Auf der Ernst-Friedrich-Promenade im Brüsseler Kiez ist seit Anfang September ein außergewöhnliches Kunstwerk zu sehen. Die bronzene Figur „Petrified Survivors“ – zu deutsch „Versteinerte Überlebende“ – erinnert an Menschen, die sexualisierte Gewalt in bewaffneten Konflikten überlebt haben.


Gewachsen aus Geschichten
Die Skulptur der britischen Künstlerin Rebecca Hawkins zeigt eine in sich verwobene Gestalt, deren Körper sich in Wurzeln, Blumen und symbolhafte Objekte auflöst. Kinderschuhe, ein Teddybär, ein Schmetterling und ein Phönix verweisen auf Themen wie Verlust, Hoffnung, Wiedergeburt und Verletzlichkeit. Auf der Oberfläche sind Sätze eingeritzt, die von den Stimmen der Betroffenen erzählen: „I had hopes, plans and dreams.“
Mehr als 30 Überlebende und über 20 Organisationen aus aller Welt wirkten an der Entstehung mit. Die Symbole und Formen stammen aus einem dreijährigen Austauschprozess, in dem Menschen aus verschiedenen Ländern ihre Erfahrungen und Wünsche einbrachten. Auch männliche Überlebende sexualisierter Gewalt wurden einbezogen – etwa durch das Motiv eines Löwen mit halb geschorener Mähne.


Initiiert von einem Berliner Verein
Organisiert wurde die Aufstellung vom neu gegründeten Berliner Verein SASVIC – Society Against Sexual Violence in Conflict. Vorsitzender ist der Jurist Daniel Walther, der den Verein erst im Juni 2025 ins Leben rief. SASVIC hatte sich beim Bezirksamt Mitte um die Aufstellung eines temporären Denkmals beworben – mit Erfolg.
„Die große Resonanz zeigt, dass es ein starkes Bedürfnis nach einem solchen Denkmal gibt. Überlebende haben sich mit großem Herzblut beteiligt. Manche nennen die Skulptur liebevoll Her Majesty“, sagt Walther.
Der Standort im Wedding, nicht weit vom Anti-Kriegs-Museum, wurde bewusst gewählt: Hier soll das Denkmal als Mahnung und Ort des Gedenkens wirken.


Mahnung und internationale Vernetzung
Das Bezirksamt Mitte unterstützte die Aufstellung über die Kommission „Kunst im Stadtraum“, deren Vorsitz Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger (Grüne) innehat. Bei der Enthüllung kündigte der Bezirk außerdem eine internationale Konferenz an:
Unter dem Titel „Trauma – Erinnerung – Mahnung“ wird sie vom 4. bis 6. November im Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung stattfinden.
Sexualisierte Gewalt in bewaffneten Konflikten wird laut der Bundeszentrale für politische Bildung weltweit als Kriegswaffe eingesetzt – gegen Frauen, Männer und Kinder. Nur selten werden die Täter bestraft. Mit dem Denkzeichen „Petrified Survivors“ erhalten die Überlebenden einen Ort, der ihre Geschichten sichtbar macht.
📍 Fakten zum Denkmal
Titel: „Petrified Survivors“
Künstlerin: Rebecca Hawkins (Großbritannien)
Ort: Ernst-Friedrich-Promenade (Lütticher Straße/Ostender Str.), nahe Anti-Kriegs-Museum, Wedding
Initiator: SASVIC – Society Against Sexual Violence in Conflict
Unterstützt von: Bezirksamt Mitte, Kommission „Kunst im Stadtraum“
Temporär: voraussichtlich bis 2027 in Berlin
Fotos: Christine Willems



Morjen
in letzer Zeit tauchen hier seltsame Kommentare mit seltsamen Avatarnamen auf , Namensrad, die seltsame Links hinterlassen
每周一次的啤酒聚会 …. Wöchentliches Biertreffen …. seltsamer Humor
seltsame Restwoche noch
Ja, die scheinen KI-generiert zu sein. Aber sie verstoßen auch nicht so richtig gegen die Regeln. Da müssen wir uns einen Umgang überlegen….
neue Kommentar-Regel für Alle
Bitte keine KI-generierten Kommentare hinter lassen
Hier im Wedding leben echte Menschen mit echten-generierten Texten
Selbst Denken ist angesagt und sollte es auch bleiben
oder so ähnlich….:)
KI-freie Woche noch
Mahlzeit, nicht das die KI sich diskrimiert fühlt, wenn wir uns einen Umgang mit selbiger überlegen.
Achtung Satire Achtung.Der Kommentar von mir als Humanoid jeschrieben.
Schöne Mitt-Woche an Alle, auch die ,die nicht gegrüßt werden wollen.
Herrliche Idee, im Wedding ein Denkmal für „Versteinerte Überlebende aufzustellen! Na klar, der Löwe mit halb geschorener Mähne – versteht sich, männliche Überlebende sind auch wichtig, oder? Toll, dass die Betroffenen selbst mitgewirkt haben, auch wenn sie vielleicht nicht mehr so recht Sätze eingeritzen können, da sie ja… versteinert sind. 😉 Aber hey, wer braucht schon lebende Zeugen, wenn man eine skulpturierte Mahnung hat? Ich finds gut, dass das Denkmal nicht weit vom Anti-Kriegs-Museum ist. Vielleicht schaut ja jemand hin und denkt: „Na, das sieht aus wie einer meiner Nachbarn nach dem每周一次的啤酒聚会. Alberner Humor, aber wer sagt, dass Trauma nicht auch Humor verursachen kann?random wheel