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"Leise gehst du vor mir her":
Kurzfilm aus dem Wedding kehrt zurück ins Arsenal

10. Juli 2026

Im vergangenen Jahr wurde in der Glasgower Straße, der Ofener Straße und im Schillerpark gedreht. Der Regisseur Janick Entremont wohnt selbst im Wedding, sodass der Drehort buchstäblich nahelag. Jetzt kommt der Kurzfilm „Leise gehst du vor mir her“ zurück in den Wedding. Am Montag, 13. Juli, läuft er im Kino Arsenal – mit Regisseur und Team vor Ort.

Foto: Federica Garcin

Manchmal ist der Wedding nicht nur Kulisse, sondern Teil einer Geschichte. Im vergangenen Jahr haben Studierende der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF in der Glasgower Straße, der Ofener Straße und im Schillerpark gedreht. Entstanden ist der 16-minütige Kurzfilm „Leise gehst du vor mir her“. Nun wird er wieder dort gezeigt, wo ein Teil seiner Bilder entstanden ist: im Wedding.

Am Montag, 13. Juli, läuft „Leise gehst du vor mir her“ um 19.30 Uhr im Kino Arsenal. Zu Gast sind Regisseur Janick Entremont und das Team. Für die Filmcrew ist die Vorführung auch eine Rückkehr in die Nachbarschaft, die den Dreh mit Wohlwollen und Interesse begleitet hat.

Filmstill: Clara Marnette

Eine Nacht, ein Vater, ein Sohn

Der Film erzählt von einem Vater, der seinen Sohn besucht. In einer schlaflosen Großstadtnacht kreisen die beiden umeinander: zwei Erwachsene, die versuchen, sich jenseits alter Rollen neu zu begegnen. Es geht um Nähe, Abstand, unausgesprochene Erwartungen und die Frage, wie man sich wieder annähern kann, wenn Vater und Sohn längst keine festen Rollen mehr ausfüllen.

Regie führte Janick Entremont, das Drehbuch stammt von Gesine Fehr und Janick Entremont. Produziert wurde der Film an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF.

Filmstill: Clara Marnette

Vom Kiez auf Festivals

„Leise gehst du vor mir her“ ist inzwischen auch über den Wedding hinaus unterwegs. Der Kurzfilm lief im Wettbewerb des Max Ophüls Festivals 2026 und ist Teil des offiziellen Programms des Bundesfestivals Junger Film. Dass er nun im Arsenal gezeigt wird, macht den Abend für alle interessant, die den Dreh im Kiez mitbekommen haben – oder einfach sehen möchten, wie vertraute Straßen und Orte auf der Leinwand wirken.

Gezeigt wird der Film gemeinsam mit drei weiteren Kurzfilmen: „Ten Minutes Older“ von Herz Frank, „Das Schlesische Tor“ von Clemens Klopfenstein und „Two Cars, One Night“ von Taika Waititi.

Die Aufführung beginnt am Montag, 13. Juli, um 19.30 Uhr im Kino Arsenal, Plantagenstr. 30. Tickets und weitere Informationen gibt es auf der Website des Kinos.

Filmstill: Clara Marnette
weddingweiserredaktion

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