eis gehen.



Wie sind die denn alle über den entsetzlichen Zaun der Grünen auf den See gekommen? Und, kamen da nicht gleich die Fußtruppen der Grünen um den heiligen See vor den bösen Erholungssuchenden zu schützen? Ich finde für den Frühling brauchen wir eine Bewegung „Der Zaun muss weg“ Der Anblick dieser Absperranlage beleidigt auch das Auge. Das Geld wäre besser in eine schöne Brücke für Radler*innen und Fußgänger*innen über das Autobahnende investiert worden …und für den maroden Radweg entlang der Autobahn bis zur Beusselbrücke.
jetzt kommt das leidige Zaunthema auch noch im Winter. Dann bitte aber auch beachten, dass es eigentlich vordergründig um das Umwelt- & Naturschutzamt geht. Aber das polarisiert nicht so griffig wie die Grüüünen.
Oder Tipp: mal zum einem Gespräch mit dem Stadtrat mitkommen. Da erfährt man, das Wildbaden durchaus geduldet, ja sogar ignoriert wird vom Amt.
Es ging nie ums Baden, es geht um das Ufer. Das sehen sogar die härtesten Bader an der Steintreppe ein. Sofern man den man nachfragt und nicht nur Thesen aufstellt.
mfg
Guten Morgen und herzlichen Dank für diese hervorragende, nüchterne Antwort.
Guten Start Ihnen in die neue Arbeitswoche.
Morgens um 7 Uhr solch einen infantilen Grünen-Hass abzusondern ist fast gesundheitsbedenklich.
Ebenso, dass ein berechtigter Zaun solch eine Erregung auslösen kann.
Starten Sie hoffentlich dennoch gut in die Woche.
Versuchen Sie doch, die Bewegung „Der Zaun muss weg“ zu organisieren – aber dann müssten Sie ja den Stammtisch verlassen und mehr tun, als zu motzen.
Guten Morgen an Alle, auch an die, die nicht gegrüßt werden wollen!
Warum sind die Kommentare auf den Kommentar so “heißblütig”?
Wir sind im Winter, und cool bleiben sollte doch uns Allen leicht fallen, oder?
Der Kommentar von Herrn Hauenstein überrascht nicht, es scheint er hat mit
dem “Ufer-Schwimm-Nicht-Betreten-Zaun” noch keinen Frieden gefunden.
Lieber Herr Hauenstein, Ihren Unmut zum Thema teile ich nicht; dennoch
sind mir andere Meinungen immer sehr willkommen.
Ein respektvoller Diskurs ist ein hohes Gut und die DNA von Teilhabe und Demokratie,
in diesem Sinne ein coole Winterwoche an Alle.