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Jahresrückblick in vier Teilen (2):
Darüber redete der Wedding von April bis Juni

April bis Juni 2025 – Frühjahr im Wedding

Der Frühling brachte Bewegung in den Wedding – sichtbar, spürbar und oft diskutiert. Zwischen neu belebten Orten, anhaltenden Baustellen und lebhaften Debatten um Mobilität zeigte sich der Kiez in den Monaten April bis Juni 2025 einmal mehr als Raum des Wandels. Gleichzeitig wurde deutlich, wie viel Kultur, Sport und nachbarschaftliches Engagement den Alltag prägen und den Wedding auch jenseits der großen Schlagzeilen zusammenhalten.

Im April kehrte mit der Eröffnung von Lidl im ehemaligen Karstadt am Leopoldplatz wieder Betrieb in ein lange verwaistes Gebäude zurück. Die Zwischennutzung sorgte für viel Publikumsverkehr und zeigte, welche Bedeutung dieser Ort weiterhin für den Kiez hat. Ebenfalls neu am Leopoldplatz: das Buchbistro Frau Polda, das Buchhandlung und Café verbindet und sich bewusst als offener Nachbarschaftsort versteht.

Ein Dauerthema im Frühjahr war die Mobilität. Ersatzverkehre, Baustellen und die weiterhin durch Baustellen eingestellte Straßenbahn auf der See- und Osloer Straße prägten den Alltag. Gleichzeitig entzündeten sich im Wedding erneut Debatten an Pollern, Kiezblocks und Verkehrsberuhigung – mit sehr unterschiedlichen Perspektiven zwischen Autofahrenden, Radfahrenden, Gewerbe und Fußverkehr. Der Weddingweiser begleitete diese Diskussionen mit Einordnung aus dem Kiez.

Auch Kultur und Gemeinschaft kamen nicht zu kurz. Die Initiative Parkcafé Rehberge startete trotz weiter stockender Sanierung in eine neue Sommersaison mit Konzerten, Jams, Ausstellungen und Veranstaltungen gegen Einsamkeit. Sportlich wurde es beim Wedding-Cup im Schillerpark, dem weltweit größten Faustballturnier, das im April wieder hunderte Teams und Zuschauer*innen anzog. Familien zog es zu Ostern ans Strandbad Plötzensee, wo Osterfeuer, Mitmachangebote und Feuershow den Frühling einläuteten.

Insgesamt zeigten die Monate April bis Juni, wie dicht im Wedding große Debatten, kleine Alltagsgeschichten und konkrete Orte beieinanderliegen – und wie sehr der Kiez von Engagement, Austausch und Bewegung lebt.

weddingweiserredaktion

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Die ehrenamtliche Redaktion besteht aus mehreren Mitgliedern. Wir als Weddingerinnen oder Weddinger schreiben für unseren Kiez.

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