/

Café und Restaurant im Sprengelkiez:
Göttlich Essen und Trinken in der Tegeler Straße

Ob auf dem breiten Gehweg oder in dem gemütlichen Gastraum - im Göttlich kann man es sich gut gehen lassen.

6
Göttlich von innen

Ihre Ein­stel­lung zu Genuss und Geschmack haben Chris­ti­an Moskal und sei­ne bei­den Geschäfts­part­ner nicht nur zum Mot­to Ihres Cafés erklärt, son­dern auch gleich im Namen fest­ge­hal­ten. Es geht ihnen gera­de nicht um das schnel­le Bekämp­fen von Hun­ger und Durst, son­dern um das Geschmacks­er­leb­nis dabei – „Gött­lich Essen & Trin­ken“ eben. Seit Juni 2013 ist das „Gött­lich“ nun in der Tege­ler Stra­ße 23 zu fin­den und ein fes­ter Teil der Café­land­schaft im Spren­gel­kiez geworden.

Geschmack als Maßstab

Chris­ti­an Moskal, der das Café par­al­lel zu sei­nem eigent­li­chen Beruf führt, ist wäh­rend sei­ner Geschäfts­rei­sen immer wie­der auf ganz beson­de­re Gerich­te gesto­ßen, die ihn über­rascht und begeis­tert haben. „Geschmack ist eine Sin­nes­er­fah­rung“, sagt er – eine Erfah­rung, an der er sei­nen Gäs­ten mit der aus­ge­such­ten Spei­sen- und Geträn­ke­aus­wahl im „Gött­lich“ teil­ha­ben las­sen will.
Bei der Aus­wahl aller Pro­duk­te steht des­halb der Geschmack klar im Vor­der­grund. Ganz bewusst set­zen die Betrei­ber des „Gött­lich“ auf klei­ne Her­stel­ler, die mit ihrer Qua­li­tät über­zeu­gen. „Wir bevor­zu­gen natür­lich ger­ne regio­na­le und fai­re Anbie­ter, doch in ers­ter Linie muss es schme­cken“, erklärt Chris­ti­an Moskal – ein Kri­te­ri­um, wor­über im Zwei­fels­fall weder Post­leit­zahl noch Bio-Sie­gel hin­weg­täu­schen können.

Die zahl­rei­chen Kaf­fee­va­ria­tio­nen wer­den mit den Boh­nen der Ber­li­ner Bonan­za Roas­ters kre­iert und pas­sen per­fekt zur wech­seln­den Aus­wahl an Kuchen und Gebäck, die von fran­zö­si­schen Spe­zia­li­tä­ten wie Eclairs oder Brio­che über einen sai­so­na­le Maril­len-Man­del-Tar­te bis hin zum viel gelob­ten tra­di­tio­nell ame­ri­ka­ni­schen New York Chees­e­ca­ke reicht. Die­se kön­nen jedoch pas­send zum unge­müt­li­chen Herbst­wet­ter genau so gut mit einer haus­ge­mach­ten Scho­ko­la­de, einem Irish Cof­fee oder einem kräf­ti­gen Frie­sen­tee genos­sen wer­den.
Gäs­te mit eher herz­haf­tem Appe­tit wer­den mit einer Aus­wahl an Pani­nis, Baguettes und Sala­ten ver­sorgt und kön­nen die­se in den Abend­stun­den mit einem Glas Wein oder einem Bier aus dem umfang­rei­chen Sor­ti­ment des befreun­de­ten Hop­fen & Malz in der Trift­stra­ße genie­ßen. Es gibt also kaum Geschmacks­ge­lüs­te, die sich nicht mit einem Besuch im „Gött­lich“ ver­ein­ba­ren lassen.

Begegnungsstätte im Wedding

Nichts­des­to­trotz ist den Betrei­bern bewusst, dass es sei­ne Zeit dau­ert, bis man mit einem der­ar­ti­gen Ange­bot voll und ganz im Wed­ding ange­kom­men ist. Denn auch wenn ver­sucht wird, die Prei­se mode­rat zu gestal­ten – so wird ein Espres­so aus Über­zeu­gung wei­ter­hin preis­wert ver­kauft – haben Lebens­mit­tel von beson­de­rer Qua­li­tät ver­ständ­li­cher­wei­se ihren Preis.
Chris­ti­an Moskal kennt den Wed­ding schon seit Kin­der­ta­gen. Er ist im Brüs­se­ler Kiez auf­ge­wach­sen und hat durch Freun­de aus die­ser Zeit nie den Kon­takt ver­lo­ren. Eine Tat­sa­che, die gleich nach der gemein­sa­men Begeis­te­rung der Inha­ber für frän­ki­sches Bier aus dem „Hop­fen & Malz“ für die Stand­ort­wahl in der Tege­ler Stra­ße ver­ant­wort­lich war, wie er lachend erzählt.

Mit beson­de­ren Aktio­nen wie Kon­zer­ten, Din­ner­me­nüs und Bier­tas­tings will das „Göttlich“-Team sein Ange­bot für neu­gie­ri­ge Wed­din­ger und Stamm­gäs­te erwei­tern.  
Gött­lich Essen & Trin­ken, Tege­ler Stra­ße 23, 13353 Berlin

Mo-Fr 9:00 – 18:00, Sa/So 10.00–19.00 Uhr

Text: Ant­je Eißmann

6 Comments

  1. […] are some sur­pri­sing hid­den gems. Tege­ler Stra­ße has a long­board shop, Bio­la­den, and cute cafes (Gött­lich Essen und Trin­ken is a per­fect place to take a book or a lap­top and get some work done). Around the cor­ner, bei Ernst […]

  2. Kuchen: Bril­li­ant.
    Kaf­fee: Süberbe.
    Bedie­nung: Teil­wei­se über-ambi­tio­niert. (Wenn es voll ist: überfordert)
    Ein­rich­tung: Eigen (Könn­te mal reno­viert werden).
    Außen: Ner­vi­ge Bau­stel­le im Nach­bar­haus (Vor­sicht: Gentri-Fritzierung ;-))
    Vor zwei Jah­ren mein Lieb­lings-Café im Spren­gel-Kiez. Jetzt nicht mehr.
    Drei Tört­chen von sechs mög­li­chen Torten.
    Fazit: Gebt Euch mehr Mühe, die Kon­kur­renz schläft nicht…

Schreibe einen Kommentar zu Nadine Antworten abbrechen

Your email address will not be published.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.