Karten sind mehr als Orientierungshilfen. Sie zeigen Landschaften, Grenzen und Verkehrswege, erzählen aber auch davon, wie Menschen die Welt zu einer bestimmten Zeit gesehen haben. Selbst wenn Straßen längst anders verlaufen oder Ortsnamen verschwunden sind, lässt sich auf ihnen noch immer viel entdecken.

Das Labor für Geodatenanalyse und Visualisierung der Berliner Hochschule für Technik löst nun einen großen Teil seiner Kartensammlung auf. Statt die aussortierten Exemplare wegzuwerfen, werden sie verschenkt. Zur Auswahl stehen historische Karten, topografische Kartenwerke aus Deutschland, der DDR, dem Deutschen Reich und Preußen sowie Europa- und Weltkarten. Hinzu kommen Stadtpläne, Wander- und Hochgebirgskarten, Verkehrs- und Propagandakarten.
Die Blätter reichen vom handlichen A4-Format bis zu Karten, die größer als A0 sind. Viele sind ungefaltet, manche tragen deutliche Gebrauchsspuren, andere sind gut erhalten. Sie eignen sich zum Sammeln und Aufhängen, als ungewöhnliches Geschenkpapier oder als Material für Briefumschläge, Papiertüten und andere Bastelprojekte. Auch die Rückseiten können als großformatiges Malpapier weiterleben.

Kartenverschenkung
Mittwoch, 22. Juli, 15 bis 18 Uhr
GLASBOX, Haus Bauwesen
Berliner Hochschule für Technik

