Am Mittwoch, den 17. September, verwandelt sich der Leopoldplatz im Wedding von 14:00 bis 18:00 Uhr in einen lebendigen Treffpunkt rund um die Themen Abfallvermeidung bzw. -reduzierung, nachhaltiger Konsum sowie Ressourcen-, Umwelt- und Klimaschutz in Kombination mit Engagement, Gemeinschaftsgefühl und guter Laune.

Unter dem Motto „Was können wir tun, um unsere Stadt sauberer und lebenswerter zu gestalten?“ lädt das Bezirksamt Mitte von Berlin herzlich zum Müllfest am LEO ein. Die Veranstaltung ist Teil der bezirklichen Kampagne #MitteMachtSauber und wird von LIFE Bildung Umwelt Chancengleichheit e.V. organisiert. Der öffentliche Raum gehört uns allen – wir wollen ihn gemeinsam beleben und gemeinsam pflegen. Ob jung oder alt, ob Umweltexpert*in oder neugierig auf erste Schritte in Richtung Nachhaltigkeit – hier ist für alle etwas dabei:
- Initiativen und lokale Akteur*innen präsentieren spannende Projekte rund um Abfallvermeidung, -reduzierung, nachhaltigen Konsum und Klimaschutz
- Praxisnahe Tipps für einen müllärmeren Alltag
- Mitmachaktionen, Workshops und kreative Stationen machen Umweltbewusstsein erlebbar – unterhaltsam, verständlich und alltagsnah.
- Austausch und Vernetzung mit Engagierten aus dem Bezirk


Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger sagt: „Ein sauberer Kiez geht uns alle an – mit dem Müllfest schaffen wir Raum für Austausch, Engagement und kreative Ideen für ein lebenswertes Miteinander. Packen wir´s an – machen wir´s uns schön!“
Der Leopoldplatz, der Spielplatz, die Parkbank: Das sind die Wohnzimmer, Gärten und Treffpunkte unseres Alltags – nur ohne Tür. Und wie zu Hause gilt auch draußen: Wer es schön haben will, sollte mit anpacken.
Klingt nach Arbeit? Vielleicht. Aber es darf dabei auch gelacht, gelernt und gefeiert werden – auf zum Müllfest!
Mittwoch, 17. September
14:00 – 18:00 Uhr
Leopoldplatz
Weitere Informationen zur Kampagne #Mittemachtsauber gibt es auf der Kampagnenwebseite des Bezirksamts Mitte.



Also das „Fest“ war so, wie zu erwarten war. Etwas Symbolpolitik mit den üblichen Klischees, und Infoständen für Menschen die sowieso nicht Teil des Problems sind, während um die Blase herum eigentlich dieselbe Traurigkeit und dieselben Probleme weiterhin fortbestehen. Sobald die Stände abgebaut sind, ist alles wie immer.
Ist das nicht schon Spot genug, es möchte die Verwaltung und Politik auch Ideen von der Bevölkerung, um die Probleme zu lösen.
An dieser stelle möchte ich dann auch die Frage beantworten, was könnte der Bezirk oder die Stadt tun, damit Dein Kiez sauberer wird:
Fragt nicht die Bürger, sondern macht euren Job! Denn ihr bekommt Geld und Ämter genau dafür, und nicht dafür dass die Bürger eure Arbeit machen. Wenn ihr keine Ideen habt, habt ihr die falschen Mitarbeiter oder den falschen Beruf. Ganz einfach.
Dann geht in die Privatwirtschaft und lasst Leute ran, die es können und wollen. Der öffentliche Dienst ist kein Selbstbedienung- oder Selbstdarstellungsladen sondern Dienst für die Gemeinschaft.
Ich finde die Aktion an sich gut, den Titel allerdings verstehe ich nicht: Soll beim „Müllfest“ der Müll auch noch gefeiert werden? Oder sollte das witzig sein, weil der Leo an der Müll er straße liegt? Also meist feiert man doch was Positives. Vorschläge gerne: „Putz am Leo“ – „Leo putzt sich“ – oder so ähnlich.
Auf der Webseite https://mein.berlin.de/projekte/umfrage-zum-muellgipfel-20/
möchte das Bezirksamt Mitte hören, was einen im vermüllten Bezirk besonders stört sowie mögliche Lösungsvorschläge erfahren. Obwohl viele Einwohner unter wachsender Vermüllung leiden, gibt es bis jetzt eine sehr geringe Teilnahme.
Ich möchte keineswegs polemisch klingen. Aber das Gemeinschaftsgefühl mag sich bei mir hier im Sprengelkiez und weit darüber hinaus im gesamten Wedding immer weniger, und das rasant, einstellen.
Der Kiez sieht nach dem regelmäßigen ehrenamtlichen Müllsammeln innerhalb kürzester Zeit wieder aus als sei flächendeckend Müll vom Himmel gefallen. Meine liebevoll bepflanzte und gepflegte Baumscheibe kann ich täglich von Müll befreien. Mittlerweile habe ich diesbezüglich ein Stück weit resigniert.
Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass die stete Vermüllung sehr sehr stark an mir und meiner ehrenamtlichen Ader nagt.
Ohne konsequente Sanktionen seitens der Politik/ Bezirksamt tut sich, so mittlerweile meine Auffassung, hier und an vielen anderen vermüllten Orten der Stadt, überhaupt nichts mehr.
Aber in einer Stadt, in der es Menschen gibt, die in der absichtlichen/ bewussten Vermüllung ihres direkten Wohnumfeldes eine legitime Vorgehensweise gegen „Gentrifizierung“ sehen, ja liebe Leute, was soll man da noch mit Müllsammelaktionen und ökologischen Aufwertungen (Baumscheiben und Grünflächen) erreichen?
Die Energie und Zeit widme ich doch besser meiner Familie. Auch wenn es mir täglich schwerfällt den vielen und mehr werdenden Müll zu verdrängen.
Es braucht jetzt mehr denn je konsequente, erfolgreiche politische Maßnahmen zur Aufwertung der Quartiere.
Ich ɓin vor 7o Jahren in der utrechter Straße aufgewachsen wurde inder Nazareth Kirche eingesegnet habe im schillerpark gespielt
bin in die Rübezahl schule gegangen und hatte eine schöne und stressfreie Jugend wenn ich sehe was dort heute los ist besonders wie der Leo verkommt es ist eine Schande